Die Dakkar-Havarie

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2997)
PR2997.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Die Dakkar-Havarie
Untertitel: Der Angriff eines Bhals – und der Sturz einer Superintelligenz
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 25. Januar 2019
Hauptpersonen: Atlan, Sypardh, Bhal Drush, Gucky
Handlungszeitraum: August 1552 NGZ
Handlungsort: Geshodrom, Merkur
Clubnachrichten:

Ausgabe 556

Glossar: DORIFER / DORIICLE / Gause, Falo
Besonderes:

Letzte Ausgabe der PR-Clubnachrichten von Hermann Ritter

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Im Geshodrom kehrt Ruhe ein. Atlan nimmt an, dass GESHOD seine Aufmerksamkeit auf Sashpanu gerichtet hat, um dort nach dem Rechten zu sehen. Jetzt gilt es, den Bhal Drush aufzuhalten, bevor dieser die erwachende Superintelligenz unter seine Kontrolle bringen kann. Kaum haben sich Atlan und seine Begleiter, zu denen jetzt auch das Echsenwesen Minga Hashina gehört, auf den Weg gemacht, da werden sie von Ghatus attackiert. Diesmal ist Sypardh dabei, der Befehlshaber der Garde. Er gehört nicht zu Drushs Fraktion und schenkt Atlan Glauben, als der Arkonide von Drushs Verrat berichtet. Die Tatsache, dass Bhal Adburn nicht mehr erreichbar ist, spricht für Atlans Angaben. Drush hat sich in seinem uneinnehmbaren Librationsgewölbe verschanzt, aber es gibt eine Möglichkeit, ihn dennoch loszuwerden. Man könnte eine Notfallschaltung aktivieren, so dass das Gewölbe aus dem Geshodrom herausgesprengt werden und in den Normalraum fallen würde.

Atlan verfolgt zunächst ein anderes Ziel. Er muss den Neogen-Appellator finden, also jenes Gerät, durch das die Haluter-Pest verursacht wird. Sypardh weiß nicht, wovon Atlan spricht. Minga kann helfen. Sie besitzt ein Holzkästchen von der Art, wie sie in der RAS TSCHUBAI aufgetaucht sind und ist bereit, das Kästchen herzugeben, wenn sie Straffreiheit für das Beiseiteschaffen ihrer »Schätze« erhält. Sypardh kann ihr das versprechen. Tamareil und Zau erkennen, dass in dem Kästchen ein winziges Quantum von GESHOD gespeichert ist. Mentalkontakt kann hergestellt werden. So erfährt Tamareil, wo der Appellator zu finden ist. Sypardh schließt sich der Gruppe an, als diese durch den in Mingas Versteck befindlichen Shod-Spiegel geht. Ihm ist es zu verdanken, dass die am Zielort bereitstehenden feindlichen Ghatus mattgesetzt werden können. Wie sich herausstellt, kann nur Drush das Energiefeld abschalten, von dem der Appellator geschützt ist, und nur der Bhal kann das Gerät bedienen – oder aber jemand, der Drushs ÜBSEF-Basismuster hat. Erneut erweist sich Sypardh als wertvoller Verbündeter, indem er es Tamareil ermöglicht, Drushs ÜBSEF-Konstante unbemerkt zu kopieren. Tamareil bringt in Erfahrung, dass das Stasis-Syndrom verschwinden wird, wenn der Appellator keine Impulse mehr ausstrahlt. Atlan zerstört das Gerät.

