Der Sternenwanderer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2950)
PR2950.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Der Sternenwanderer
Untertitel: Es ist ein letztes Geschenk – ein Mann erreicht eine ferne Galaxis
Autor: Uwe Anton / Christian Montillon
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 2. März 2018
Hauptpersonen: Atlan, Julian Tifflor, Oliver Mäuser, Fitz Klem
Handlungszeitraum: 1551 NGZ
Handlungsort: Cessairs Welt
Stellaris (Serie):

Folge 62: »Die peinlichste Stunde des Konsul Gruner« von Thomas Frick

Glossar: Abteufung / Atlans Zellaktivator / Atopische Sonde / Thez / Thez' Scherung / Tifflor, Julian; Wandlung
Besonderes:

Das Heft enthält ein doppelseitiges Mini-Poster auf den Umschlag-Innenseiten. Das Poster enthält auf der linken Hälfte das Titelbild-Motiv und auf der rechten Hälfte ein Bildnis von Atlan. Illustrator ist Arndt Drechsler
Parallel zum Roman erschien eine exklusive Kurzgeschichte von Christian Montillon mit dem Titel »Hinter dem Energievorhang«. Link zur kostenlosen PDF-Datei: PR-Story 2950

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

»Narr«

Dieses eine vom Extrasinn gesprochene Wort genügt, damit sich Atlan, der nach langem Schlaf erwacht und zunächst weder weiß, wer er ist, noch wo er sich befindet, wieder an alles erinnert. Eine Atopische Sonde soll ihn aus den Jenzeitigen Landen in eine Version des Standarduniversums bringen, in der die Entität Thez nie entstehen wird. Eine Holoaufzeichnung des Atopen Julian Tifflor behauptet, Atlan habe nur wenige Jahre verschlafen. Atlan erfährt, dass Tifflor im Universum ohne Thez nicht auf Dauer existieren kann und dass für die Sonde dasselbe gilt. Tifflor macht seinem alten Freund ein letztes Geschenk. Er setzt ihn zur genau richtigen Zeit am genau richtigen Ort ab – mit anderen Worten: Mitten im Getümmel.

Auf dem Planeten Cessairs Welt in einer weit von der Milchstraße entfernten Galaxie leben die Menes. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass sie vor langer Zeit gerettet und hierhergebracht wurden, wissen aber fast nichts mehr über ihre alte Heimat. Nach ihrer Zeitrechnung schreiben sie das Jahr 2853 post Salutem (nach der Rettung). Die Menes betreiben Raumfahrt und können mit dem neu entwickelten Metadistanz-Propulsor schneller als das Licht fliegen, sind aber in Konflikt mit den Gauchen geraten, Echsenwesen vom fünf Lichtjahre entfernten Planeten Achtrant, die im Besitz weit überlegener Hyperraumtechnik sind. Getarnte Agenten der Gauchen haben Cessair infiltriert und bereiten obendrein einen Großangriff auf das Heimatsystem der Menes vor. Flottenkommandant Geo Rabsilber leitet den Abwehrkampf mit seinem Flaggschiff SWORD OF CESSAIR, einem 350 Meter durchmessenden Kugelraumer mit großem Ringwulst. In dieser kritischen Situation erscheint plötzlich ein nicht identifiziertes Menes-Beiboot.

Hierbei handelt es sich um die Atopische Sonde, die sich selbsttätig umgestaltet hat, jedoch immer weiter zerfällt. Atlan wird von der SWORD angefunkt und an Bord genommen. Der Arkonide ist einigermaßen überrascht, es mit Menschen zu tun zu haben, die ein verschliffenes Englisch sprechen und sogar die Irische Sprache verstehen. Ihre Technik weist keine arkonidischen Einflüsse auf. Für Atlan steht deshalb fest, dass diese Menschen – sofern sie denn wirklich von der Erde stammen – lange vor Perry Rhodans Mondflug in diesen Teil des Universums gelangt sind. Nach eingehender Untersuchung und kurzem Verhör wird Atlan dem Flottenkommandanten vorgeführt. Mit überraschender Bereitwilligkeit bezieht Rabsilber den Arkoniden in die prompt ausbrechende Entscheidungsschlacht ein, nachdem Atlan behauptet hat, er sei gekommen, um den Menes zu helfen. Der in zahlreichen Raumgefechten gestählte Arkonide kann wertvolle Hinweise geben, so dass die Gauchen trotz großer zahlenmäßiger Überlegenheit zurückgeschlagen werden können. Nach stundenlangem Schusswechsel ziehen sich ihre letzten Doppelovalschiffe aus dem System zurück.

