Die Herrin der Sterne

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 296)
PR0296.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Die Herrin der Sterne
Untertitel: Sie retten eine schöne Frau aus Raumnot – und erfahren von der Revolte der Tiere
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Mai 1967
Hauptpersonen: Mirona Thetin, Sergeant Dowen Konnery, Korporal Sid Goldstein, Atlan, Perry Rhodan, Hine Luper, Walter Enne
Handlungszeitraum: Dezember 2405
Handlungsort: Terra, Thetus
Risszeichnung: Weltraumbahnhof der Maahks
Lexikon: United Stars Organisation, Explorerflotte, Reginald Bull
Zusätzliche Formate: E-Book,
in Teilen enthalten in Silberband 32

Handlung

Atlan ist mit seinem Flaggschiff IMPERATOR neben dem durch eine Arkonbombe zerstörten Planeten Multidon zurückgeblieben, um sicher zu gehen, dass von Seiten der Meister der Insel keine Überraschungen in dieser Gegend mehr drohen.

Man feiert an Bord den Heiligen Abend. Der jüdische Funker Sid Goldstein, der sich nichts aus Weihnachten macht, hat sich freiwillig zum Wachdienst gemeldet. Er hört im Funkgerät das Notsignal der Tefroder und löst Alarm aus. Man entdeckt ein im All treibendes, beschädigtes Beiboot. Captain Hagarthy wird mit einem Trupp ausgesandt, um es zu untersuchen. Wütend über die Störung der Weihnachtsfeier, hat er Goldstein und dessen Funkerkollegen Dowen Konnery mitgenommen und schickt die beiden an Bord des havarierten Schiffes. Die beiden finden eine bewusstlose Frau im Raumanzug und bringen sie an Bord der IMPERATOR zurück, wo sie medizinische Hilfe erhält.

Später stellt sie sich als Mirona Thetin vor, die über ein kleines Sternenreich herrscht und bei den Meistern der Insel in Ungnade gefallen ist.

Atlan findet die Frau sehr attraktiv, so wie auch alle anderen Männer an Bord. Um sie zu überprüfen, bringt er einen Impulsaufzeichner in ihre Nähe, der einen Zellaktivator erkennen kann; da dies nicht erfolgt, ist für Atlan bewiesen, dass es sich bei Mirona Thetin nicht um einen MdI handeln kann.

Er bringt sie an Bord der CREST III zu Perry Rhodan, da sie nur diesem gegenüber von einer großen Gefahr berichten möchte. Während ihrer Gefangenschaft auf Multidon konnte sie von Faktor III erfahren, dass die Meister einen weiteren Anschlag auf Terra geplant haben: Hunderte kleiner Psychosender sollen aktiviert werden und dafür sorgen, dass sich im Laufe weniger Wochen alle Lebewesen der Erde, angefangen von Insekten bis hin zu höheren Lebensformen einschließlich der Menschen, in reißende Bestien verwandeln.

Die Bordpositronik bewertet die Aussagen als wahrscheinlich zutreffend. Atlan fliegt mit Mirona und den beiden zu Adjutanten ernannten Raumsoldaten Goldstein und Konnery im Eilflug nach Terra, um den Anschlag der Meister der Insel zu vereiteln.

Auf der Erde haben sich die Dinge jedoch bereits zum Negativen entwickelt. In der kanadischen Kleinstadt Serene Haven, in der hauptsächlich pensionierte Ministerialbeamte leben, werden immer mehr Menschen von Tieren angegriffen: Zuerst sind es Insekten, später Vögel und Haustiere. Doch das Phänomen ist nicht nur auf Kanada beschränkt, sondern breitet sich über die ganze Erde aus. Walter Enne, ein Bewohner von Serene Haven, stellt fest, dass die Beeinflussung von punktförmigen Quellen ausgelöst wird; außerhalb einer Zone von rund 18 Kilometern verhalten sich die Tiere normal. Er meldet seine Erkenntnisse an die Behörden. Schließlich gelangen seine Untersuchungen auch zu Reginald Bull, der sofort den gerade eingetroffenen Atlan und sein Gefolge nach Kanada schickt.

Es gelingt Atlan und Mirona schließlich, das Geheimnis der Tierrevolution zu lüften und einen der Sender aufzuspüren. Außerdem gelingt es, einen Agenten der MdI zu enttarnen. Der Agent Frank Doran kann zwar noch Mirona als Geisel nehmen, wird dann aber von Goldstein und Konnery überwältigt und getötet. Die leicht verletzte Mirona fällt Atlan in die Arme.

Man findet bei dem Getöteten eine Liste der übrigen Agenten. Diese können entweder festgenommen oder getötet werden. Da inzwischen bereits höhere Lebewesen und schon erste Menschen zu wüten und zu töten begonnen haben, erfolgt dies im letzten Augenblick.

Die Aktion der MdI hat zwar Millionen von Tieren und vielen tausend Menschen das Leben gekostet, jedoch konnte das Ziel, der Untergang der menschlichen Kultur auf Terra, verhindert werden.

Mirona Thetin wird in den terranischen Medien als Retterin gepriesen. Zusammen mit Atlan und ihren beiden Begleitern fliegt sie nach Andromeda zurück. Sie bringt Atlan und Rhodan in ihr Reich, wo sie auf Thetus mit Begeisterung empfangen wird. Ihre Lebensretter Goldstein und Konnery erhalten die Ritterklasse des Blauen Sterns, die höchste Auszeichnung die das Sulvy-System vergibt.

Anmerkungen

  • In Silberband 32 »Die letzte Bastion« wird die Geschichte stark gekürzt. Mirona berichtet von einem bevorstehenden Anschlag auf die Erde. Ein neuartiges Spezialraumschiff mit Separattriebwerken und den dort »Amoksender« genannten Sendern wird kurz darauf noch in Andromeda aufgebracht und untersucht. Bevor es durch die Selbstvernichtungsanlage gesprengt wird, können Unterlagen sichergestellt werden, welche die Behauptungen Mironas bestätigen. Die im Heftroman geschilderte dramatische Geschichte auf der Erde hat nie stattgefunden.
  • Der Autor Kurt Mahr gibt einen der seltenen Hinweise auf die Religion in der PR-Serie.
Zitat: […] »Die überwiegende Mehrheit der Besatzung der IMPERATOR – wie auch der Erde und aller Kolonialplaneten – war christlichen Glaubens. Sid Goldstein war eine der wenigen Ausnahmen. […] (S. 8)
  • Dem Zeitgeist der 60er Jahre folgend war das PR-Universum eine Männerdomäne. Selbstverständlich bestand daher die Mannschaft des Flaggschiffes IMPERATOR nur aus Vertretern des männlichen Geschlechts. Was aber tut die Schiffsführung, wenn sich bei den langen Einsätzen ein gewisses Verlangen bei den Astronauten einstellt? Der Autor gibt die Antwort:
Zitat: […] »Raumsoldaten, die monate- oder jahrelang nichts anderes als den Boden ihrer Schiffe unter den Füßen haben, ebenso lange kein weibliches Wesen zu sehen bekommen und mit jedem Bissen Essen willfährig, um ihre Sehnsucht zu unterdrücken, eine kleine Dosis eines milden, ungefährlichen Antistimulans zu sich nehmen, sind dazu geneigt, Frauen als übernatürliche Geschöpfe zu betrachten. Psychologen haben inzwischen ermittelt, daß es sich dabei um eine ganz natürliche Folge des Kampfes zwischen dem natürlichen Verlangen und der Droge handelt. […] (S. 34)

Innenillustrationen