Das im Holzkästchen gespeicherte GESHOD-Quantum weist der Gruppe den Weg zu Adburn. Der Bhal wurde von Drushs Leuten verschleppt und eingesperrt. Sypardhs Ghatus befreien Adburn. Sobald er begriffen hat, was Drush vorhat, stellt er sich auf Atlans Seite. Man erobert eine Schaltzentrale. Adburn ruft den allgemeinen Notstand aus. Drushs Librationsgewölbe wird abgesprengt. Es stürzt mitten im Solsystem in den Normalraum. Das von einem Energieschirm umhüllte Gewölbe schlägt auf Merkur ein, und zwar direkt über der Kaverne mit der HaLem-Armee. Das kann kein Zufall sein, meint Atlan, und begibt sich mit seinem Team via Shod-Spiegel ebenfalls zum Merkur, wo man bereits den 21. August 1552 NGZ schreibt. Im Umfeld der Ausgrabungsstätte ist es zu schweren Zerstörungen gekommen. Das Librationsgewölbe hat die HaLem-Kaverne unbeschadet erreicht. Atlan schaut sich die Sache an. Reginald Bull, Toio Zindher, Gucky und Perry Rhodan (der OCCNATTAR ins Solsystem geführt hat) kommen hinzu. Über dem Librationsgewölbe entsteht ein riesiges leuchtendes Geflecht, dessen Arme nach den HaLem-Statuen tasten. Das Geflecht ist nichts anderes als GESHOD, dessen Mentalsubstanz vom besonderen Material der Statuen angezogen wird. Atlan erkennt, dass genau das in Drushs Absicht liegt – GESHOD soll in tausende Einzelteile zerlegt werden.

Gucky stellt mentalen Kontakt mit GESHOD her und bietet der Superintelligenz Hilfe durch die LFG an. GESHOD gibt den Menschen freie Hand. Sofort wird das Librationsgewölbe unter Beschuss genommen, bis der Energieschirm zusammenbricht. Das Gewölbe wird gestürmt, dessen Herzstück wird vernichtet. Auch die HaLem-Statuen werden größtenteils zerstört. Drush wird gefangen genommen, an Adburn überstellt und später von GESHOD absorbiert. GESHOD erholt sich schnell. Die Galaktiker erfahren, dass die HaLem-Statuen auch als Mashavats bezeichnet werden und seinerzeit von Drushs Vorgänger in Zusammenarbeit mit den Thoogondu als Falle für GESHOD präpariert worden sind. Drushs Urahn hat außerdem immer wieder Bewusstseinsfragmente GESHODS entnommen und in Holzkästchen deponiert, um sie mit neuen Erinnerungen zu programmieren. Einige dieser Kästchen sind den Thoogondu in die Hände gefallen.

GESHOD hat schlechte Nachrichten. Der Weltenbrand droht den Zufluss von Psiqs an die Moralische Informationsstruktur des Kosmos dauerhaft zu unterbinden, außerdem ist ES nicht mehr anwesend, um Eiris zu erzeugen. Sollte die Hypertranskription – die Umwandlung von Eiris in Psiqs – in der Mächtigkeitsballung von ES für längere Zeit ausfallen, so würde es zu einer Katastrophe kommen, die weit schlimmer wäre als zum Beispiel der DORIFER-Schock. Die Existenz der gesamten Mächtigkeitsballung steht auf dem Spiel. Ein Machtvakuum, wie es durch das Verschwinden von ES entstanden ist, hat also weit gravierendere Folgen als bisher gedacht. GESHOD ist nicht in der Lage, das Vakuum auszugleichen. Die junge Superintelligenz kann sich nicht in der Mächtigkeitsballung halten, sie wird demnächst ins Shod zurückkehren.

Da GESHOD den Gemeni nicht mehr vollständig vertraut, werden neue Taktgeber benötigt, die über den Schlaf-/Wachrhythmus der Superintelligenz bestimmen. Aufgrund ihrer Affinität zum Dakkarraum können Tamareil und Zau diese Aufgabe übernehmen. GESHOD bietet Hilfe bei der Evakuierung der Milchstraße an. Häfen werden installiert, an denen die Sprosse Flüchtlinge aufnehmen können. Zu guter Letzt findet sich auch noch Ersatz für Shinae, die Obhüterin des gleichnamigen Sprosses. Da der Spross KYLLDIN vernichtet wurde, rückt das namensgebende Mehandormädchen an die Stelle von Bullys Tochter.

Atlans Ritteraura wird von OCCNATTAR repliziert. Sie wird nur für wenige Stunden Bestand haben. Rhodan macht sich bereit, die Aura zu übernehmen.

Innenillustration