Kampf um die Sonnenstadt

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR521)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 521)
PR0521.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Kampf um die Sonnenstadt
Untertitel: Vorstoß nach Suntown – Unbekannte regieren die Welt der Posbis
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: August 1971
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Fellmer Lloyd, Irmina Kotschistowa, Jorston, Aborq Vallain, Oberst Tahiko Anaka
Handlungszeitraum: Mitte Januar 3442
Handlungsort: Hundertsonnenwelt
Lexikon: Solares Imperium (II)
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 57

Handlung

Irmina Kotschistowa hat Alpträume und sucht einen Psychodynamiker auf. Die Ereignisse auf Last Hope, wo sie Monate auf dem Rücken eines gigantischen Marschiere-Viels verbracht hat, haben zu einer Phobie geführt. Sie fürchtet, endlos in die Tiefe zu fallen. Doch der Psychologe glaubt, dass es noch ein tieferliegendes Problem geben muss, und Irmina Kotschistowa rückt mit der Wahrheit heraus: Sie ist eine Mutantin, eine Metabio-Gruppiererin.

Zum ersten Mal hat sie ihre Fähigkeit entdeckt, als sie auf Last Hope von zwei verdummten Ertrusern angegriffen wird. Sie sieht die Ertruser nicht mehr als menschliche Wesen, sondern als Zellgruppierungen, die sie nach Belieben manipulieren kann. Die Hände eines Ertrusers, der sie erwürgen will, werden völlig verformt, und er flieht entsetzt. Der zweite Ertruser erstickt, als sein Hals anschwillt.

Zehn Großtransporter, mit 80.000 Wissenschaftlern beladen, und der 100-Meter-Kreuzer GONOZAL warten auf die Erlaubnis zur Landung auf der Hundertsonnenwelt, 290.000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Doch völlig unerwartet wird die Erlaubnis verweigert. Das Zentralplasma scheint unter Druck zu stehen. Noch etwas ist seltsam: Von der fünftausendköpfigen Stammbesatzung fehlt jede Spur.

Perry Rhodan, Atlan, Fellmer Lloyd und Irmina Kotschistowa fliegen mit einer Space-Jet die Hundertsonnenwelt an, mit schweren Kampfanzügen bekleidet. Bis auf 30.000 Kilometer können sie sich der Hundertsonnenwelt nähern, während Geoffry Abel Waringer das Zentralplasma mit Funksprüchen abzulenken versucht. Dann meldet sich das Zentralplasma. Die Space-Jet soll abdrehen, oder das Zentralplasma ist gezwungen, sie abzuschießen. Dann meldet sich eine menschliche Stimme, und es wird klar, dass ein Verräter das Zentralplasma unter seine Kontrolle gebracht hat.

106 Kilometer von der Oberfläche entfernt, wird die Space-Jet angegriffen. Die Besatzung entkommt unerkannt mit Schleudersitzen, kurz bevor die Space-Jet explodiert. Auch die GONOZAL wird zum Rückzug gezwungen. Weil ein Anflug direkt auf die Hauptstadt Suntown zu gefährlich gewesen wäre, landen Perry Rhodan, Atlan, Lloyd und Kotschistowa auf der anderen Seite des Planeten. Vierundzwanzig Stunden später haben sie im Flug Suntown erreicht. Fellmer Lloyd spürt die Anwesenheit von etwa fünfhundert Menschen, nicht fünftausend.

Dann empfangen sie einen Funkspruch: Sie werden vor Tahiko Anaka gewarnt, einem Oberst der USO und Mutanten. Er ist mit der ZAMORRA-THETY und den Paradiessuchern von Quinto-Center angekommen, hat den Kommandanten Cadro Tai-Hun ermordet und mit Lügen und mithilfe seiner Hypno-Fähigkeit den Stützpunkt übernommen. Der größte Teil der Stammbesatzung der Hundertsonnenwelt war zur Milchstraße abgeflogen, als vor einem Jahr jede Funkverbindung abgebrochen war. Noch eine wichtige Information kann der Ezialist Jorston, von dem der Funkspruch kommt, weitergeben, bevor er von Anaka erschossen wird: Anaka hat die Bioponleiter und den Bioponblock zerstört, die Zentralplasma und Hyperinpotronik verbinden, und kann so beide kontrollieren.

