Das violette Feuer

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 472)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cappins
Titel: Das violette Feuer
Untertitel: Sie sind in der Gewalt ihrer Gegner – doch sie sind nicht wehrlos
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: September 1970
Hauptpersonen: Der Taschkar, Perry Rhodan, Atlan, Ovaron, Roi Danton, Gucky, Ginkorasch
Handlungszeitraum: März 3438
Handlungsort: Gruelfin, System Greytonor
Lexikon: Techmas Stern, Techma, Arnsot, Haygasch, Abschena
Zusätzl. Formate: E-Book, enthalten in Silberband 51

Handlung

Auf der MARCO POLO wird beobachtet, wie der Taschkar die terranische Einsatzgruppe auf Lohkrath gefangen nimmt. Das Schiff folgt der takerischen Flotte, bis diese sich kurz vor dem Greytonor-System teilt. Roi Danton lässt sich nun von Schekonu über das Greytonor-System, das VALOSAR und die Marsav informieren. Er beschließt, in sicherer Beobachtungsposition im nahegelegenen Sonnensystem Punkt Davis zu warten, da die MARCO POLO unentdeckt geblieben ist. Schekonu verlässt mit der CMP-1 die MARCO POLO, um ein Schiff der Moritatoren zu organisieren, mit dem eine Rettungsoperation unternommen werden soll.

Unterdessen übergibt der Taschkar seine Gefangenen an den Chef der Marsav, Ginkorasch. Innerhalb des VALOSAR werden die Terraner in drei getrennten Räumen untergebracht: Ovaron, Atlan und Perry Rhodan im ersten, Merkosh und Takvorian im zweiten, Gucky, Ras Tschubai und der Paladin im dritten. Perry Rhodan gelingt es, sowohl den Taschkar wie auch Ginkorasch davon zu überzeugen, dass Gucky und der Paladin harmlose und unintelligente Begleiter sind. Takvorian setzt die Überwachungseinrichtungen in den Zellen außer Betrieb. Oberflächliche medizinische Untersuchungen werden vorgenommen. Nun können die Gefangenen unbesorgt ihre Vorgehensweise besprechen; Gucky teleportiert mehrmals zwischen den Räumen hin und her, um alle auf dem neuesten Stand zu halten. Außerdem können er und Ras Tschubai sich bei einigen Erkundungssprüngen einen Überblick über das VALOSAR verschaffen.

Perry Rhodan, Ovaron und Atlan wiederum werden wiederholt zu Verhören gebeten, bei denen sowohl Ginkorasch wie auch der Taschkar anwesend sind. Nach kurzer Zeit konfrontiert Rhodan seinen Gastgeber mit der Anschuldigung, einen Angriffskrieg gegen die Milchstraße zu planen. Daraufhin ändert sich das freundliche Verhalten des Taschkars. Er versucht, Atlan per Pedotransfer zu übernehmen. Dies kann von Gucky und Takvorian verhindert werden. Danach informiert Rhodan den Taschkar, dass die Zellaktivatoren der Terraner Geräte seien, die Pedotransfers verhindern. Es gebe solche Geräte bereits in millionenfacher Ausfertigung in der Milchstraße, was die Invasionspläne zum Scheitern verurteile. Ferner sei jedes der Abwehrgeräte auf seinen Träger individualeingestellt (dies testet der Taschkar sofort mit einem Rukal, welches beim Anlegen von Atlans Zellaktivator sofort stirbt). Der finale Bluff Rhodans ist, dass ein Zellaktivator innerhalb von 15 Minuten mit einer Sextadimexplosion zerstört wird, sobald er nicht mehr bei seinem Besitzer ist. Dies glaubt der Taschkar auch ohne Beweis und lässt den Terranern ihre Aktivatoren.

Auf der MARCO POLO wartet Danton seit zwei Tagen ungeduldig auf die Rückkehr Schekonus. Schließlich schickt er den Lightning-Piloten Sylvio Maron und dessen Begleiter Rain Corner auf einen Erkundungsauftrag ins Greytonor-System. Die Lightning dringt mit halber Lichtgeschwindigkeit ungestört in das schwer bewachte System ein, da sie für einen Meteoriten gehalten wird. Maron landet auf einer geschützten Stelle auf dem 33. Planeten. Allerdings ist die von ihm ausgesuchte Stelle der bevorzugte Ausflugsort von Calimasch, dem Befehlshaber der Marsav-Überwachungsstation des Planeten. Kurz nach der Landung der Lightning-Jet begibt er sich mit einem Gleiter auf den einsamen Gipfel, wo sich auch Maron und Corner aufhalten. Maron und Calimasch können sich verständigen. Calimasch entpuppt sich als Zweifler – zwar der Marsav treu ergeben, doch insgeheim auf den Ganjo hoffend. Er bestätigt, dass sich Gerüchten zufolge terranische Gefangene auf Takera befinden, und verspricht, die Anwesenheit des Erkundungsteams nicht zu melden. Mehr Informationen kann er aus Geheimhaltungsgründen nicht geben, und so starten Maron und Corner mit den gesammelten Erkenntnissen zurück zur MARCO POLO.

Die Gefangenen auf Takera werden in einen Gemeinschaftsraum verlegt. Auch hier können die Beobachtungsgeräte unauffällig unbrauchbar gemacht werden. Rhodan plant, bei nächster Gelegenheit auszubrechen, der Taschkar und Ginkorasch kommen dem Team aber zuvor. Ein Gruppenverhör mit Psychotestern steht an. Der Taschkar verspricht, die Gruppe freizulassen, sobald er alle gewünschten Informationen hat. In diesem kritischen Moment wird der Raum von einem violetten Feuer eingehüllt, und das terranische Einsatzkommando wird an einen anderen Ort versetzt.

Anmerkung

  • Der sofortige Tot des Rukals beim Anlegen des Zellaktivators Atlans steht im Gegensatz zu den bisher in der Serie gemachten Eigenschaften der Zellaktivatoren Rhodans und Atlans. Da die individuell angepassten Zellaktivatoren sehr wohl auch dazu verwendet wurden, um unter anderem Fremde zu heilen (Atlan Zeitabenteuer) oder kurzfristig von einem Fremden getragen werden konnten (der Diebstahl von Atlans Zellaktivator in PR 96), ist dieses Ereignis entweder auf eine natürliche Unverträglichkeit der Rukals gegen die Zellaktivatoren oder auf einen Autorenfehler zurückzuführen.

Innenillustrationen