Wiege der Menschheit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3005)
PR3005.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Mythos
Titel: Wiege der Menschheit
Untertitel: Der Terraner auf Tellus – und im Bann einer unglaublichen Entdeckung
Autor: Andreas Brandhorst
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 22. März 2019
Hauptpersonen: Tenga, Perry Rhodan, Amma Vargas, Shanlud
Handlungszeitraum: 2045 NGZ
Handlungsort: Tellus
Perry Rhodan-Fanszene:

Ausgabe 2

Glossar: Kein Glossar
Besonderes:

Erster Heftroman von Andreas Brandhorst (als Gastautor)

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Eine weit entfernte Welt soll Terra sein. Perry fliegt hin, um das zu untersuchen. Er findet das zerstörte Terrania und Statuen von sich als Diktator. Auch die Cairaner tauchen auf, aber Rhodan kann, seinen Tod vortäuschend, fliehen.

Handlung

Von den NDE-Agenten hat die Besatzung der BJO BREISKOLL den Zugangscode für den Hyperfunkverkehr einer terranischen Explorerflotte mit Basis im Ephelegonsystem erhalten. So konnten Funksprüche aufgefangen werden, in denen davon die Rede ist, die Wiege der Menschheit sei gefunden worden. Allerdings ist damit offenbar nicht Terra gemeint, sondern Tellus, ein Planet im Rheiasystem. Seine Umlaufbahn führt ihn so weit vom Zentralgestirn fort, dass er fast 3000 Jahre lang unter einem Eispanzer ruht. Auf Tellus ist während des Dolan-Kriegs ein kleiner Stützpunkt des Solaren Imperiums errichtet worden. Aktuell beginnt die ca. 400 Jahre andauernde Phase, während der das Leben auf Tellus aus dem Winterschlaf erwacht. Da Perry Rhodan ohnehin erst in vier Wochen erfahren wird, ob ein Treffen mit Reginald Bull möglich ist, nimmt die BJO BREISKOLL Kurs auf diesen Planeten. Der terranische Explorer NEY ELIAS, ein Schiff der neuen GALILEI-Klasse, ist ebenfalls dorthin unterwegs. Kontakt mit der Kommandantin Amma Vargas wird hergestellt. Nachdem die Besatzung des Explorers die Tatsache verdaut hat, dass man es mit Perry Rhodan zu tun hat – für die Terraner des 21. Jahrhunderts NGZ eine Gestalt aus der Legendenwelt – darf der Zellaktivatorträger in Begleitung von Donn Yaradua und Sholotow Affatenga mit der NEY ELIAS nach Tellus fliegen. Gesicherte Informationen über die Geschehnisse der letzten 500 Jahre sind von der Besatzung der NEY ELIAS aufgrund des Posizids und der Datensintflut nicht zu erhalten. Beides wurde von den Aarus verursacht, jedenfalls behaupten das die Cairaner.

Die Nachricht über die Entdeckung der angeblichen Wiege der Menschheit kommt von den Shenpadri. Diese weiß gefiederten Schlangenähnlichen betätigen sich überall in der Milchstraße als Archäologen und Historiker. Ruinenhüter Shanlud, dessen Schiffe im Rheiasystem aktiv sind, zeigt den Terranern, was er gefunden hat: scheinbar die Ruinen von Terrania City. Die Metropole ist noch größtenteils von Eis bedeckt. Die Shenpadri sind dabei, die Stadt mit Thermostrahlern freizulegen. Sie freuen sich über ihre sensationelle Entdeckung und planen die Einrichtung eines planetaren Museums. Zahlreiche Statuen Perry Rhodans aus Terkonitstahl sind überall in der Stadt zu finden, wobei diese im Terrania, das Rhodan kennt oder kannte, nicht vorhanden waren. Einige davon zeigen ihn als Gewaltherrscher. Die Altersdatierung von Materialproben der Gebäude und Statuen legt nahe, dass dies wirklich Terrania City ist (die Proben sind ca. 3000 Jahre alt), aber in der Stadt, an die Rhodan sich erinnert, hat es solche Statuen nie gegeben. Kurz nach Rhodans Ankunft stoßen die Shenpadri auf den Stützpunkt des Solaren Imperiums. Im Gegensatz zu Terrania City liegen hier Tote; mumifiziert und mit Wunden, die darauf schließen lassen, dass diese Menschen im Nahkampf gestorben sind. Die Zentrale ist völlig zerstört. Der Verantwortliche wird bald gefunden. Es ist ein Zweitkonditionierter, der Schwingungswächter Rar Eln – und er ist noch am Leben.

