Das Geheimnis von Thoo

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2936)
PR2936.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Das Geheimnis von Thoo
Untertitel: Sie suchen das Erbe einer Superintelligenz – und stoßen auf eine unsichtbare Welt
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 24. November 2017
Hauptpersonen: Opiter Quint, Ernst Ellert, Mahnaz Wynter, Zau
Handlungszeitraum: 8. bis 13. November 1551 NGZ
Handlungsort: Thoo
Glossar: Ellert, Ernst / Ellert, Ernst; Penrose-Prisma / Quint, Opiter
Besonderes:

Leseprobe PR-Extra Nr. 16: Die Phantome von Epsal

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Den Angaben Homunks zufolge gibt es auf dem Planeten Thoo im Madurantsystem eine Hinterlassenschaft der Superintelligenz ES. Madurant wurde als rote Sonne im Sternhaufen Canis-Major identifiziert. Sie trägt die Katalognummer CM-SVII-125.127 und hat sieben Planeten. Thoo ist eine erdähnliche Welt ohne Mond, die von einem Trümmerring umgeben ist. Das System wurde bisher nicht erforscht. Die Terraner haben eine kleine, aber schlagkräftige Flotte entsandt, die in wenigen Lichtwochen Entfernung vom Madurantsystem bereitsteht. Opiter Quint und seine Gefährten landen am 8. November 1551 NGZ mit dem Dolan JASON auf Thoo. Anzeichen von höher entwickeltem Leben sind ebenso wenig zu finden wie Überreste einer früheren Besiedlung. Homunk empfindet Abscheu und Furcht, weiß aber nichts Genaues über den Planeten. Zau spürt eine überall in der Umgebung verteilte mentale Präsenz. Es sind Gedankensplitter, die nicht von Tieren stammen können. Als ein großes Tier mit Schildkrötenpanzer angreift, das vergiftete Knochenpfeile verschießen kann, fängt Zau den Begriff Trakkod auf.

Der Planet wird mit Sonden erkundet. Sie entdecken ein überwuchertes Raumschiffswrack. Es handelt sich um ein halutisches Schiff. Die Positronik kann reaktiviert werden. Die Speicher enthalten jedoch keine verwertbaren Informationen. Im Maschinenraum liegt das Skelett eines Haluters, der vor 5000 Jahren gestorben ist. Sehr wahrscheinlich wurde er von Trakkods überrascht und getötet. Am 10. November wird JASON von verschiedenen Lebewesen attackiert und muss starten. Zahlreiche Trakkods stürzen sich auf Homunk. Quint bringt den Androiden in Sicherheit. Zau erkennt, dass Homunk wie ein Magnet auf die Gedankensplitter wirkt. Sie sind vom Wunsch nach Rache und Gerechtigkeit erfüllt. Ein weiterer von Zau aufgefangener Begriff – Thoogondu – lässt Rückschlüsse darauf zu, dass es einen Zusammenhang zwischen Thoo und dem Goldenen Reich gibt, welches Perry Rhodan vor einem halben Jahr ein Bündnis angeboten hat. Nachdem Zau von seiner Kollegin Mahnaz Wynter eine stimulierende Droge erhalten hat, kann er die Quelle der Emotionen aufspüren.

Am betreffenden Ort entdecken die Galaktiker einen vier Meter hohen glitzernden Stab, in dessen Verbundlegierung Hyperkristalle unbekannter Herkunft eingelagert sind. Ihr Strahlungsmaximum liegt weit über dem von PEW-Metall. Das Gebilde muss älter als 5000 Jahre sein. Die Hyperkristalle werden von der erhöhten Hyperimpedanz nicht beeinträchtigt. Etliche tausend wurden aus ihren mikroskopisch kleinen Einfassungen gelöst. Wieder taucht ein Begriff in Zaus Geist auf: Hooris. Als Zau die Säule berührt, wird mentaler Kontakt mit der Gesamtheit der Gedankensplitter hergestellt. Das Kollektivwesen bezeichnet sich als »der Monitor«. Die Wesenheit überwacht den Planeten und erachtet Zau als würdig. Daraufhin laufen extrem fortschrittliche Holoprojektoren im Trümmerring an. Der gesamte Planet wird zur Projektionsfläche für die von ihnen erzeugten Bilder. Vor den Augen der Galaktiker ersteht die Pracht und Herrlichkeit der Hauptwelt des ersten Gondunats neu. Informationen über diese längst vergangene Zeit manifestieren sich in Zaus Bewusstsein.

