Rotes Auge Beteigeuze

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 48)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Dritte Macht
Titel: Rotes Auge Beteigeuze
Untertitel: Ein alter, fast vergessener Gegner taucht auf – und Gucky möchte Echsen fliegen sehen …
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 3. August 1962
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gucky, John Marshall, Al-Khor, Major Deringhouse, Major McClears, Wor-Löck
Handlungszeitraum: 1984
Handlungsort: Beteigeuze
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 7,
enthalten in Leihbuch 21

Handlung

Im November 1984 ist die Weltregierung keine Vision mehr. Die Staaten haben sich vereinigt, Grenz- und Zollschranken sind gefallen und als einheitliche Weltwährung fungiert der Solar. In Terrania, der Welthauptstadt tagt regelmäßig der Große Rat, in dem die ehemaligen Nationen ihren stimmberechtigten Sitz haben.

Nach sechsmonatiger Abwesenheit kehrt Perry Rhodan endlich von seiner Arkon-Expedition zur Erde zurück und informiert die Menschen in einer kurzen Fernsehansprache über die aktuelle Situation im Großen Imperium. Angefangen bei der Machtergreifung des Robotregenten sechs Jahre zuvor, über den »Erwerb« der TITAN, bis hin zur Abänderung der Speicherdaten in Topthors Positronik, sodass keine außerirdische Intelligenz die exakten Positionsdaten von Terra mehr kennt. Er berichtet außerdem über die Gefahr, die von den Springern beziehungsweise den Aras, aber auch vom Regenten selbst ausgeht, der in den Terranern nicht mehr als ein willkommenes Hilfsvolk sieht. Abschließend skizziert er kurz seinen Plan, den dritten Planeten der Sonne Beteigeuze, als »Erde« von der Flotte der Springer vernichten zu lassen, um Zeit für Terras Aufbau zu gewinnen.

Rhodan entsendet die beiden Schweren Kreuzer CENTURIO und TERRA unter dem Kommando von Conrad Deringhouse in das 272 Lichtjahre entfernte Beteigeuze-System, um die Verteidigung des dritten Planeten vorzutäuschen. An Bord sind auch zehn Mitglieder des Mutantenkorps unter der Leitung von John Marshall. Gucky wurde zwar beurlaubt, schleicht sich aber als blinder Passagier an Bord der CENTURIO.

Nach der Ankunft im System der roten Riesensonne erkunden sie zuerst »Terra II«, eine Dschungelwelt ohne intelligentes Leben. Anschließend begibt sich Deringhouse zum vierten Planeten, eine Wasserwelt, die er Aqua nennt. Bei der Umrundung des Planeten entdecken sie zunächst im flachen Wasser, nahe der Küste des einzigen Kontinents, einen Kuppelbau. Kurze Zeit später erfasst die CENTURIO ein starker Traktorstrahl, der sie zur Landung auf einem Plateau zwingt. Auffallend ist, dass es auch hier bis auf ein paar weitere Kuppeln nichts gibt, was eine technisch hochstehende Zivilisation vermuten lässt.

Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, setzt Deringhouse keine Abwehrmaßnahmen ein, und Gucky, der zwischenzeitlich sein Versteckspiel beendet hat, identifiziert die Unbekannten anhand einer Kurzteleportation als Topsider, auf die die Terraner erstmals im Wega-System gestoßen sind. Marshall und Deringhouse begeben sich zu den echsenartigen Wesen, geben sich dabei aber als Springer aus. Von Al-Khor, dem kommandierenden Topsider auf diesem Teil des Kontinents, erfahren sie in einem nahezu freundschaftlich geführten Gespräch, dass Beteigeuze IV schon seit einigen Jahren Topsid als Stützpunkt dient, aber auch, dass es intelligente Eingeborene gibt, die das Wasser bewohnen. Zum Schein bleiben die beiden »Springer« als »Gäste« und geben freiwillig ihre Waffen ab, nicht ohne jedoch zuvor den 2. Kommandanten, John McClears über die neue Situation zu unterrichten.

Unabhängig voneinander haben die beiden Kreuzer-Kommandanten ähnliche Gedanken entwickelt, nämlich die Anwesenheit der Topsider zum Wohle Terras auszunutzen. McClears beschließt daher, mit einer Gazelle und Leutnant Julian Tifflor ebenfalls auf Aqua niederzugehen. Er will die Topsider provozieren und sich gefangen nehmen lassen, nur um die Echsen über den bevorstehenden Angriff der Springerflotte zu informieren. Ebenso wie Deringhouse rechnet er damit, dass diese Vorbereitungen treffen werden, das System und somit »Terra« zu verteidigen.

