Hyperlicht (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2976)
PR2976.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Hyperlicht
Untertitel: Auf der Welt der Maulwurfmenschen – die Katastrophe nimmt ihren Lauf
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 31. August 2018
Hauptpersonen: Caltu Roy, Mabeschtur, Kariabosch, Tariamsch, Coron Roy
Handlungszeitraum: April 1552 NGZ
Handlungsort: Jesper
Report:

Ausgabe 524

Glossar: Jesper (Yll II) / Weltenbrand / Yll / Yllsystem
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Caltu Roy, ein Kolonialterraner, beendet seine Zylindrion-Trainingssimulation, eine Sportart auf dem Planeten der Jerreten, der Maulwurfmenschen. Mabeschtur, sein jerretischer Freund und Mannschaftskollege, ruft an und sie verabreden sich in Mabeschturs Villa in der Unterstadt Qyrtet, die einen halben Kilometer unter der Planetenoberfläche liegt. Er präsentiert Caltu eine neue Profimaske für die Holosimulation, die wesentlich intensiver wirkt, und sie beginnen eine virtuelle Trainingseinheit.

Und während anderweitig sich die Jerreten-Frau Kariabosch hübsch macht und zur Arbeit geht, um Extrageld zu verdienen, erzählt Caltu Mabeschtur nach dem Match, dass er trotz des bestehenden TERRANOVA-Schirms beabsichtigt, auf Terra Urlaub zu machen. Es entwickelt sich ein Gespräch über die Besiedlung Jespers seit 2110 alter Zeitrechnung, als die Terraner das unterirdische Volk noch für Primitive hielten. Mabeschtur meint, das sei heute noch so. Er wirft auch Caltu persönlich Ignoranz vor. Mabeschtur will seine Prominenz im Sport nutzen, um soziale Gleichberechtigung zwischen »oben und unten«, also Jerreten in der Erde und Kolonialterranern auf der Oberfläche, zu schaffen. Caltu lässt das eher kalt, er interessiert sich nur für den Sport. Am nächsten Tag gewinnt das Team das Halbfinale und Coron Roy, der Bruder von Caltu, gratuliert ihm. Caltu lädt ihn und seine Kinder daraufhin zum Finale ein.

Während sich Kariabosch über das gestrige Halbfinalspiel ärgert und ihr Zusatzgeld durch soziale Schwierigkeiten zunichte gemacht wird, überdenkt Caltu Roy die Anschuldigungen von Mabeschtur, auch er sei ignorant. Solche Gedanken verdrängend, geht die Mannschaft auf das Spielfeld und Jesper Unison gewinnt das Finale gegen Phendai Omni. Caltu fühlt sich wie ein Held, bis Mabeschtur ihm sagt, dass dies wegen seines Alters und seiner Gebrechlichkeiten seine letzte Saison sei. Als es draußen still wird, erfahren sie durch eine Liveübertragung der Administratorin, Bleta Starova, dass wohl ein sehr bekannter ZAC-Träger gestorben sei, vermutlich Atlan oder Perry Rhodan, weil das Spiralgalaxiegebilde so anders sei. Coron kommt mit seinen Kindern und gratuliert zum Sieg, schlägt aber die Einladung zum Essen wegen seiner Arbeit aus, um das Phänomen der sich auflösenden Spiralgalaxie zu untersuchen. Caltu kann seinen Bruder überzeugen, die Kinder ihm zu überlassen.

Anderweitig hatte Kariobosch eine unruhige Nacht mit ihrer Tochter Tariamsch. Sie schleppt sich zur Arbeit und erhofft sich durch den Heimsieg einige Galax mehr in der Tasche, aber es läuft nicht so, wie sie es sich vorstellt. Dann ruft auch noch ihre Nachbarin an und erklärt, dass ihre Tochter verschwunden sei. Daraufhin wirft sie ihre Arbeit hin.

Caltu hat Spaß mit seinen Neffen und übt mit dem Ältesten Zylindrion, bis die Siegesparade durch die Straßen Mamurins stattfindet. Er schmuggelt seine Neffen hinein. Nebenbei bemerkt er, dass die Sonne Yll wesentlich stärker als sonst scheint. Am Ende der Parade wird er von seinem Freund Mabeschtur zu einer Feier eingeladen, zu der er seine Neffen mitnimmt. Mit Illu-Masken gehen sie durch die Unterstadt, um nicht erkannt zu werden. Caltu ist betroffen angesichts der Armut der Jerreten. Während Mabeschtur die soziale Ungerechtigkeit mal wieder anprangert, entdeckt die Gruppe die kleine Tariamsch, die sich verlaufen hat. Plötzlich dreht ein Maulwurfmensch durch und läuft Amok. Eine Panik entsteht. Caltu will sich mit den Neffen aus dem Staub machen, aber er überwältigt wagemutig den Verrückten. Mit Sicherheitsrobotern und anderen Jerreten wird er abgeführt und Caltu wird von einem Mediker behandelt. Da taucht Kariabosch auf und greift Caltu an, weil sie glaubt, er hätte ihrem Kind etwas getan. Ihre Wut entlädt sich, und sie entstellt mit ihrem Angriff Caltu Roys Gesicht, bevor jemand einschreiten kann.