Fellmer Lloyd, der Telepath, erkennt, dass ein Siganese, der Anaka fanatisch ergeben ist, ihnen auf der Spur ist. Der Siganese dringt in das Haus ein, wo die vier sich befinden, wird aber von Kotschistowa unschädlich gemacht. Dann versuchen sie, Kontakt mit etwa achtzig Menschen aufzunehmen, die mit Anakas Machtübernahme nicht einverstanden waren und in einem Hotel gefangen gehalten werden. Vor dem Eingang des Hotels treffen sie auf Jorstons Assistenten Aborq Vallain, sie überwältigen etwa zwanzig Wächter und dringen dann zusammen zu den Gefangenen vor. Unter ihnen befinden sich zwei Hyperschaltingenieure, die zusammen mit Jorston Pläne zur Wiederherstellung der Bioponverbindung ausgearbeitet haben.

Die Wissenschaftler wissen, wie Anaka die Bioponverbindung zerstört hat: Er hat Zapfgeräte an allen Bioponleitern angebracht, die die Impulse des Zentralplasmas in den Hyperraum ableiten. Ein Gleiter mit Messgeräten muss etwa hundert Kilometer zu den Bioponleitern transportiert werden, um die Zapfgeräte finden zu können. Dann greift Anaka das Hotel an. Rhodan, Atlan, Lloyd und Kotschistowa können gerade noch entkommen, zusammen mit Vallain, den zwei Hyperschaltingenieuren Thauß und Pratt, und mit einer Handvoll von Messgeräten. Sie fliegen zu den Kuppeln mit dem Zentralplasma. Hier werden sie zwar von Wachtposten erwartet, doch im Schutz ihrer Deflektorschirme kommen sie nahe genug heran, dass Irmina Kotschistowa zuschlagen und die Wachtposten unschädlich machen kann. Rhodan, Atlan, Lloyd, Vallain und Pratt dringen in die Tiefe vor, während Irmina Kotschistowa als Rückendeckung zurückbleibt, zusammen mit Thauß, der seinen Verletzungen erlegen ist.

Auf dem Weg zum Zentralplasma stoßen sie auf weitere Wächter. Fellmer Lloyd erkennt an den Gedanken einiger Wächter, dass ihnen eine Falle gestellt wird: Die Reaktoren ihrer Schutzanzüge werden durch eine Strahlung überhitzt und explodieren. Rhodan, Atlan und Lloyd legen ihre Schutzanzüge ab – und gebrauchen sie als Bombe, die alle Wächter außer Gefecht setzt.

Irmina Kotschistowa bemüht sich inzwischen, Anakas anrückende Truppen zu verlangsamen. Zuerst gibt sie bekannt, dass es Perry Rhodan ist, der zum Zentralplasma unterwegs ist. Viele Mitglieder der Stammbesatzung, die von Anaka getäuscht wurden, wenden sich von ihm ab. Anaka versucht, Irmina Kotschistowa mit seiner Hypno-Fähigkeit in seine Gewalt zu bringen, doch sie kann sich ihm widersetzen. Dann lässt er seine Männer angreifen. Zuerst gehen sie vorsichtig gegen eine Frau vor, aber das ändert sich, als die ersten zehn Männer auf rätselhafte Weise außer Gefecht gesetzt sind. Doch gegen Irmina Kotschistowa können sie nichts ausrichten, und Anaka lässt sie abrücken. Dann greift er selbst an: Irmina Kotschistowa erhält den hypnotischen Befehl, sich selbst zu töten.

Mittlerweile ist Vallain auf der Suche nach den Zapfgeräten. Mit Fellmer Lloyds Hilfe gelingt es ihm, herauszufinden, wo die Impulse aus dem ersten Bioponleiter enden, und genau dort befindet sich das nur zwei Zentimeter große Zapfgerät. Das dauert beim ersten Gerät recht lange, doch dann geht es schneller. Irmina Kotschistowa ist unterdessen in großer Gefahr. Die Hypnobefehle werden immer stärker und sind immer schwerer abzuwehren. Doch als die Verbindung zwischen Zentralplasma und Positronik wiederhergestellt ist, muss Anaka fliehen, und die Gefahr ist vorbei. Irmina folgt dem Oberst Anaka. Ihr Ziel: Sie will die Teile seines Gehirns abändern, die für seine Hypnofähigkeit verantwortlich sind. Doch erneut greift er sie an. Als sie mit letzter Kraft zurückschlägt, wird sein Gehirn völlig zerstört. Die Paradiessucher fliehen in einer Korvette, doch sie werden vom Zentralplasma abgeschossen. Die Arbeit der 80.000 Wissenschaftler kann nun beginnen.

Diese Inhaltsangabe basiert auf dem Inhalt von Silberband 57 »Das heimliche Imperium«. Unterschiede zum Heftroman PR 521 sind daher möglich.

Innenillustrationen