Die Spione von Siga

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR463)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 463)
PR0463.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cappins
Titel: Die Spione von Siga
Untertitel: Das Thunderbolt-Team als Blockadebrecher – zwei „Meteore“ landen auf dem Planeten des Krieges
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (8 x)
Erstmals erschienen: 1970
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Harl Dephin, Dart Hulos, Mirus Tyn, Amos Rigeler, Cool Aracan, Drof Retekin, Jamenkou, Kormouk, Lonscholmon
Handlungszeitraum: Dezember 3437
Handlungsort: Gruelfin, Oldon
Lexikon: Durchgang, Echo, Biogenetische Grundregel
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Informationen, die der Wissende Schekonu den Terranern überlässt, sind in allen Punkten richtig. Das Leykeo-System wird von über 5000 takerischen Großkampfschiffen abgeriegelt. Die MARCO POLO steht weit außerhalb des Systems und ortet. Niemand kommt in das System herein. Dabei hat die Zivilisation des Planeten Oldon das Raumfahrtzeitalter noch nicht erreicht. Es gibt nur Gerüchte über das System. Ein Gerücht besagt, dass dort eine große Pedopeilstation gebaut wird, die für die Invasion der Milchstraße benötigt wird.

Um Klarheit zu bekommen, was auf dem Planeten Oldon passiert, werden zwei siganesische Großraumschiffe in »Meteore« verwandelt. Diese sollen in das System eingeschleust werden. Die Besatzungen der beiden Raumschiffe werden vom Thunderbolt-Team gestellt. Eine Space-Jet bringt die »Meteore« so nahe wie möglich an das Leykeo-System heran und setzt sie mit optimalem Kursvektor, der auf Oldon zeigt, ab. Transmitter sind für die Siganesen die einzige Möglichkeit, das System wieder zu verlassen.

Die beiden »Meteore« können sich durch die strategisch perfekt gestaffelten Einheiten der Takerer schmuggeln. Die Siganesen landen unbemerkt auf einer Hochebene, die etwa 800 Kilometer von der Hauptstadt Mysonga entfernt ist. Erste Ortungen ergeben, dass keine Raumschiffe im  Wikipedia-logo.pngOrbit um Oldon stationiert sind und keine Starts oder Landungen stattfinden.

Auf Oldon selbst existieren zwei große Nationen, Feldron und Karschal, die gegeneinander Krieg führen. Bei diesem Krieg geht es vor allem um Landbesitz, aber auch um religiöse Streitigkeiten. Beide Nationen verehren den Ganjo, der wiederkehren soll. Solange Oldon noch frei zugänglich war, haben die Moritatoren die Oldonen in ihrem Glauben bestärkt.

Die Siganesen suchen zuerst eine Höhle, die als Versteck für die beiden Transmitter dienen soll. Bei dem Transport der Transmitter in eine Höhle werden die Siganesen jedoch von einheimischen Kleintieren angegriffen, wobei ein Transmitter zerstört wird. Der zweite kann gerettet werden. Allerdings müssen einige Teile aus dem Magen eines getöteten Tieres geborgen werden.

Bevor ein Team zur Hauptstadt aufbrechen kann, entdecken die Siganesen einen Eingeborenen, der offensichtlich verfolgt wird. In der Nähe der siganesischen Schiffe bricht er zusammen. Die Siganesen helfen dem Flüchtling und bekommen im Gegenzug wertvolle Informationen über die Entwicklungen auf Oldon.

Der Flüchtling heißt Jamenkou und ist ein ehemaliges Mitglied des feldronischen Geheimdienstes und ein schwacher Telepath. Seine Fähigkeiten ließen ihn erkennen, dass seine Auftraggeber, die wie immer aussahen, in Wirklichkeit Fremde waren. Für die Siganesen steht nun fest, dass Takerer wichtige Oldonen übernommen haben und das Geschehen in ihrem Sinne beeinflussen.

In beiden Reichen wird mit der nahen Ankunft des Ganjos gerechnet. Die Takerer planen offensichtlich auf Oldon einen Probelauf ihrer Ganjo-Marionette.

