Vorstoß nach Arkon

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Vorstoß nach Arkon (Begriffsklärung).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 38)
PR0038.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Dritte Macht
Titel: Vorstoß nach Arkon
Untertitel: Sie hatten ein freundliches Willkommen erwartet – aber sie wurden behandelt wie Bettler …
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 25. Mai 1962
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Crest, Thora, Tako Kakuta, Novaal, Sergh, Ghorn
Handlungszeitraum: 1984
Handlungsort: Naat
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 5,
enthalten in Leihbuch 16

Handlung

Am 10. Mai 1984 löst Perry Rhodan sein Versprechen ein und reist mit der vollständig ausgerüsteten und besetzten GANYMED nach Arkon, wo die Arkoniden Crest und Thora da Zoltral zu Hause sind.

Nachdem die GANYMED ihre letzte Transition durch den Hyperraum erfolgreich absolviert hat, stellt Rhodan fest, dass sie mitten in einer Auseinandersetzung zwischen Schlachtschiffen der Motuner und des arkonidischen Imperiums hineingeraten sind. Das Imperium gewinnt, und die Motuner ziehen sich zurück.

In äußerst bedrückter Stimmung durch die Raumschlacht geht es weiter, bis an den Rand des Arkon-Systems. Die Sonne Arkon wird von 27 Planeten umlaufen, und auf der Bahn des äußersten Planeten befindet sich der Äußere Festungsring, bestehend aus 5000 gigantischen Abwehrstationen. Die GANYMED geht auf Warteposition und beginnt zu funken. Aber scheinbar haben alle Funkcodes, die Crest und Thora kennen, keine Bedeutung mehr. Arkon schweigt, und der nahe Festungsring droht mit tödlichen Waffen.

Erst nach Ablauf eines Tages erscheint ein Schlachtschiff der 800-Meter-Klasse und ein Naat namens Novaal meldet sich. Die Naats sind die Bewohner des fünften Arkon-Planeten und sind bisher nicht in den Zentralen arkonidischer Schiffe in Erscheinung getreten. Novaal hat den Auftrag, das fremde Raumschiff nach Naat zu geleiten. Dort kann alles Weitere mit dem arkonidischen Administrator besprochen werden.

Der Flug zum fünften Planeten dauert ganze zwei Tage, und die Terraner können feststellen, dass Novaal nicht der direkte Kommandant des Schlachtschiffes ist. Auch dort scheint ein Roboter die Verantwortung zu tragen.

Auf Naat wartet Rhodan mit der Besatzung stundenlang auf den hiesigen arkonidischen Administrator Sergh von Teffron, und als ihm die Warterei zu lange dauert, muss er erstaunt feststellen, dass man sein Schiff mithilfe von Fesselfeldern am Boden festhält. Er kann also nicht wieder abreisen. So entschließt er sich, mit Tako Kakuta und Reginald Bull dem Administrator einen überraschenden Besuch abzustatten. Dieser lädt, überrumpelt von der Aktivität und dem selbstbewussten Auftreten Rhodans, die Besucher ein und klärt sie über die Verhältnisse im Imperium auf.

Es stellt sich heraus, dass aufgrund der Dekadenz des arkonidischen Volkes ein vor Jahrtausenden installiertes Positronengehirn, der Robotregent, aktiviert wurde. Der Robotregent, das größte Positronengehirn der bekannten Galaxis, hat den noch beim Start des Forschungsraumers regierenden Imperator abgesetzt und einen Schatten-Imperator berufen. Die wahre Macht liegt bei der Maschine, die vorausschauende Wissenschaftler erbauten. Durch die unmenschliche Logik des Gehirns wurde während der Zeit, in der Crest und Thora auf Terra weilten, eine neue politische und militärische Hierarchie etabliert und durchgesetzt. Ganze Völker werden bei dem Versuch, sich vom Imperium zu trennen, vernichtet. Andere, so genannte Hilfsvölker wie die Naats, werden eingesetzt, um das Imperium wieder zu ordnen und zu befrieden. Die Familie der Zoltral hat durch die Absetzung des letzten Imperators erheblichen Rufschaden erlitten, so dass die Familienmitglieder nur noch geduldet werden.

Sergh überlistet die drei Terraner und kann sie betäuben. Doch sie können aus ihrem Gefängnis fliehen. Nachdem es kurz so aussieht, dass sie die Steuerung der Fesselfelder übernehmen können, werden sie alle wiederum betäubt. Sergh lässt sie zum Schiff zurückbringen. Hier treffen sie auch Thora und Crest, obwohl diese eigentlich eine Erlaubnis zum Weiterflug nach Arkon hatten. Doch diese wurde zurückgenommen. Zerknirscht gibt Rhodan Thora zu verstehen, dass dies wohl seine Schuld sei. Sie ist ihm jedoch nicht böse, sondern ermutigt ihn, einen anderen Weg zu finden. Und Rhodan ist bereit dazu. Er will sich nicht auf der Türschwelle zum Herzen des Großen Imperiums abweisen lassen.

Innenillustrationen