Die Sonne warf keinen Schatten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 547)
PR0547.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Die Sonne warf keinen Schatten
Untertitel: Die Männer des ISK auf der Welt der Obelisken – 400 Wissenschaftler werden gesucht
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: 1972
Hauptpersonen: Major Orin Ellsmere, King Pollack, Robert C. Hollingsworth, Elisa Kainchen, Persh Hankolore, Mart Hung-Chuin, Geoffry Abel Waringer
Handlungszeitraum: 3442
Handlungsort: Obelisk, Hundertsonnenwelt
Risszeichnung: (Auf dem Titelbild der Erstauflage ist die Risszeichnung »Beiboot-Typ Lightning-Jet« zwar angekündigt, jedoch erst in Heft 555 enthalten)
Lexikon: Cappins, Leykeo-System, Spicoulos, Sodom
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 60

Handlung

Die ISK-Mitglieder unter dem Kommando von Orin Ellsmere an Bord der UST-3048 werden mit dem Auftrag, 400 Wissenschaftler unter der Führung von Mart Hung-Chuin zur Hundertsonnenwelt zu bringen, zum Planeten Obelisk geschickt. Die fünfzehnköpfige Besatzung der UST-3048, bestehend unter anderem aus Major Orin Ellsmere, King Pollack, Elisa Kainchen, Robert C. Hollingsworth und Kochem, ist auf USTRAC zu einer Gruppe von Spezialisten geschult worden, die in der Lage ist, den Großraumtransporter trotz massiver Unterbesetzung zu fliegen. Trotz ihrer guten Ausbildung sind sie nach drei missglückten Einsätzen in eine gewisse Lethargie verfallen, aus der sie dieser Einsatz befreit.

Auf dem rätselhaften Planeten angekommen, der mit Millionen von Obelisken übersät ist und bisher sämtliche Siedler vertrieben hat, werden Orin Ellsmere, King Pollack und Robert Hollingsworth beinahe Opfer eines Erdbebens, das in einem Gebiet stattfindet, welches mindestens anderthalb Milliarden Jahre alt ist und somit eigentlich hätte erdbebensicher sein müssen. Es gelingt dem Trupp, trotz »offensichtlicher« Angriffe mit geschleuderten Gesteinsbrocken und Magma unversehrt mit ihrem Shift in die UST-3048 zurückzukehren, die sich anschließend mit einem Notstart aus dem Gefahrengebiet entfernt.

Vom CheF waren sie vor dem Planeten gewarnt worden. Obelisk ist eine paradiesische erdähnliche Welt, welche die gelbe Sonne vom G-Typ im System Puntoron-Shin als dritter von acht Planeten umkreist. Viele hatten versucht, den wunderschönen Planeten mit den Obelisken zu besiedeln, doch der Planet »wehrte« sich und vertrieb so alle Siedler. Eine Wissenschaftlergruppe um Professor Hung-Chuin wurde auf dem Planeten abgesetzt, um das Geheimnis des Planeten und der Obelisken, die zwar massiv sind, aber keinen Schatten werfen, zu lüften. Die Wissenschaftler wurden allerdings von der Verdummungswelle des Schwarmes ebenso erfasst wie alle anderen Intelligenzwesen der Milchstraße. Darüber hinaus sind auf der Hundertsonnenwelt nach dem Kampf gegen Cynos, die sich eingeschlichen hatten, auch vier Obelisken entstanden, was eine Parallele zwischen Cynos und Obelisken vermuten lässt.

Die Suche des ISK-Teams beginnt in Point Chuin, der Siedlung der Wissenschaftler. Die Siedlung ist total verlassen und verwüstet, was auf Aktivitäten des Planeten schließen lässt. Für das Kommando besteht kein Zweifel daran, dass die Obelisken den Planeten beeinflussen. Als Pollack und Ellsmere in Point Chuin auf der Suche nach Spuren der verschwundenen Wissenschaftler sind, wird Ellsmere plötzlich von einem Strahlschuss, der aus einem Gebäude abgefeuert wird, getroffen. Pollack, der den Schützen verfolgt, traut seinen Augen nicht, als er ein Wesen entdeckt, das starke Ähnlichkeit mit einem irdischen Känguru hat. Leider entkommt das geheimnisvolle Wesen. Auch sehen sie eine Frau, die sie als Mitglied von Chuins Gruppe identifizieren können. Sie konnte fliehen, was die Annahme zulässt, dass nicht alle Wissenschaftler ums Leben gekommen sind.

Ellsmere bildet zwei Suchtrupps. Einer besteht aus Robert C. Hollingsworth und Elisa Kainchen, der andere aus ihm selbst und King Pollack. Auf der Suche entgehen beide Gruppen knapp dem Tod. King Pollack und Ellsmere, die sich getrennt hatten, kommen von zwei Seiten aus in ein Tal, in dem viele Obelisken stehen. Diese üben einen parapsychischen Einfluss auf Pollack aus, der ihm einen sicheren Weg vorspielt, obwohl er direkt auf eine Schlucht zusteuert. Als Ellsmere die Täuschung seines Kollegen bemerkt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf die Obelisken zu schießen. Sobald ein Obelisk von seinem Desintegrator getroffen worden ist, vergeht er in einem lilafarbenen Blitz. Erst als Ellsmere etliche der Gebilde zerstrahlt hat, fällt der Bann von Pollack ab, und er erkennt im letzten Augenblick die Gefahr.

