Das Erbe des Ertrusers

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 434)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cappins
Titel: Das Erbe des Ertrusers
Untertitel: Wissenschaftler im Kampf gegen die Gehirnblockade – ein Ungeheuer soll leben
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 12. Dezember 1969
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Ribald Corello, Fellmer Lloyd, Gucky, Kiner Thwaites, Atlan, Toronar Kasom, Major Patulli Lokoshan
Handlungszeitraum: Januar 3434
Handlungsort: Mimas
Lexikon: Konvergenz, Zirkumpolar, X-Einheit, Wirbel
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 48

Handlung

Am 8. Januar 3434 verlässt die INTERSOLAR die Lasztman-Ballung mit Ziel Ghost-System. An Bord ist auch Ribald Corello. Er liegt nach der Begegnung mit seiner Mutter im Koma. Bewacht wird er von Gucky und Fellmer Lloyd, die den Auftrag haben, Corello zu erschießen, sobald er feindliche Absichten erkennen lässt.

Unterwegs trifft die INTERSOLAR die 196. Abwehrflotte. Reginald Bull übernimmt das Kommando über die Flotte und leitet den Hilfseinsatz in der Lasztman-Ballung. Dort brauchen die von Corello versklavten Menschen dringend medizinische und psychologische Hilfe. Außerdem kommt der Major der SolAb, Patulli Lokoshan, mit seinem Erbgott Lullog an Bord. Lullog sorgt für einige verborgene Heiterkeit an Bord.

Corello wird auf schnellstem Weg zur Paraklinik auf Mimas gebracht. Dort sollen die Embryo-Blockade und das Offensivprogramm bekämpft werden. Beim Einflug ins Ghost-System wird die INTERSOLAR von einem Forschungsraumer Dabrifas geortet, der ertrusische Ortungsoffizier löscht diese Ortung jedoch wieder aus seinem Computer.

Auf Mimas wollen die Ärzte zuerst die Embryo-Blockade beseitigen, um Corello zu einem freien Willen zu verhelfen. Corello wird von sechs Kampfrobotern bewacht. Sie überwachen die Hirnfunktionen des Mutanten. Sobald er feindliche Absichten erkennen lässt, haben die Roboter Schießbefehl.

Um die Embryo-Blockade zu brechen, muss sie künstlich verstärkt werden, damit sie zusammenbricht. Entsprechende Versuche mit Corello enden fast mit dessen Tod. Erst als Fellmer Lloyd und Gucky die mechanische Aufladung mit ihren Paragaben verstärken, gelingt es, die Blockade zu zerbrechen.

Parallel zur Behandlung auf Mimas findet in Terrania eine Gerichtsverhandlung statt, die Corellos Taten juristisch aufbereiten soll. Die Gerichtsverhandlung endet mit einem Freispruch, da Corello zum Tatzeitpunkt unter Zwang stand und daher nicht zurechnungsfähig war.

Die Hoffnungen, dass Corello einen freien Willen entwickelt und sich zu einem Freund der Menschen wandelt, verstärken sich. Während der Behandlungen kommt es mehrfach zum Kollaps, Corello übersteht sie knapp, wohl auch mithilfe seines Zellaktivators. Insgesamt sind elf telepathisch-paramechanische Sitzungen notwendig, um Ribald Corello auch von seinem Offensiv-Programm zu befreien. Auch danach hängt das Leben des Mutanten noch an einem seidenen Faden, wie auch seine geistige Gesundheit. Er hatte nie einen eigenen Willen, und niemand kann vorhersagen, wie er sich verhalten wird, wenn er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht.

Während Corello noch bewusstlos auf Mimas mit dem Tode ringt, verändert sich die Sonne. Auf Merkur wird Alarm gegeben, als die Sonne nicht mehr genug Hyperenergie abgibt, um das Antitemporale Gezeitenfeld aufrechtzuerhalten. Die Sonne hüllt sich in einen grünlichen Schirm, der Wärme und Licht passieren lässt, aber keine Hyperenergie mehr.

Innerhalb kurzer Zeit fällt das Sonnensystem zurück in die Normalzeit. Vier Forschungsraumer des Imperiums Dabrifa sind nah genug, um das Sonnensystem zu orten. Zur gleichen Zeit erwacht Ribald Corello aus seinem Tiefschlaf. Er ist geistig völlig verwandelt. Auch er erkennt, welche Gefahren auf die Erde zukommen. Die Roboter, die zu seiner Bewachung abkommandiert sind, erkennen keine feindlichen Handlungen und lassen ihn gehen. Er »leiht« sich eine Privatyacht aus und kann die Besatzung eines Raumschiffes beeinflussen und zur Landung auf der Erde veranlassen.

Ein Schiff wird von terranischen Einheiten vernichtet. Die letzten beiden Schiffe sind fast entkommen, als ein Schiff das zweite vernichtet. An Bord des Schiffes befindet sich Toronar Kasom, der Urenkel von Melbar Kasom. Er hat nur auf eine Gelegenheit gewartet, um wie sein Urgroßvater in der terranischen Raumflotte zu dienen. Die übrige Besatzung wird von Ribald Corello beeinflusst und ruhiggestellt.

Von Ribald Corello kommt auch der Vorschlag, wie der grüne Schirm um die Sonne zu knacken sei, der offensichtlich vom Todessatelliten ausgeht, um der Menschheit die Basis in der Zukunft zu verwehren. Corello erschafft einige Milligramm Psi-Materie, die mit dem Schirm reagiert. Der Schirm fällt in sich zusammen, und das ATG-Feld kann wieder aufgebaut werden. Dabei verausgabt sich der Supermutant so sehr, dass die Ärzte ihm nur geringe Überlebenschancen geben.

Innenillustration