Zur gleichen Zeit verüben zwei Gauchen auf Cessair einen Terroranschlag auf ein für den Raumschiffsbau wichtiges Bergwerk in der Nähe der Hauptstadt Port Morrison. Fitzgerald Klem, ein Geheimagent der Gesellschaft für Informationsbeschaffung und -auswertung (GIBA) und der Metallurg Oliver Mäuser machen Jagd auf die Terroristen. Mäuser wurde von Klem für die GIBA zwangsverpflichtet, weil es ihm gelungen ist, den inkognito in seiner Abteilung arbeitenden Agenten zu enttarnen. Einer der beiden Gauchen fällt den Menes in die Hände. Mäuser gewinnt das Vertrauen des Echsenwesens und wird deshalb mit der Befragung betraut. Der Gauche behauptet, seinesgleichen seien keine Mörder. Ihr Ziel bestehe darin, lediglich so viel Schaden anzurichten, dass die technische Weiterentwicklung der Menes gehemmt werde. Nachdem er zugegeben hat, dass viele Gauchen unerkannt auf Cessair aktiv sind, begeht der Reptiloide Selbstmord.

Derweil wird Atlan im Zentralparla von Port Morrison Erstminister Feliodor Whitecross vorgeführt, dem Regierungschef des Gemeinwesens Aller Menes (GAM). Beim Anblick des viktorianisch anmutenden Baustils der Stadt wächst in Atlan die Vermutung, dass die Menes ihre Urheimat um das Jahr 1850 alter Zeitrechnung verlassen haben könnten. Whitecross erklärt, Atlan könne der Sternenwanderer sein, ein lang erwarteter Held, der Legenden zufolge kommen werde, wenn die Not am größten sei. Der Erstminister wird von einem Cucullaten begleitet. So bezeichnen die Menes die Eingeborenen von Cessair, der Eigenname des Volkes lautet Nodhkaris. Die Cucullaten dienen den Menes als Berater und Helfer, sofern sie nicht zurückgezogen in bewachten Wäldern leben, die von niemandem betreten werden dürfen. Sie sind annähernd humanoid, aber nur einen Meter groß. Der von blättriger, blauvioletter Haut bedeckte Körper steckt in einer Art Mantel oder Panzer ähnlich einer Schildkröte. Vier Augen sitzen in einem Gesicht, das von einer vertikalen Fuge geteilt wird, welche sich unterhalb der Augenpaare gabelt. Der Kopf wird von einer pilzartigen Kapuze bedeckt. Die Cucullaten – so auch der Berater des Erstministers – widersprechen den Legenden vom Sternenwanderer. Ein Röntgenbild beweist, dass Atlan kein Menes ist: Er hat eine knöcherne Brustplatte anstelle von Rippen. Ist er also ein feindlicher Spion? Rabsilber verhindert, dass Atlan in Gefangenschaft gerät. Der Arkonide kann in der Stadt untertauchen.

Nach dem Tod des Gauchen erhalten Klem und Mäuser ein neues Einsatzziel. Sie sollen einen entflohenen Spion jagen – Atlan. Die Ortung des Flüchtlings ist kein Problem, denn der Cucullat hat unbemerkt eine spezielle Chemikalie auf dessen Kleidung appliziert. Die beiden Männer stellen Atlan, als dieser gerade eine Spelunke verlässt. Atlan bemerkt, dass sein neuer Zellaktivator auf ein von Klem getragenes Amulett reagiert. Er zieht die richtigen Schlüsse und behauptet, er wisse mehr über das Schmuckstück sowie über die alte Heimat der Menes. Klem ist abgelenkt und wird entwaffnet. Atlan verzichtet darauf, seine Widersacher auszuschalten oder zu fliehen. Klem und Mäuser lassen sich von seiner Rechtschaffenheit überzeugen. Atlan legt das präparierte Kleidungsstück ab. Während Mäuser zurückbleibt und später gegenüber Klems Chefin behauptet, er habe seinen Partner und den Flüchtling aus den Augen verloren, sprechen die beiden an einem sicheren Ort über die Cucullaten. Atlan hat schon bemerkt, dass manche Menes der Meinung sind, diese Wesen könnten sich viel stärker einbringen. Klem glaubt nicht einmal, dass die Cucullaten wirklich von Cessair stammen. Insgeheim genommene Gewebeproben belegen, dass es sich um Pflanzenwesen handelt, deren Genom nicht zur planetaren Biosphäre passt. Dann kommt Klems Amulett zur Sprache. Der Agent bestätigt, dass es sein Leben verlängert. Er hat es von seiner ebenfalls extrem langlebigen Ahnin Skadi Klem erhalten, die auf dem Kontinent Siluria wohnt und die Geschichte der Menes kennt. Die beiden wollen ihr einen Besuch abstatten.

Innenillustration