Sturmlauf in den Tod

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 518)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Sturmlauf in den Tod
Untertitel: Zehntausend Männer und Frauen stehen bereit – sie wollen die Macht des roten Götzen brechen
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Tracs Potschyben, Sal Almong, Toscha Tschehars, Af Atramo, Ana Atramo
Handlungszeitraum: Mitte November 3441
Handlungsort: Milchstraße
Lexikon: Mutantenkorps (I)
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 57

Handlung

Auf dem Planeten Hitschers-Pearl mit einer Bevölkerung von nur 42.000 Siedlern ist Oberstleutnant Tracs Potschyben der einzige Immune, der Rest der Bevölkerung ist der Verdummung durch den Schwarm zum Opfer gefallen.

Als er in der Hauptstadt Roseata nach dem rechten sehen will, hat er den Eindruck, dass etwas nicht stimmt. Die Verdummten sind fast alle in ihren Häusern versteckt. Ein Roboter liegt auf der Straße, durch einen Strahlschuss zerstört. Ein Mädchen namens Ana versucht, ihn zu warnen, doch zu spät: Ein Prallgleiter rast auf ihn zu, von zwei Männern mit schussbereiten Strahlgewehren besetzt. Doch sie scheinen verwirrt; ein Schuss fährt harmlos in den Himmel, dann kracht der Gleiter in ein Haus. Ein zweiter Strahlschuss geht in das Innere des Gleiters, der explodiert.

Von Af Atramo, dem Bürgermeister, erfährt Potschyben, dass die Attentäter zwei der »Neuen Lehrer« sind, Homo superior, die alle »aggressive« Technik zerstören und die Verdummten zu einer landwirtschaftlichen Lebensweise bringen wollen. Sie sind ein großes Problem für Potschyben und die Siedler. Von der Landwirtschaft haben sie keine Ahnung, und es wird deshalb in diesem Jahr keine erfolgreiche Ernte geben. Auf der anderen Seite behindern sie die Versorgung der Siedler mit Konserven aus den riesigen Lagern des Stützpunktes. Und dies war nicht der erste Versuch, Potschyben zu ermorden.

Aber etwas hat sich geändert. Die Siedler scheinen nun weniger verdummt zu sein. Anstatt mit Kieseln zu spielen wie noch am vorigen Tag, können sie nun einigermaßen vernünftig denken. Auf der anderen Seite sind die Homo superior beeinträchtigt; sie sind keinesfalls verdummt, aber ihre Intelligenz hat deutlich gelitten. Vielleicht ist das auf ein riesiges pilzförmiges Raumschiff zurückzuführen, das vor zwei Tagen auf dem Kontinent Rose gelandet ist.

Potschyben unternimmt mit dem früheren Reaktoringenieur Sal Almong einen Flug zu dem fremden Raumschiff, das fünftausend Meter in die Höhe ragt. Das Pilzdach hat einen Durchmesser von siebentausend Metern, der Stiel eine Dicke von zweitausend Metern am Boden. Dann fliegen sie weiter zum Stützpunkt, einer großen Raumschiffswerft, wo Potschyben Rüstmeister gewesen ist. In Filmaufnahmen beobachten sie die Arbeit von Schwarminstallateuren an dem Pilzraumer und sie sehen, wie ein kleines Diskusraumschiff vom Dach des Pilzes abhebt.

In der Hauptstadt Roseata planen die friedliebenden Homo superior ein neues Attentat: Sie entführen Ana, die Tochter des Bürgermeisters, und stecken sie betäubt zusammen mit einer Megatonnenbombe in einen Gleiter, der per Autopilot in den Schutzschirm um Potschybens Stützpunkt gelenkt werden soll. Die Bombe ist so programmiert, dass sie explodiert, wenn der Gleiter anhält. Das sollte sowohl Potschyben töten als auch den Stützpunkt zerstören, wenn er versucht, Ana zu retten. Doch Potschyben durchschaut den Plan. Er befreit Ana im Flug aus dem Gleiter, bevor die Bombe explodiert und die Umgebung des Stützpunktes radioaktiv verseucht.

Potschyben beginnt, die Siedler mit Waffen für den Kampf gegen das Pilzraumschiff auszurüsten; es sind genug Waffen für etwa zehntausend Siedler da. Wieder kommt es zu Attentaten der Homo superior. Toscha Tschehars, der schon Ana entführt hatte, versucht, Potschyben zu ermorden, doch er wird paralysiert und gefangen genommen. Zu schweren Verlusten kommt es, als sich eine weibliche Homo superior unter dem Namen »Linda« in das Waffentraining einschleicht: Sie lässt sich die Steuerung einer Strahlerplattform zeigen, dann beginnt sie, in die Menge zu schießen. Etliche Waffen explodieren, einschließlich ihrer Plattform, und es gibt Dutzende von Toten.

Der Angriff ist für den nächsten Tag geplant. Tschehars will den Kampf verhindern; dazu fliegt er mit einer Begleiterin in einem Gleiter zum Pilzraumschiff und versucht, Funkkontakt aufzunehmen. Das Ergebnis ist, dass der Gleiter abgeschossen wird; die Insassen kommen ums Leben.

Am 17. November 3441 gehen die Siedler zum Angriff über. Sie können einige Zerstörungen an dem Pilzraumschiff erreichen, doch dann werden sie in die Flucht geschlagen. Potschyben baut ein Triebwerk zu einer Bombe um, die eine Sprengkraft von etwa hundert Megatonnen haben sollte. Ein Ablenkungsangriff wird gestartet, um die Bombe ins Ziel bringen zu können, doch der Versuch schlägt fehl: Das Triebwerk explodiert nicht. Dann schlägt das Pilzraumschiff brutal zurück: Es regnet »rote Tränen«, die einen großen Umkreis um das Schiff völlig vernichten. Von den angreifenden Siedlern bleibt keiner am Leben.

Potschyben entschließt sich, die verbleibenden Siedler zu evakuieren, denn die »roten Tränen« des Pilzraumschiffs führen überall zu atomaren Explosionen. Roseata wird evakuiert, gerade Minuten, bevor eine Explosion die Stadt zerstört. Alle verbliebenen Siedler werden auf den südlichsten Kontinent Yellow evakuiert.

Potschyben kehrt in den Stützpunkt zurück, der erst von Robotern und dann von Bomben angegriffen wird. Als der Bombenangriff beginnt, entdeckt er, dass sich auf dem Stützpunkt eine zwar stark beschädigte, aber immer noch flugfähige Space-Jet befindet. Kurz bevor der Stützpunkt zerstört wird, fliegt er ab und wird von der GOOD HOPE II aufgenommen, die zufällig in der Nähe ist. Der Kampf um Hitschers-Pearl ist verloren.