Terror auf dem Kristallplaneten

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 317)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: M 87
Titel: Terror auf dem Kristallplaneten
Untertitel: Der letzte Sklave stirbt – sein Tagebuch ist ein Report des Grauens
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 29. September 1967
Hauptpersonen: Ül, Iraloth, Harper Lenn, Link Stovall, Christopher Savv, Con Bayth, Ken Suluth
Handlungszeitraum: Ende November 2435
Handlungsort: Große Magellansche Wolke, Danger I
Lexikon: Relativitätstheorie (III)
Besonderes:

Auf den Seiten 34 und 35: Leseprobe von »Perry Rhodan im Bild« Nr. 1

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Da er von der Gefahr der Kristalle unterrichtet ist, nähert sich Harper Lenn auf Schussweite: 400.000 Kilometer vom Planeten entfernt. Mit dem Akzelerometer bestimmt Harper die Kräfte, die auf das Schiff einwirken. Jetzt kann sich das Schiff mit Stoßimpulsen auf der Stelle halten.

Genau an diesem Punkt setzt der Gegner an. Ül erzeugt mit ein paar Generatoren eine stärkere Gravitation. Durch das ständige Feuern der Transformkanonen bekommen die Orter auf den Schiffen nichts von der List mit. Con Bayth wundert sich sehr, warum immer mehr Terraner den Kristallen zum Opfer fallen, obwohl diese immer weniger werden. Im letzten Augenblick erkennt er den hinterhältigen Angriff und bringt die Schiffe auf einen Orbit von 800.000 Kilometern.

Abwehrforts werden aktiv, welche die terranischen Schiffe angreifen. Zwar ist das für ihre Schirme keine allzu große Belastung, trotzdem stören sie den Beschuss auf den schon fast aufgelösten Kristallschirm. Con Bayth beschließt, eine kleine Truppe von Immunen mit einer Roboterdivision auf den Planeten zu schicken, um die Forts zu vernichten. Unter den Immunen befinden sich Harper Lenn, Link Stovall und Christopher Savv. Harper führt die erste Gruppe an, die zweite Gruppe besteht aus vier Mann und wird von Captain Brewster geführt.

18 Korvetten fliegen auf den Planeten los, zehn von ihnen sind nur Kanonenfutter, während die restlichen acht die Roboter und die Terraner mitnehmen. Beide Kommandos landen getrennt auf dem Planeten. Sie wundern sich sehr, dass sie bis jetzt nicht ein einziges Mal angegriffen wurden, trotzdem marschieren sie zu dem ersten Fort.

Iraloth und Ül unterhalten sich über den Plan des Perlian. Die Minen sind leer, weil alle gefangenen Terraner gestorben sind. Um neue zu bekommen, lockt Ül, der Perlian, sie auf den Planeten. Er vermutet, dass viele Terraner immun gegen die Kristalle sind oder schon ein Mittel gegen sie gefunden haben. Sein einziger Fehler besteht darin, dass er annimmt, nur Terraner landen auf dem Planeten. An eine Roboterdivision denkt er nicht einmal. Und das wird seinen Untergang bedeuten.

Harper Lenn staunt nicht schlecht, als plötzlich vor ihm eines der feindlichen Forts steht. Genau dieselbe Entdeckung macht Captain Brewster, der mit seiner Roboterdivision sofort angreift. Lenn ist vorsichtiger und schickt nur 2/3 der Streitmacht hinein. Seine Vorsicht macht sich bezahlt, denn plötzlich explodiert das Fort vor ihnen und vernichtet einen Großteil der Roboter. Lenn und die anderen können sich gerade noch retten, doch Brewsters Gruppe ist mit ihrer gesamten Roboterdivision vernichtet worden.

Sie machen sich auf, den ursprünglichen Weg wieder aufzunehmen, da entdecken sie einen Berg, der einen Zugang zu den unterirdischen Anlagen des Gegners hat. Sie dringen sofort ein, können aber nicht schnell genug die nächste Falle wittern. Sie wollen schon umdrehen und den Berg verlassen, da entsteht plötzlich eine Mauer vor ihnen. Ohne eine Möglichkeit zurückzukehren dringen sie weiter in den Berg ein und erreichen einen Felsdom.

Sie finden den letzten gestorbenen Terraner, der kurz vor ihrer Ankunft ums Leben gekommen sein muss. In seinen Taschen finden sie seinen Ausweis und ein Tagebuch. Ken Suluth, so heißt der Terraner, beschreibt in seinem Tagebuch die ganze Leidensgeschichte, seit er in diesem Bergwerk angekommen ist. Er erzählt, wie ihn die Gläsernen, die Perlians, überwältigt und mit den anderen 500 Terranern in diesem Berg eingesperrt haben. Die ersten sterben schon in den ersten Stunden und nach ein paar Tagen bleiben nur mehr er und ein Freund von ihm übrig. Beide müssen schuften wie die Esel. Sein Freund versucht auszubrechen, kommt aber, von Elektroschocks geschlagen, wieder zurück. Er kann nur mehr von einem Gang erzählen, dann stirbt er. Suluth arbeitet weiter, doch er merkt, dass er jeden Tag schwächer wird. Sein letzter Tagebucheintrag lautet: Heute ist wahrscheinlich der letzte Tag ….

Das Kommando um Harper Lenn bekommt auch die Elektroschocks zu spüren, als es sich auf den Weg zu den Robotern macht. Jeder von den dreien versteckt sich in einem Räumrobot – durch eine Öffnung saugt der Robot pulverisiertes Gestein ein, um es hinter sich aus dem Weg zu schaffen. In ihnen sind sie geschützt vor den Elektroschocks. Harper lässt die Roboter ausschwärmen und nach dem Gang suchen. Er wird gefunden und Harper dringt mit den Robotern ein. Ein Kristallschirm versperrt ihnen den Weg, doch der wird einfach zerstört. Kaum ist dieser zerstört, sterben 5000 Perlians und Generäle. Sie vermuten, dass ihre Zeitaugen die Strahlen der Kristalle nicht aushalten und mit ihrem Wirt sterben.

Lenn berichtet von den Ereignissen und erfährt, dass Reginald Bull mit 20.000 Schiffen unterwegs ist, um Rhodan und die anderen zu unterstützen.