Drei Tage zum Weltuntergang

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2998)
PR2998.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Drei Tage zum Weltuntergang
Untertitel: Die Völker der Milchstraße fliehen – Auraträger stemmen sich gegen die Katastrophe
Autor: Kai Hirdt
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 1. Februar 2019
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Athasia Ebelde, Reginald Bull, Gucky, Atlan
Handlungszeitraum: August 1552 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Stellaris (Serie):

Folge 67: »Das Buddelschiff« von Dieter Bohn

Glossar: JASON / Kortin, Zeno; Statue des / Ritter der Tiefe / Sharoun, Hekéner
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Man schreibt den 22. August 1552 NGZ. In vier Tagen wird der Weltenbrand unumkehrbar sein, sollte es nicht gelingen, die aus Cetus herbeigeschaffte Proto-Eiris zur in der Neptunatmosphäre befindlichen Kunstwelt Wanderer zu bringen, dort neu zu programmieren und in der Milchstraße freizusetzen. Zwei Ritter der Tiefe werden zur Programmierung der Eiris benötigt – oder wenigstens zwei Personen, die eine Ritteraura tragen. Atlan und Perry Rhodan sind Mitglieder des uralten Ritterordens, doch der Terraner hat seine Aura vor langer Zeit verloren. Die Superintelligenz GESHOD hat eine Kopie von Atlans Aura für ihn hergestellt, die allerdings nur drei Tage lang bestehen bleiben wird. Es gelingt Rhodan nicht, die Aura zu übernehmen. Er versucht mit Gucky in den Shod-Spiegel zu teleportieren, der die Aura bereithält, aber als einziges Ergebnis glaubt Rhodan anschließend, er sei wochenlang an Bord des legendären Raumschiffes SOL mit seinem Sohn Michael unterwegs gewesen.

Man geht davon aus, dass die Übernahme durch Rudimente der alten Aura gestört wird. Rhodans alter Ego aus einem anderen Universum wagt ebenfalls einen Versuch und hat Erfolg. Er ist nun quasi Ritter der Tiefe auf Zeit. Damit ist nur ein Teil des Problems gelöst, denn Wanderer liegt inmitten hyperenergetischer Störfelder und wird obendrein durch einen starken Energieschirm geschützt, ist also unerreichbar. Das Aggregat Etain müsste wissen, wie sich die Störfelder durchqueren lassen, hüllt sich aber in Schweigen. Fitzgerald Klem, dessen Amulett schon einmal als »Türöffner« gedient hat, ist mit dem Dolan JASON unterwegs und nicht schnell genug erreichbar. Sichu Dorksteigers Team sucht bisher vergeblich mit Sonden nach sicheren Passagen durch die Hyperenergieschollen.

Noch ist nicht alles verloren. Lua Virtanen und Vogel Ziellos geben bekannt, dass sie einen Ruf von Wanderer vernehmen. Es handelt sich um eine Art Einladung – komplett mit Wegbeschreibung. Ein Testflug mit einer Space-Jet verläuft reibungslos. Als sich das kleine Schiff Wanderer nähert, öffnet sich sogar eine Lücke im Energieschirm. Ironischerweise meldet sich gleichzeitig JASON zurück. Die neuesten Erkenntnisse über die Stadt Aures und die Taylwit werden ausgetauscht. Das Aggregat Etain beginnt sich wieder aufzulösen, obwohl es Hormone in ausreichender Menge erhalten hat. Außerdem flackert der Paratronschirm, mit dem die Zelle des Aggregats gesichert wird. Rhodan erkennt, was vorgeht: Das Aggregat absorbiert die Energie des Schirms und verwandelt sich somit selbst in eine Bombe. Gucky teleportiert das Aggregat rechtzeitig ins All, wo es explodiert, ohne Schaden anzurichten.

Währenddessen inspiziert Major Athasia Ebelde, Kommandantin des zur Wanderer-Wachflotte gehörenden Schlachtkreuzers EXCALIBUR, den uralten STAR-Kreuzer PATTGASTS HAMMER. Der Frachter ist innerhalb der Sperrzone materialisiert. Sein Kommandant, ein unangenehmer Typ namens Xaver Goran, gibt zu, dass er nicht nur Triebwerksteile und Kunstgegenstände geladen hat, sondern auch Flüchtlinge, deren Notlage er auszunutzen beabsichtigt. Ebelde staunt nicht schlecht, als sie die Flüchtlinge zu Gesicht bekommt: 24 wunderschöne Frauen mit Alabasterhaut und kohlschwarzen Augen – es sind »Schwestern« des Aggregats Etain! Ebelde lässt sich nichts anmerken und fordert Verstärkung an. Nachdem Goran, der die Damen nicht hergeben will (er wurde bereits geküsst), unschädlich gemacht ist, stürmen 100 TARAS die Unterkunft der Aggregate. Diese verarbeiten fast die Hälfte der Kampfmaschinen zu Schrott, bevor sie gefangen genommen und in die EXCALIBUR gebracht werden können. Zu spät erkennt Ebelde, dass sie getäuscht wurde. Die Aggregate befreien sich und verteilen sich über Transmitter in den Schiffen der Wachflotte.

Zwei Schiffe explodieren, als die RAS TSCHUBAI gerade in die Störfelder einfliegt. Die Felder reagieren, indem sie sich aufblähen. Zerknirscht macht Ebelde bei Rhodan Meldung. Rhodan ordnet den Abzug der Flotte an, macht das aber rückgängig, als drei weitere Schiffe explodieren. Man geht davon aus, dass sich die Aggregate auf dieselbe Weise wie Etain geopfert haben, um den Weiterflug der RAS TSCHUBAI zu verhindern. Rhodan II stellt die berechtigte Frage, warum Adam von Aures, der zweifellos hinter der Sache steckt, so umständlich und auffällig vorgegangen ist. Antwort: Nicht die Aggregate haben die Schiffe zerstört, sondern Assan-Assoul. Praktischerweise haben die Wachschiffe ihre Paratrons deaktiviert, um den Aggregaten keine Energie zu liefern. Auch bei Ebelde fällt jetzt der Groschen. Eines der in der HAMMER beförderten Kunstwerke ist in Wahrheit die Zeno-Kortin-Statue mit dem Bewusstsein des tefrodischen Supermutanten.

Adam von Aures lässt die Xaver-Goran-Maske fallen. Die HAMMER verlegt der RAS TSCHUBAI den Weg. Der vermeintlich harmlose Frachter stellt massive Feuerkraft unter Beweis und widersteht dem vereinten Feuer der RAS TSCHUBAI sowie mehrerer Einheiten der Flotte. Als sich eine Passage in den Störfeldern öffnet, werden Adam von Aures und Lotho Keraetes Schöne Familie von einigen Muirden hindurchteleportiert. Erst dann explodiert die HAMMER. Als sich die RAS TSCHUBAI der Scheibenwelt nähert, fliegt diese ins freie All und verschwindet im Hyperraum. Lua Virtanen und Vogel Ziellos können Wanderer immer noch spüren. So kann die RAS TSCHUBAI der Kunstwelt bis in den Halo der Milchstraße folgen. Wanderer rematerialisiert im Normalraum. ANANSI misst temporale Störungen an, das heißt, man weiß zwar, wo sich Wanderer befindet, aber nicht wann.

Den Galaktikern bleibt jetzt nur noch ein Tag zur Beendigung des Weltenbrandes.

Homunk beginnt zu schreien.

Innenillustration