Die Welt der drei Planeten

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 39)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Dritte Macht
Titel: Die Welt der drei Planeten
Untertitel: Der Herrscher über Arkon – nur eine Marionette des gigantischen Positronengehirns …
Autor: K. H. Scheer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 1. Juni 1962
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Thora, Crest, John Marshall, Orcast XXI., Kenos, Gucky, Julian Tifflor, genannt Tiff
Handlungszeitraum: 1984
Handlungsort: Arkon
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 5,
enthalten in Leihbuch 16

Handlung

Zwei Tage lang herrscht eine ungewisse Ruhe an Bord der GANYMED, dann eröffnet Perry Rhodan seine weiteren Pläne. Er will die Gazelle I mit dem Fiktivtransmitter nach Arkon abstrahlen, um dort Informationen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Nun präsentieren Crest und Thora den Terranern das Geheimnis Arkons, das sie in den Hypnoschulungen bislang auch Rhodan vorenthielten. Arkon ist die Welt der drei Planeten. Auf einer synchronen Umlaufbahn ziehen Arkon I, Arkon II und Arkon III um die Sonne. In den Legenden wird davon gesprochen, dass dies ein natürlicher Zustand ist, aber daran glaubt Crest persönlich nicht. Arkon I ist die Kristallwelt, wo heute zehn Milliarden Arkoniden leben, Arkon II ist die Wirtschafts- und Handelswelt, und Arkon III ist die Welt des Krieges, wo auch der Robotregent residiert, dessen Aktivierung Crest nicht erwartet hatte, obwohl er vor Jahren in uralten Datenbankarchiven Hinweise auf die Existenz einer solchen Schutzschaltung gefunden hat.

Rhodan erklärt die Kristallwelt zum Ziel, und auf die Gazelle gehen er, Reginald Bull, Crest und Thora, Julian Tifflor, John Marshall und neun weitere Mutanten sowie 40 bewaffnete Raumfahrer. Das Diskusschiff wird nach Arkon I abgestrahlt, und sie materialisieren über einer paradiesischen Welt, auf der es keine Städte gibt. Wie in einem planetaren Park stehen die Trichterbauten der Arkoniden über das Land verstreut. Voller Ehrfurcht schauen die Terraner die Wunder von Arkon I. Da ist der Hügel der Weisen, das Regierungszentrum des Großen Imperiums. Dann Eukolards Werk, sein Denkmal der Versinnbildlichung der Eroberung der Galaxis. Es macht einen ganzen Gebirgszug aus und ist fast 9000 Jahre alt. Weiterhin das Tor der Zoltral, ein Flusslauf, der zu einer drei Kilometer hohen Parabel geformt ist und quasi die Naturgesetze überwindet. Unter dem Wasserfall erhebt sich der Trichterbau der Familie Zoltral, zu der auch Crest und Thora zählen.

Da die Arkoniden den Luxus lieben, fliegen viele große Gleiter durch die Lüfte, und die Gazelle fällt nicht weiter auf. Crest steuert sie in ein Versteck nahe dem Trichterbau derer von Zoltral. Danach brechen Rhodan, Gucky, André Noir und Marshall zum Hügel der Weisen auf, wo der Palast des Imperators steht und auch der Große Rat tagt, dem 128 Personen angehören, zu dem einst auch Crest zählte. Im Palast stoßen die Terraner schnell auf Arkoniden, die dank Noirs Hypnokräften ruhig bleiben, und stehen bald vor Imperator Orcast XXI. Er ist dekadent und besitzt keinerlei Macht, woran er aber auch kein Interesse hat. Immerhin weist er die Terraner, die er wegen Noir nicht als Fremde erkennt, auf den 187 Jahre alten Admiral Kenos hin, der ein Anhänger des letzten Imperators war.

Gemeinsam mit Crest und Thora, die Kenos von früher kennen, suchen sie diesen auf. Kenos ist noch sehr agil und zeigt keine Zeichen von Degeneration. Der Admiral ist sofort zur Hilfe bereit und erklärt, dass der Robotregent ihn zwischenzeitlich immer wieder als Koordinator zur Rekrutierung von Hilfskräften für die Kriegsflotte einsetzt. Ab und zu benötigen selbst die Roboter noch organische Hilfe, und dafür werden Kolonial-Arkoniden eingesetzt, was in früheren Zeiten undenkbar war. Das Große Imperium wurde nur von reinrassigen Arkoniden beschützt. Auch momentan ist der Robotregent auf der Suche nach Hilfskräften, und die Terraner könnten als loyale Kolonisten von Zeklon V durchgehen.

Die Vorbereitungen, um aus den Terranern äußerlich echte Zeklon-Kolonisten zu machen, dauern einige Tage. Selbst für Iwan Iwanowitsch Goratschin und Gucky wird eine Lösung gefunden. Der Doppelkopf-Mutant gilt als genialer Informatiker, der Ilt als telepathisch veranlagte Halbintelligenz. Crest und Thora werden mit einer neuen arkonidischen Identität ausgestattet, und der Robotregent wird sie nicht als Teilnehmer der Expedition von 1971 erkennen, die die Positronik sicherlich abgespeichert hat.

Am 29. Mai werden die vorgeblichen Zeklonen (Rhodans zeklonischer Name lautet Tan'Ro) und ihre beiden arkonidischen Begleiter, die Kenos angeblich auf der Kristallwelt rekrutiert hat, nach Arkon III verfrachtet. Dort existieren allein 25.000 Schiffswerften, und der Planet ist bis in 5000 Meter Tiefe mit Industrieanlagen vollgestopft. Der Robotregent selbst nimmt schon eine Fläche von 10.000 Quadratkilometern in Anspruch.

Nach Untersuchungen und Tests werden die Zeklonen und ihre beiden Arkoniden für ein Schlachtschiff nominiert. Allein der Anblick des Giganten verschlägt den Terranern die Sprache. Die VEAST'ARK ist ein Superschlachtschiff der arkonidischen UNIVERSUM-Klasse mit 1500 Metern Durchmesser, und davon sind bislang nur zwei Exemplare gebaut worden. In der Schiffszentrale steht, wie auf jedem arkonidischen Kampfschiff, eine Relais-Station des Regenten.

Nach Tagen des Trainings an Bord wird die Lage kritisch, denn nun sollen zusätzlich 1500 Naats und 5000 Kampfroboter eingeschifft werden. Rhodan entschließt sich zu handeln. Goratschin zerstört die Relais-Station, und das Schiff vollführt einen Alarmstart. Per Hyperfunk wird die GANYMED auf Naat verständigt, und Michael Freyt bereitet den Ausbruch vor. Mit dem Fiktivtransmitter werden die Projektoren des Saugfeldes zerstört, und das Schiff hebt ab. Im Bereich des Inneren Festungsringes, der die Planeten fünf bis acht umfasst, vollziehen die beiden Schiffe eine Zweifach-Nottransition. Mehrere tausend Schlachtschiffe stoßen ins Leere. Diese Flucht aus dem Arkon-System mit brachialer Gewalt und unter vollem Risiko war zuvor unter der Bezeichnung Plan Vesuv geplant worden.

Nahe einer roten Sonne kommen die beiden Schiffe am 3. Juni zur Ruhe. Rhodan gibt der »Neuerwerbung«, wie er sich salopp ausdrückt, den Namen TITAN, und von der GANYMED kommen 700  Personen als neue Besatzung an Bord. Dabei berichtet Freyt, dass kurz vor dem Start der Robotregent Kontakt suchte. Es ging dabei offenbar um einen Auftrag.

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