Die beiden ISK-Mitglieder treffen auf eine Gruppe der gesuchten Wissenschaftler, die unter der Führung von Persh Hankolore leben. Die Wissenschaftler beten den »Geist des Waldes« an. Dieser ernährt sie, indem er die Tiere zu ihnen hetzt und sterben lässt, sobald sie nahe genug an den Menschen sind. Sie bereiten die Tiere auf den »roten Steinen« zu, die sich auf einer Lichtung befinden. Die verdummten Wissenschaftler empfangen die beiden »Eindringlinge« freundlich und laden sie zum Essen ein. Als Ellsmere und Pollack aber von den »Kängurus« angegriffen werden, ändert sich das Verhalten der »Wilden Wissenschaftler«, sie nehmen die beiden fest und wollen sie dem »Geist des Waldes« opfern.

Ähnlich ergeht es Kainchen und Hollingsworth. Diese befinden sich auf einem Felsvorsprung, als dieser ohne ersichtlichen Grund abbricht und sie mit in die Tiefe reißt. Wie durch ein Wunder werden beide nicht verletzt. Allerdings sind sie von ihrem Shift getrennt und in eine Höhle gestürzt. Als sie durch die Höhle marschieren, entdecken sie an einem unterirdischen See die schwarzen Orchideen, die, sobald sie von Licht angestrahlt werden, verdampfen. Der Dampf wirkt lähmend und verursacht große Übelkeit. Dem guten Gehör von Elisa Kainchen ist es zu verdanken, dass die ISK-Mitglieder sich rechtzeitig verstecken können, als eine Gruppe unter Führung von Mart Hung-Chuin in die Höhle eindringt und damit beginnt, die schwarzen Orchideen in völliger Dunkelheit zu pflücken.

Es gelingt eine Kontaktaufnahme mit der Gruppe von Hung-Chuin. Von Hung-Chuin erfahren sie, dass die Wissenschaftler sich in zwei Gruppen geteilt haben: die Chuinisten, eine Gruppe bestehend aus 120 Forschern, die sich »auf dem Weg der Erleuchtung« befinden, und die Neutrinisten, die im »Dunkel der Primitivität« verbleiben, unter Führung von Persh Hankolore. Hung-Chuin verschweigt auf Nachfrage nicht, dass er annimmt, dass die beiden anderen ISK-Mitglieder von den Neutrinisten gefangen wurden und dem »Geist des Waldes«, gemeinsam mit den schwarzen Orchideen, geopfert werden sollen.

Hollingsworth und Kainchen begleiten den kooperativen Chuinistenführer zum »Tal der Geister«, einem Tal voller Obelisken, in dessen Zentrum sich eine Lichtung befindet. Dort liefern die Anhänger Hung-Chuins die zwei Kisten mit schwarzen Orchideen ab. Die Neutrinisten haben sich dort bereits eingefunden. Als Hankolore die beiden Kisten mit den schwarzen Orchideen aufreißt, beginnen diese sofort zu verdampfen und verströmen ihr Gas. Ellsmere, den die Übelkeit übermannt, zerreißt in einem letzten Kraftakt seine Fesseln und beginnt damit, die Obelisken mit dem großen Desintegrator zu zerstrahlen. Die Obelisken wehren sich, indem sie einen starken Sturm entfachen, der letztendlich so stark wird, dass er Ellsmere von den Beinen fegt und bewusstlos an einem Obelisken herabsinken lässt.

Hollingsworth, der Kochem, welcher an Bord der UST-3048 zurückgeblieben ist, schon alarmiert hat, veranlasst den Angriff von Kochem, welcher mit den Borddesintegratoren der UST-3048 weite Lücken in die Obelisken schlägt. Dadurch wird der Bann gebrochen, und die Wissenschaftler, Chuinisten wie Neutrinisten können problemlos an Bord genommen werden.

Während des Fluges zur Hundertsonnenwelt berichtet Ellsmere Hung-Chuin, der im Linearraum seine volle Intelligenz zurückgewonnen hat, von den Ereignissen, an die sich die Wissenschaftler nicht mehr erinnern können. Auf der Hundertsonnenwelt angekommen, werden die Wissenschaftler von Geoffry Abel Waringer in Empfang genommen. Gemeinsam mit Hung-Chuin, fliegt er zu den Obelisken der Hundertsonnenwelt. Die Obelisken nehmen mit Hung-Chuin telepathischen Kontakt auf und vermitteln ihm: »Fremder, der von unseren Brüdern kommt … Freund …«. Daraufhin sagt Hung-Chuin: »Den Stein der Weisen gibt es nicht nur auf der Erde. Es gibt ihn auch hier, auf Ihrer Hundertsonnenwelt.«

Innenillustrationen