Noch in der Luft wird die Gazelle von für sie ungefährlichen Geschossen angegriffen. Sie wehren sich mit relativ harmlosen Sprengbomben und lassen sich dann von einem Traktorstrahl auf die Planetenoberfläche zwingen. Besonders McClears setzt sich bei seiner Gefangennahme zu Wehr und streut in seiner vermeintlichen Wut bereits Andeutungen über eine bevorstehende Invasion der Springer ein. Bei dem anschließenden Verhör warnt er den nun nicht mehr freundlichen Al-Khor vor dem geplanten Angriff. Da Topsider und Springer sich eigentlich nicht feindlich gegenüberstehen, reagiert der Topsider mit Verwunderung, wird aber von McClears darüber aufgeklärt, dass die Springer im Beteigeuze-System den Stützpunkt ihres Todfeindes vermuten und mit der Flotte der Überschweren angreifen werden. Zugleich gibt er ihm den Rat, das System zu verlassen. Tifflor informiert unterdessen die Telepathen mit seinem Zellsender über das Geschehen, bis hin zu der Tatsache, dass sie nach dem Verhör in der zuvor gesichteten Wasserkuppel eingesperrt werden.

Al-Khor stellt Deringhouse und Marshall zur Rede, möchte sie aber als Geiseln behalten. Er kann allerdings nicht verhindern, dass diese mit Guckys Hilfe entkommen. Auch die CENTURIO befreit sich, indem sie die Generatoren des Traktorstrahlers zerstört. Als nächstes gilt es, McClears und Tifflor zu befreien, doch soll dies auf möglichst natürliche Art und Weise zustande kommen, da Springer über keine Parakräfte verfügen, was auch den Topsidern bekannt ist.

Mittels eines erbeuteten Landfahrzeuges machen sie sich auf den Weg, um ihre Gefährten zu befreien. Unterwegs können sie sich über die Mutanten Doitsu Ataka, André Noir und Marshall mit den »Aquas«, wie die Terraner die eingeborenen Fischmenschen dieser Welt nennen, in Verbindung setzen. Man freundet sich schnell an und Deringhouse bietet Hilfe zur Vertreibung der Topsider an. Im Gegenzug dürfen die Terraner in Zukunft einen Handelsstützpunkt auf dem Planeten errichten. Außerdem erklären sich die Aquas bereit, bei der Befreiung von McClears und Tifflor zu helfen und man setzt die gemeinsame Rettungsaktion für den nächsten Tag an. In der Zwischenzeit gelingt es Marshall und Gucky, die Gazelle zu befreien.

Nach der Zerstörung seines Stützpunktes schlägt sich Al-Khor zum Hauptquartier der Echsen durch, wo er als Versager nur mehr sehr kühl empfangen wird. Da aber Wor-Lök, der Oberkommandierende auf Aqua, zu stolz und zu furchtsam vor dem topsidischen Diktator ist, möchte er ohne Verstärkung den bevorstehenden Springerangriff abwehren. Al-Khor, der die Gefahr deutlich höher einschätzt, stellt sich ihm entgegen und verlangt einen sofortigen Hilferuf. Da Wor-Lök Al-Khor aber verhaften lassen möchte, tötet ihn dieser letztlich und wird von den anderen Topsidern zum neuen Oberkommandierenden bestimmt. Er befiehlt die beiden Gefangenen schnellstmöglich zu töten und setzt einen Notruf an Topsid ab. Der Diktator ist empört und verspricht eine starke Kriegsflotte zu entsenden, um Al-Khor in seinem Kampf gegen die Springer zu unterstützen.

Die Befreiung von McClears und Tifflor gelingt in letzter Minute, anschließend ziehen sich die terranischen Schiffe von Aqua zurück und Deringhouse berichtet Rhodan über die überraschenden Entwicklungen. Dieser genehmigt im Nachhinein das Vorgehen von Deringhouse und McClears, die Topsider zu Verbündeten »Terras« zu machen, auch wenn diese nichts davon wissen. Er befiehlt ihnen, sich zum dritten Planeten abzusetzen und dort in Warteposition zu gehen.

Abschließend wird Gucky für seine Desertation – allerdings unter Berücksichtigung seiner Leistungen auf Aqua – von Rhodan mit einem Mohrrübenverbot für ein halbes Jahr bestraft. Da der Mausbiber aber eine Wette mit Deringhouse gewann, ist sein Bedarf mehr als gedeckt.

Innenillustrationen