Der Botschafter von Sol

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 495)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cappins
Titel: Der Botschafter von Sol
Untertitel: Terra ruft um Hilfe – und Galbraith Deighton schickt seinen besten Mann ins All
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Harcon von Draimalo, Reginald Bull, Vascalo, Merceile, Edmond Pontonac, Caryna Nillbärg, Drosen K. Willshire
Handlungszeitraum: Juni 3438
Handlungsort: Milchstraße
Risszeichnung: Schweres Schlachtschiff der Maahks von Bernard Stoessel
(Abbildung)
Lexikon: ATTEC
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Akone Harcon von Draimalo ist Kommandant eines Raumschiffes, welches den terranischen Militärhyperfunk abhört – er ist ein erklärter Feind der Terraner. Als in der Nähe des Milchstraßenzentrums eine Flotte von Sammlern materialisiert, entscheidet er sich, sie auszukundschaften. Weil ihm klar wird, dass die 90.000 Sammler nach Terra unterwegs sind, warnt er Reginald Bull persönlich und appelliert in Rundrufen an alle Völker der Galaxis, den Terranern beizustehen und dadurch die Milchstraße vor der unbekannten Gefahr zu schützen.

Wenige Lichtjahre vor dem Solsystem tobt nach wie vor die erbitterte Schlacht zwischen der ersten Sammlerflotte Vascalos und der terranischen Heimatflotte unter Bull. Vascalos Einheiten werden nach und nach dezimiert, die Verluste der Terraner sind zwar ebenfalls hoch, doch halten sie sich in Grenzen. Die Nachricht von weiteren 90.000 Sammlern ist für Bull allerdings alarmierend, denn diese Streitmacht wäre nicht mit den Mitteln der Terraner aufzuhalten.

Der Chef der Solaren Abwehr, Galbraith Deighton, ernennt (offenbar ohne Rücksprache mit Reginald Bull) den bisherigen Militärkommandanten von Titan, Oberst Edmond Pontonac, zum Botschafter der terranischen Regierung, stellt ihm das Schiff DARA GILGAMA zur Verfügung und weist ihn an, nacheinander die terranischen Kolonialreiche zu besuchen und um militärische Unterstützung zu bitten. Pontonac wird von Frachtschiffen begleitet, die Dakkarschleifen geladen haben; diese sollen den Kolonialvölkern gegen die Pedotransferer helfen. Ferner wird Pontonac von den Offizieren Nillbärg und Willshire sowie einem gefangenen Takerer als Demonstrationsobjekt begleitet, letzterer befindet sich in einem Säbelzahntiger gefangen.

Zunächst fliegt Pontonac nach Nosmo und spricht mit dem Außenminister der Galaktischen Föderation Normon, einem wichtigen Verbündeten des Solaren Imperiums, zu dem offenbar keine diplomatischen Kontakte unterhalten werden. Der Außenminister hat auch im zweiten Jahr der Cappininvasion noch nie etwas von einem Pedotransferer gehört und gibt sich zunächst skeptisch. Als Pontonac ihn zu einer Besichtigung des gefangenen Takerers auf die DARA einladen will, greift der von einem Pedotransferer übernommene Wachposten vor der Tür die terranische Delegation an. Pontonac ist fest überzeugt, dass es sich bei dem schlecht vorbereiteten Pedo-Attentäter, der schließlich entkommen kann, um den takerischen Flottenführer Vascalo höchstpersönlich handelt. In einer Nachtsitzung entscheidet sich das Parlament der Föderation Normon, 20.000 Raumschiffe nach Terra zu senden.

Auf dem Flug nach Rudyn entkommt das gefangene Smilodon aufgrund des falsch programmierten Roboters – niemand konnte schließlich damit rechnen, dass ein von einem Pedotransferer übernommenes Tier intelligent reagiert! Da an Bord alle Pedo-Abwehreinrichtungen wie Hollbeyn-Resonator und Dakkarschleifen funktionieren, kann der Takerer wieder im Säbelzahntiger festgesetzt werden.

Auch im Ephelegon-System haben die Pedotransferer stümperhafte Invasionsarbeit geleistet. Nur ein einziger Kalfaktor wird von einem Takerer beherrscht; er ordnet die Festnahme von Pontonacs Delegation aufgrund fadenscheiniger Anschuldigungen an. Da die Polizisten den Terranern die Waffen nicht abnehmen, schießen sich die »Gefangenen« sofort wieder frei, bedrohen die Polizisten und erreichen so, dass der Polizeichef von Rudyn erscheint. Dieser ist den Argumenten der Terraner gegenüber aufgeschlossen und beruft eine Versammlung der Kalfaktoren ein. Dort stellt sich heraus, dass auch die Regierung der Zentralgalaktischen Union nichts mehr über Pedotransferer weiß, obwohl diese ein Jahr zuvor einen Sturz der ZGU-Regierung betrieben hatten. Die Kalfaktoren werden durch Pontonac überzeugt, indem er den übernommenen Kalfaktor entlarvt und den Cappin vertreibt. Schnell entscheiden die ZGU-Oberen, dass sie 45.000 Raumschiffe in das Solsystem schicken werden.

Als letzte Station der Rundreise macht Pontonac auf Ertrus Halt, wo er mit den Triumvirn des Carsualschen Bundes spricht. Peinlicherweise hat niemand bei der Planung der Tour daran gedacht, dass auf Ertrus 3,4 g herrschen: Es gibt keinen einzigen Mikrogravitator an Bord! Edmond Pontonac muss sich also unter der 3-fachen Erdschwere auf Ertrus bewegen, was ihm dank seiner künstlichen Gliedmaßen recht gut gelingt. Damit beeindruckt er die Ertruser gewaltig. Weniger Erfolg hat seine Rede vor dem Triumvirat: Nos Vigeland, Runeme Shilter und Terser Frascati hören Pontonacs Ausführungen geduldig zu, zeigen aber keinerlei Anstalten, dem terranischen Botschafter eine Zu- oder Absage zu erteilen. Pontonac räumt dem Triumvirat eine Bedenkfrist ein.

Kurz bevor die DARA GILGAMA starten soll, kommt Runeme Shilter allein an Bord des Schiffes. Noch einmal muss Pontonac seine Rede abspulen, und endlich sagt der Triumvir zu: Er befiehlt noch von Bord der DARA aus den Start von 30.000 Schiffen.

Die DARA GILGAMA wird auf ihrem Rückflug zur Erde von Raumschiffen des Shomona-Ordens aufgebracht: Terra schuldet dem Orden noch mehrere Millionen Solar, und der Oberst wird nun als Geisel auf Caudor II festgehalten, alle Proteste Pontonacs sind vergeblich.