Der Zweitkonditionierte hat bisher wie erstarrt in einem von ihm selbst geschlagenen Loch gestanden. Jetzt beginnt er sich zu bewegen. Er attackiert Rhodan, stapft dann aber davon, ohne dem Terraner etwas zu Leide zu tun. Mehrere Shenpadri erkranken, später auch Besatzungsmitglieder der NEY ELIAS. Donn Yaradua erkennt, dass ihr metabolisches System durch die Sporen der wiedererwachenden Flora des Planeten beeinflusst wird. Der Planet muss evakuiert werden. Donn Yaradua hilft den Erkrankten nach (Para-)Kräften. Dabei stellt er fest, dass in den Köpfen der Shenpadri etwas sitzt, das eine andere Zellstruktur aufweist als der restliche Körper. Ein fremdes Organ oder Implantat? Währenddessen setzt der Galakto-Archäologe Felix Ghiss, ein Besatzungsmitglied der NEY ELIAS, heimlich eine Hyperfunkmeldung an die Cairaner ab und meldet, er habe Perry Rhodan identifiziert und werde ihn bis zu deren Eintreffen beschäftigen. Tenga, der den Mann beobachtet hat, betäubt den Verräter mit einem Nadler. Immer mehr Fahrzeuge und Geräte werden von einer fremdartigen Energie blockiert. Donn Yaradua meint, dass die Wirkung der Sporen durch einen Fremdeinfluss verändert wurde. Die Quelle der fremden Energie, ein zehn Meter hohes leuchtendes Oval, kann tief unter dem Eis geortet werden. Dort befindet sich auch der Zweitkonditionierte. Er geht sofort zum Angriff über, als Rhodan und dessen Begleiter eintreffen. Donn Yaradua beeinflusst den Symboflexpartner des Schwingungswächters. Rar Eln wird friedlich. Das Oval nimmt ihn in sich auf.

Lichtpunkte lösen sich von dem Oval und erzeugen eine Gestalt, die sich selbst als Exta bezeichnet und nur ein kleiner Teil eines Kollektivwesens ist. Es bedankt sich bei den Besuchern für seine Befreiung aus der Gewalt des Symboflexpartners. Das Lichtwesen ist seinerzeit zu spät gekommen, um die Besatzung des SI-Stützpunkts vor Rar Eln zu schützen. Es hat die Zeit für ihn angehalten, um wenigstens die Kommandantin Betty Anne Longfield zu retten. Die Frau hat sich damals in einen Hibernationstank gelegt, doch dessen Energieversorgung hat irgendwann versagt. Jetzt soll der Zweitkonditionierte zu einem Hüter des Lebens werden. Das Exta hat unabsichtlich auch die Sporen verändert. Damit ist es jetzt vorbei. Rhodan erfährt, dass das Kollektivwesen nach »der Gloriosen« sucht und bald aufbrechen wird, um die Suche fortzusetzen. Nähere Informationen dazu erhält der Terraner nicht. Das leuchtende Oval fliegt ab. Die Verhältnisse auf Tellus normalisieren sich.

Ein cairanisches Schiff erscheint im System. Man initiiert ein Täuschungsmanöver. Die Cairaner sollen glauben, die NEY ELIAS habe eine Space-Jet mit Perry Rhodan an Bord abgeschossen. In Wahrheit kehren Rhodan und seine Begleiter mit einer LAURIN-Jet, die der NEY ELIAS nach Tellus gefolgt ist, zur BJO BREISKOLL zurück.

Anmerkung

Die Verhältnisse auf Tellus, dass vielen Jahrhunderten Eiszeit eine eisfreie Periode folgt, erinnern an Andreas Brandhorsts Beschreibung des Planeten in seiner Trilogie »Im Zeichen der Feuerstraße«.

Interview

Interview zu Band 3005 »Wiege der Menschheit« und seinen Buchprojekten 2019 auf proc.org vom 21.03.2019, geführt von Roman Schleifer


Innenillustration