Damit ist der Auftrag der Siganesen erfüllt. Harl Dephin sieht sich in der Pflicht, den Auftrag zu erweitern. Ziel ist es jetzt, den Auftritt des falschen Ganjo zu verhindern oder unglaubwürdig zu machen. Um an genauere Informationen zu kommen, brechen Harl Dephin, Dart Hulos und Amos Rigeler nach Mysonga auf.

Auf dem Meer beobachten sie eine Seeschlacht der beiden Machtblöcke. An Land wird deutlich, dass die Oldonen kriegsmüde sind. Religiöse Eiferer ziehen durchs Land, ein angeblicher Ketzer soll verbrannt werden, was Dart Hulos verhindert. In Mysonga angekommen, versuchen die Siganesen, einen Ort zu finden, wo sie Informationen sammeln können, was sich jedoch als schwierig erweist. Zunächst wollen die Siganesen unter dem Dach eines Hauses im Stadtzentrum übernachten.

Als Amos Rigeler und Harl Dephin schlafen, unternimmt Dart Hulos jedoch eigenmächtig einen Erkundungsgang, um eine Kneipe zu finden. Er findet den betrunkenen Soldaten Kormouk und folgt ihm, dabei wird aber sein Flugaggregat beschädigt und sein Durst vergeht auf der Stelle. Dem Gestammel des Betrunkenen ist nichts zu entnehmen. In einer Kneipe wird Hulos entdeckt und von dem Betrunkenen gejagt. Er wird in einen Abwasserschacht gespült, den er erst am Stadtrand wieder verlassen kann und kann so entkommen.

Harl Dephin und Amos Rigeler machen sich Sorgen um Dart Hulos, wagen aber noch keinen Funkkontakt. Die Gefahr, von Takerern angepeilt zu werden, ist zu groß. Die beiden hinterlassen in ihrem Versteck eine Botschaft für Hulos und gehen auf Erkundung. Sie finden bald ein Verwaltungsgebäude und dringen ein. Dort wird offensichtlich zu Kriegszwecken geforscht.

Ein stellvertretender Kriegsaufseher namens Lanscholmon erregt ihre Aufmerksamkeit. Die beiden landen auf seinen Schultern und entführen ihn mit Waffengewalt. Der Kriegsaufseher ist über die kleinen Männer entsetzt. Sie bringen ihn dazu, mit einem dampfbetriebenen Fahrzeug loszufahren.

Allerdings lässt sich der Kriegsaufseher nicht entführen. Er lenkt das Fahrzeug plötzlich in den Gegenverkehr, wobei der Kessel des Fahrzeugs explodiert. Dephin und Rigeler können sich nur knapp vor dem Feuer retten, der Kriegsaufseher stirbt in den Flammen. Bei dem Unfall erleidet Rigeler eine Gehirnerschütterung, und sein Rückentornister wird beschädigt. Oldonen, die den Unfall gesehen haben, unterlassen jede Hilfeleistung.

Inzwischen versucht Dart Hulos, zurück in die Stadt zu kommen. Ein Stück fährt er als blinder Passagier auf einem Militärtransporter mit, bis es zu einem Zwischenfall kommt. Einer der Soldaten liegt im Sterben, und seine Kameraden sind sich nicht einig, was zu tun ist. Ein Soldat erwähnt, dass der Ganjo übermorgen erscheinen soll. Also bleiben den Siganesen noch zwei Tage, um einzugreifen.

Der sterbende Soldat wird vom Fahrzeug geworfen, und Hulos bringt es nicht fertig, den Mann liegenzulassen. Er versucht, ihm zu helfen, kann ihn jedoch nicht vor dem Tod retten.

Auf einem Gehöft an der Straße versucht Hulos, Kontakt mit dem Bewohner aufzunehmen. Anstatt überrascht zu sein, greift der Mann sofort an. Der Oldone ist offensichtlich von einem Cappin übernommen. Hulos schafft es gerade noch rechtzeitig, seine Waffe zu ziehen. Er erschießt den übernommenen Oldonen und legt einen Brand, um die Waffenspuren zu verwischen.

Dart Hulos gelingt es, ein Fahrzeug zu entführen und das Gebäude wieder zu finden, in dem sie die letzte Nacht verbracht haben. Auch Harl Dephin und Amos Rigeler sind inzwischen dort eingetroffen.

Innenillustrationen