Das zweite Terra

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2967)
PR2967.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Genesis
Titel: Das zweite Terra
Untertitel: Sie behüten eine paradiesische Welt – und werden von seelenlosen Gegnern angegriffen
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 29. Juni 2018
Hauptpersonen: Gurumul Zierotin, Magnus Rohoff, Aimare Tournefort, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: 6. und 7. April 1552 NGZ
Handlungsort: Lyo-System
Risszeichnung: »Die VOHRATA« 
(Abbildung) von Christoph Anczykowski
Glossar: HARUURID-Mission / Lyosystem / PIÈ BONMARCHAL / Trowno
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Im 25. Jahrhundert alter Zeitrechnung wurden große Teile der Erdoberfläche durch den Dolan-Angriff verwüstet. Fast ein Drittel der Weltbevölkerung ist dabei ums Leben gekommen. Perry Rhodan hat damals den Befehl zur Konstruktion der größten Arche aller Zeiten gegeben. Alle terranischen Tier- und Pflanzenarten sollten für den Fall der Vernichtung der Erde an einem anderen Ort erhalten werden. Zu diesem Zweck wurde mit dem Terraforming des Planeten Trowno im Lyo-System begonnen. Lyo ist eine der wenigen Sonnen in der unweit des Solsystems gelegenen Okulus-Dunkelwolke. 2500 Jahre später, im 16. Jahrhundert NGZ, ist die Artenvielfalt auf den paradiesischen Inseln Trownos größer als auf Terra. Durch Rückzüchtungen wurden sogar Spezies erschaffen, die es auf der Erde seit Jahrmillionen nicht mehr gibt. Dennoch ist der Umwandlungsprozess noch längst nicht abgeschlossen. Er wird von der aus acht ausgemusterten LFT-BOXEN bestehenden und von Magnus Rohoff kommandierten Raumstation PIÈ BONMARCHAL aus überwacht und gesteuert. 20.000 Personen, vor allem Wissenschaftler und technisches Personal, leben in der Station. Rohoffs Stellvertreterin Aimare Tournefort steht dem kleinen militärischen Kontingent vor. Die BABA JAGA, ein Jagdkreuzer der DIANA-Klasse, ist das einzige bewaffnete Raumschiff vor Ort.

Am 6. April 1552 NGZ steigt ein aus fünf unterschiedlich großen Kugeln bestehendes Raumschiff aus den Tiefen der Atmosphäre Thyellos auf, des 5. Planeten des Lyo-Systems. Kurz zuvor wurde ein Hyperimpuls angemessen, der offensichtlich als Weckruf für die Unbekannten gedient hat. Eins-das-Ganze, vermutlich der Bordrechner des riesigen Schiffes, verlangt zu wissen, wie die Menschen zum Wanderer stehen. Rohoff geht zu Recht davon aus, dass hiermit die Superintelligenz ES gemeint ist und antwortet ausweichend. Prompt stößt Eins-das-Ganze Drohungen aus und blockiert den Hyperfunk, so dass keine Hilferufe abgesetzt werden können. Eine Space-Jet wird als Kurier ausgesandt. Unbemerkt von Eins-das-Ganze verlässt das kleine Schiff die Dunkelwolke und setzt eine Meldung ab, die von Admiralin Anna Patoman entgegengenommen wird, weil Terra derzeit unerreichbar ist. Hilfe für Trowno kann frühestens in 24 Stunden bereitgestellt werden – und zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass sich in der Atmosphäre des Gasriesen Thyello mehrere hundert fremde Raumschiffe verbergen. Sie befinden sich in einer mit fünfdimensional geladenem »Flitter« gefüllten Blase. Der Flitter stört höherwertige Systeme und verhindert Fernortungen. Ein kleines terranisches Erkundungsschiff, das diese Entdeckung macht, wird vernichtet, bevor die BABA JAGA informiert werden kann.

Währenddessen geht Eins-das-Ganze zum Angriff über und vernichtet ein Beiboot der BABA JAGA. Der hoffnungslos unterlegene leichte Kreuzer schlägt zurück, richtet nichts aus und muss schließlich aufgegeben werden. Dabei gibt es weitere Verluste. Der an Bord zurückgebliebene Pilot lenkt den Kreuzer direkt in die Schutzschirme des Mehrkugelraumers, erzielt dadurch aber keine Wirkung. Eins-das-Ganze setzt tausende Balkenroboter gegen die Raumstation ein. Er will die Station nicht zerstören, sondern erobern, um Informationen über die Verhältnisse in der Milchstraße zu gewinnen. Rohoffs Leute kämpfen auf verlorenem Posten. Sie müssen sich schließlich nach Trowno in die gut gesicherte Bodenstation Point Bonmarchal zurückziehen und in die dortigen subplanetaren Anlagen fliehen, als weitere Heerscharen von Balkenrobotern auf den Planeten herabregnen. Rohoff ist gezwungen, die Selbstzerstörung der PIÈ BONMARCHAL sowie der Bodenstation auszulösen. Der Rechner eines besiegten Balkenroboters kann ausgelesen werden. Jetzt erfahren die Menschen, welche Bedrohung in Thyellos Atmosphäre lauert. Die Pentasphärenraumer wurden dort in einer Schweigsamen Werft erbaut, und zwar schon vor Jahrtausenden. Es gibt weitere Schweigsame Werften in der Milchstraße, allerdings sind die Pentasphären unvollständig. Ihre Hooris-Prozessoren fehlen noch.

Perry Rhodan erfährt von Anna Patoman, was in der Okulus-Dunkelwolke vorgeht. Er eilt mit der RAS TSCHUBAI dorthin und evakuiert Rohoffs Leute. 503 Pentasphären aus der Schweigsamen Werft gesellen sich zu der ersten. Die RAS TSCHUBAI verlässt die Dunkelwolke.

Innenillustration