Sonnenmord

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2986)
PR2986.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Sonnenmord
Untertitel: Offensive der Thoogondu – ihr Ziel ist die Hundertsonnenwelt
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 9. November 2018
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Orla Trant, Spartakus Galouye, 1- bis 39jung, Anna Patoman, Königssitz, Erasteban Krolok
Handlungszeitraum: Ende Juni / Anfang Juli 1552 NGZ
Handlungsort: Intergalaktischer Leerraum / Hundertsonnenwelt
Journal:

Nr. 173

Glossar: Hundertsonnenwelt / Posbis / Tan-Jamondi
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die GALBRAITH DEIGHTON VII, die SOOZORD und die BOX-11211 sind unterwegs zur Hundertsonnenwelt, dem Hauptangriffsziel der in der Milchstraße operierenden Thoogondu-Invasionsflotte. Unterwegs werden vier Raumschiffswracks entdeckt, darunter eine terranische Space-Jet der ROMULUS-Klasse, die ursprünglich als Beiboot der LEIF ERIKSSON eingesetzt war und am 26. Mai 1333 NGZ im Tan-Jamondisystem an Verbündete übergeben wurde. Die Wracks scheinen »nicht ganz da« zu sein. Tropar Lendellec äußert die Vermutung, die Besatzungen hätten gemeinsam - eventuell unter Opferung von Vitalenergie - einen Slingshot-Effekt ausgelöst, um so weit wie nur irgend möglich durch den Linearraum fliehen zu können. Die Schiffe hängen noch teilweise im Linearraum fest. Nur in einer Einheit, einem Ringraumer der Zikkurer-Drills, lassen sich Lebenszeichen nachweisen. Dieses Schiff strahlt einen Notruf aus. Man kann sich den Schiffen nicht nähern, denn sie befinden sich inmitten einer Anomalie, in der die Zeit viel langsamer vergeht als im restlichen Universum. Die GAL und ihre Begleitschiffe fliegen weiter. Der Kreuzer KARL PASCHER wird zur Erkundung zurückgelassen.

Am 28. Juni 1552 NGZ wird die Hundertsonnenwelt erreicht. Alle nicht in unaufschiebbaren Einsätzen befindlichen Fragmentraumer wurden bereits zurückbeordert. Zahlreiche Ligaschiffe sowie weitere verbündete Einheiten treffen später ein. Perry Rhodan argwöhnt, das Zentralplasma sei womöglich schon unterwandert. Ein von der terranischen Technobiologin Orla Trant und dem epsalischen Raumlandesoldaten Spartakus Galouye angeführtes handverlesenes Team, zu dem auch der Posbi Königssitz gehört, begibt sich zur Klärung der Lage nach Suntown. Bis zum 1. Juli werden keine konkreten Hinweise auf Infiltrationsversuche gefunden. Immerhin ist Königssitz auf eine Besonderheit gestoßen. Seit ungefähr fünf Jahren erfährt eine Posbi-Kommune auf dem Kontinent K-Süd massiven Zuwachs. Die dortigen Posbis wirken nicht an Vorhaben des Zentralplasmas mit; sie betätigen sich stattdessen als Künstler. Auffällig ist, dass an Kreativblockade leidende Posbis plötzlich wieder schöpferisch tätig werden, sobald sie sich in K-Süd aufhalten. Das alles ist an sich nicht verdächtig, aber die Tatsache, dass sich das Zentralplasma nicht im Geringsten für diese Besonderheit interessiert, gibt zu denken.

Als sich das Team der Kommune nähert, wird ein hypnosuggestiver Einfluss wirksam, der alle Mitglieder außer Königssitz, der seinen Bioanteil abgekoppelt hat, daran hindert, einen im Zentrum des Gebiets stehenden weißen Kubus mit 137 Metern Kantenlänge wahrzunehmen. Durch diesen Einfluss wird der Kubus offensichtlich seit fünf Jahren aus der Wahrnehmung des Zentralplasmas und aller Posbis ausgeblendet. Rhodan wird informiert. Er identifiziert das Objekt als Raumschiff der Weißen Zeé aus der Galaxie Sevcooris. Als einzige abkömmliche mentalstabilisierte Person vor Ort begibt sich Rhodan zur Kommune. Als kurz darauf eine der 200 Kunstsonnen der Dunkelwelt erlischt, stürmen Rhodan und das Team den Kubus. Die Zeé opfern sich lieber selbst, als zu riskieren, in die Hände ihrer Feinde zu fallen und Informationen über ihre Pläne zur Schwächung der Hundertsonnenwelt preiszugeben. Ein autarkes Würfelsegment flieht. Das Mutterschiff vernichtet sich selbst.

Wenig später materialisieren rund 2000 Thoogondu-Kampfschiffe bei der Hundertsonnenwelt und gehen zum Angriff über. Weitere Kunstsonnen fallen aus oder werden während der Kampfhandlungen zerstört. Gigantraumer gleicher Bauart wie der Halbraum-Traktor PARRASTURD werden als fliegende Bomben gegen das Zentralplasma eingesetzt. Das erste Schiff wird rechtzeitig abgefangen. Gleichzeitig werden die auf der Hundertsonnenwelt verbliebenen Zeé-Saboteure aufgespürt und unschädlich gemacht. Die Thoogondu ziehen sich zurück, um sich neu zu formieren. Die HARL DEPHIN mit Moothusach und Puorengir an Bord trifft ein.

Ein Bewusstseinssplitter manifestiert sich in einem der Posbis der Kommune von K-Süd. Das Wesen sucht Zuflucht, denn nach einer weiten Reise ist es ausgelaugt und muss sich erholen, ehe es darangehen kann, die Potenziale seiner Keimzelle zu entfalten.

Innenillustration