Die Gruppe fliegt die Stadt Thoodid an. Sie war einst Sitz des Gondus, dessen Volk nicht nur Canis-Major beherrscht hat, sondern auch große Teile der Milchstraße. Der Gondu ist irgendwann an einen Ort namens Ausca umgezogen, um »den Heimgesuchten« beistehen zu können. Es wird festgestellt, dass die Tiere, die JASON angegriffen haben, Träger von Hooris-Kristallen sind (was die Galaktiker nicht wissen: Die Trakkods haben diese Kristalle buchstäblich von dem Stab abgeleckt), und dass die Kristalle als Träger der Bewusstseinssplitter des Monitors fungieren. Der Monitor kann die Tiere steuern und hat sie damals vermutlich auf den Haluter gehetzt, weil dieser als unwillkommener Eindringling betrachtet wurde. Quint meint, der Monitor bestehe aus Bewusstseinsfragmenten eines oder mehrerer Thoogondu.

Homunk teilt mit, anhand der Hologramme habe er einen Ort gefunden, an dem das Relais von Cooris stehen müsste. Dort habe »der Wanderer« auf seinen Wegen gerastet. Wer das Relais berge, könne auf das Protokoll des Zerwürfnisses zugreifen und werde erfahren, warum die Thoogondu von ES vertrieben worden seien. Homunk räumt ein, den Zorn des Monitors bewusst auf sich gezogen zu haben, um Zau ins Spiel zu bringen. Auch Ernst Ellert hätte die Säule ansprechen können, doch das hätte zu lange gedauert und seiner Meinung nach drängt die Zeit. Quint ruft die terranischen Schiffe herbei, denn die Thoogondu haben das Relais tief in der Planetenkruste versenkt. Als die Schiffe mit der Ausschachtung beginnen, setzen die Holoprojektionen Trugbilder gegen die Terraner ein. Die Bilder können keinen Schaden anrichten, stiften aber so viel Verwirrung, dass zwei Space-Jets abstürzen. Es gibt Tote und Verletzte. Daraufhin werden die Holoprojektoren zerstört.

Am 13. November stoßen die Terraner in 21 Kilometern Tiefe auf ein Tor, hinter dem sich ein Tunnel erstreckt. Das Tor ist über 30.000 Jahre alt. Quint, Wynter, Ellert und Zau durchqueren es. Sie nehmen vier TARA-IX-INSIDE mit. In 37 Kilometern Tiefe verläuft der Tunnel nur noch horizontal und mündet in eine riesige Halle. Dort steht eine 222,7 Meter hohe Version von Ellerts Tribar. Das Amulett wird von dem großen Objekt angezogen. Als das Amulett das große Tribar berührt, öffnet sich ein Durchgang in der Hallenwand, welcher von den TARAS nicht passiert werden kann. Auf der anderen Seite liegt ein idyllischer Park mit einer Grundfläche von fünf Quadratkilometern. Man steht vor einem kunstvoll geschnitzten Torbogen aus Holz. Ellert erklärt, hier befinde sich das Protokoll des Zerwürfnisses. Wieder fungiert Ellerts Tribar als Schlüssel. Es entfaltet sich und verschmilzt mit dem Torbogen. Ellert kann diesen nun durchschreiten und zwei Personen mitnehmen. Quint ist Nummer eins. Nummer zwei soll nach Ellerts Willen Zau sein.

Innenillustration