Die Toten leben

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Die Toten leben (Begriffsklärung).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 56)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Die Toten leben
Untertitel: Der Regent von Arkon erfährt die Wahrheit – und Gucky findet einen neuen Freund …
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 28. September 1962
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gucky, André Noir, Fellmer Lloyd, Gregor Tropnow, Nomo Yatuhin, Mansrin, Talamon
Handlungszeitraum: 2040
Handlungsort: Volat
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 7,
enthalten in Leihbuch 23

Handlung

Der Leichte Kreuzer der STÄDTE-Klasse LOTUS kehrt mit schlechten Nachrichten von Volat zurück. Auch Fellmer Lloyd, der zweite auf dem Planeten abgesetzte terranische Agent, hat den Notruf Dreimal Glockenschlag gesendet und nicht auf weitere Anfragen reagiert. Allerdings konnte er konkretere Details zu der eigentlichen Gefahr machen. Laut seinen Angaben haben sich die Mutanten Gregor Tropnow und Nomo Yatuhin gegen Terra verschworen und planen, einen Großangriff der Arkoniden oder Springer zu ermöglichen.

Perry Rhodan sieht sich gezwungen, selbst auf Volat einzugreifen. Er lässt sich zusammen mit André Noir und Gucky von der LOTUS nach Volat bringen. Kurz vor dem Absprung in das Heperés-System erreicht sie vom Mars die Nachricht, dass Tropnow Perry Rhodans Frau Thora entführt hat. Der Kreuzer springt unter Tarnung in die Nähe von Volat. Da das arkonidische Sensornetzwerk die LOTUS mit größter Sicherheit bei der Landung aufspüren würde, versucht das Einsatzteam mit einer Space-Jet zu landen. Kurz vor dem Aufsetzen auf der Oberfläche werden sie von einem Raumschiff der Springer abgeschossen. Rhodan und die anderen können unverletzt aus dem Wrack entkommen, aber sie sind nun ohne Fahrzeug und Ausrüstung mitten im tiefsten Dschungel Volats gestrandet.

Gucky kann auf telepathischem Wege zwei Gruppen erkennen, die sich ihnen nähern. Bei einer der Gruppen handelt es sich wahrscheinlich um Volater. Die Gedanken der anderen Gruppe sind nicht so deutlich zu erkennen. Anscheinend handelt es sich bei ihnen um Individuen, die unter der Kontrolle eines Hypnos stehen. Um nicht in die Hände ihrer Häscher zu fallen, flüchtet das Einsatzteam weiter in den Dschungel. Nach Sonnenaufgang haben ihre Verfolger sie an einer Lichtung eingeholt.

Auf der Lichtung haben die Terraner zum ersten Mal Sichtkontakt zu ihren Verfolgern. Sie können sie als Purrer identifizieren. Diese Rasse ähnelt riesigen Großkatzen mit schwarzem Fell. Trotz seiner instinktiven Furcht vor Katzen kann Gucky zwei Purrer unschädlich machen. Zwei weitere werden von eintreffenden Volatern erlegt. Der letzte Purrer wird gefangengenommen und von André Noir von seinem Hypnoblock befreit. Leider kann er ihnen keine näheren Informationen zu seinen ehemaligen Besitzern geben.

Die Volater führen die Gruppe in eine ihrer Städte, in der Fellmer Lloyd medizinisch versorgt wird. Er gibt ihnen Details über die Verräter auf Volat und von seinem vergeblichen Versuch, ihre Organisation zu zerschlagen. Bis auf die Position ihres Hauptquartiers und die Namen der beteiligten Personen sind auch diese Informationen lückenhaft. Daher soll Gucky sich mit einem bunten Umhang verkleiden und eine Aufklärungsmission starten.