Die Klinik, in die der Kolonialterraner eingeliefert wird, ist überfüllt, weil sich viele Jerreten unwohl fühlen. Die Mutter erhält eine Anklage und Rechnungen, die sie nicht bezahlen kann. Sie macht sich Sorgen – aber sie hat nicht mit Mabeschtur und Caltu gerechnet, welche schon einen Plan parat haben und sie engagieren wollen, um als Sprecherin für die Armen umherzureisen und Werbung für die Spendenaktion zu machen. Später kommt Coron seinen Bruder in dem Spital besuchen, und es stellt sich heraus, dass es bislang über ein Dutzend solcher Amokläufer gegeben hat. Aus den Arbeitsergebnissen erfährt Caltu, dass es eine höherdimensionale Beeinflussung ist, die insbesondere Jerreten hart trifft. Selbst er merkt, dass er sensibel reagiert.

Die Administratorin hält eine Rede, in der auf die Forschung des Phänomens mit der sich auflösenden Spiralgalaxie eingegangen wird. Dies greift bei der Bevölkerung die sensorische Wahrnehmung an und verstärkt sie zusätzlich, und zwar alle Sinne. Weil die Bewohner des Planeten besonders empathisch sind, seien sie stärker betroffen als andere. Die Experten nennen das Phänomen »Hyperlichteffekt«. Es beeinflusst die Quintronenmischung der Sonne Yll. Alle Lebewesen seien betroffen, von Pflanzenwesen bis zum Ertruser, allerdings keine Tiere oder Gewächse.

Anderweitig geht es Kariabosch und Tariamsch nicht gut und Caltu kommt unversehens vorbei. Er ist alarmiert und benachrichtigt seinen persönlichen Mediker Bhoduc, er solle unverzüglich vorbeikommen. Zur Überraschung aller ist der Ara bereit, den Besuch nicht abzurechnen und macht bei der Spendenaktion mit. Kurz nach Abreise des Arztes bricht Caltu zusammen. Als er wieder zu sich kommt, hat er fünf Stunden Schlaf hinter sich. Es gibt Katastrophenalarm, weil das Hyperlicht mittlerweile so gut wie jeden Bewohner des Planeten beeinträchtigt. Die Forscher sprechen von »Pervertierten Quintronen«, Gegenmaßnahmen sind sehr teuer für die Bevölkerung. Caltu entscheidet, den Umzug sofort durchzuführen und führt die Mutter mit ihrem Kind erst einmal zur Villa von Mabeschtur. Doch der ist außer sich, weil er seine jahrelange Arbeit, der Unterwelt zu helfen, von diesem Kolonialterraner sabotiert sieht – und wirft alle hochkant aus seiner Wohnung hinaus. Daraufhin gehen sie weiter zu einem Siedlerhaus, das Caltu für die Mutter und ihr Kind besorgt hat.

Der Sportler geht zur Oberfläche und fliegt mit einem Gleiter zum Institut seines Bruders, um Antworten zu fordern. Coron erklärt, die mit dem Tod des Unsterblichen erschienene Spiralgalaxie bewirkte eine Veränderung der Quintronen, die von Sonnen abgestrahlt werden. Es könnte eine Verschiebung oder Veränderung der Trägerelemente der 5D-Strahlung auf der Hyperskala sein. So entstünde eine Wechselwirkung der neu geformten Teile mit bestimmten Regionen des Gehirns denkender Wesen. Die Ausbreitung geschehe mit Lichtgeschwindigkeit, also mit Photonen, die als Boten missbraucht werden.

Es gibt Pläne, polarisierte Paratronschirme zu erzeugen, aber nur knapp drei Fünftel der Oberflächenstädte und ein Fünftel der Unterweltstädte können abgedeckt werden. Wirklich geschützt wären maximal 0,3 Prozent der Einrichtungen. Die Administratorin will zuerst die Oberflächenstädte schützen, aber Caltu fordert gleichwertige Schutzmaßnahmen für die Jerreten. Bleta Starova ernennt ihn daraufhin zum provisorischen Verwalter der Unterstadt Qyrtet und erwartet von ihm, dass er einen Mitarbeiterstab motiviert, inklusive Mabeschtur. Caltu überzeugt Cordon, seine Kinder ihm zu überlassen, und bringt sie zu Kariabosch in die neue Wohnung.

Als die Administratorin erneut eine Rede ans Volk hält, unterbricht Perry Rhodan die Sendung. Er offenbart die Prophezeiung des Atopischen Tribunals an die gesamte Galaxis und bezeugt, dass er sich nicht im Solsystem befindet. Das sei wohl eine abgeänderte, degradierte Form des Weltenbrands. Perry Rhodan appelliert an die Freundschaft und Hilfsbereitschaft, nur gemeinsam sei Stärke möglich.

Innenillustration