Nachdem der Mausbiber in das gegnerische Hauptquartier eingedrungen ist, wird er schon nach kurzer Zeit vom Sicherheitsdienst entdeckt und zu Tropnow geführt. Dieser erkennt Gucky in seiner Unaufmerksamkeit nicht und will ihn hypnotisch beeinflussen. Gucky täuscht vor, unter seinem Einfluss zu stehen und stellt sich als »Brabul«, »König von Voodoo«, vor. Nach einer oberflächigen Befragung durch Tropnow wird er freigelassen. Gucky hat nicht vor, ohne Informationen über Thoras momentanen Aufenthaltsort zu gehen, daher nimmt er den Sicherheitsmann, der ihn herausführt, per Teleportsprung mit zu Rhodan und Noir. Diesem gelingt es ohne Probleme, dem Springer den besagten Ort zu entreißen. Thoras Quartier befindet sich in einem Kellergeschoss des Hochhauses, von dem die terranischen Verräter aus operieren.

Um eine Ablenkung zu starten, lässt sich Rhodan von Gucky zur Hyperfunkstation der arkonidischen Administration bringen. Der betäubte Funker wird von Gucky im Keller eingeschlossen. Er gibt einen Notruf an den Robotregenten ab, der besagt, dass eine Gruppe Rebellen einen offenen Aufstand gestartet hätte. Der Regent verspricht, binnen 24 Stunden eine Flotte nach Volat zu schicken. Daraufhin zieht sich Rhodan zurück.

Am nächsten Tag starten Rhodan, Gucky, Noir und Lloyd einen Angriff auf die Verräter. Sie schleichen sich in die feindliche Basis ein und können Tropnow gefangen nehmen. Im Keller muss Gucky feststellen, dass die Verräter Thora inzwischen an einen anderen Ort geschafft haben. Tropnow kann sich mit einem Hypnoblock vor Noir schützen und einen Alarmknopf drücken. Er wird daraufhin von Noir zerstrahlt. Es kommt zu einem Feuergefecht zwischen den Terranern und den Sicherheitskräften der Verräter. Währenddessen kann Gucky Thora finden und sie befreien.

Inzwischen sind auch die versprochenen Verstärkungstruppen des Regenten angekommen. Kommandant Arona, Befehlshaber der siebten Einsatzflotte von Arkon, unterrichtet Mansrin von dem gestrigen Notruf. Er hatte zwar bereits eine Untersuchung angeordnet, warum seine Funkzentrale drei Stunden lang unbesetzt war, doch von dem fingierten Notruf weiß er nichts. In diesem Moment werden ihm die Gefechte am Raumhafen gemeldet, weswegen er seine Schutztruppe in Bewegung setzt. Unterdessen landet Arona und deutet den Kampf als den gemeldeten Aufstand.

Die befreite Thora fällt Perry in die Arme. Dieser schickt Gucky aus, um Yatuhin, den letzten Verräter, zu finden. Er findet ihn in seinem Privatquartier und nimmt ihn auf einer hohen Felsspitze in Verwahrung. Nomo Yatuhin sieht keinen anderen Ausweg und beendet sein Leben durch einen Sprung in die Tiefe. Die Armee hält inzwischen weiter auf das Hauptquartier der Verräter zu. Lloyd und einige Volater stellen sich ihnen in den Weg, um den Anschein eines Aufstandes zu wahren. Einige der Kampfroboter werden dabei zerstört. Gouverneur Mansrin kann Arona davon überzeugen, dass falscher Alarm gegeben wurde – die Arkoniden suchen nach einer Lösung für dieses Rätsel.

Während der Flucht der Terraner erkennt der Überschwere Talamon Rhodan, bevor dieser von Gucky in Sicherheit gebracht wird. Die arkonidische Armee stürmt das Gebäude und nimmt alle anwesenden Personen in Gewahrsam. Talamon kann den Administrator überzeugen, eine Funkverbindung zum Regenten zu bewilligen, um diesen über die terranische Aktivität auf Volat zu informieren. Der Regent wertet die Stimmaufzeichnung des falschen Notrufs aus und erkennt die Wahrheit: Der seit über 40 Jahren als tot geltende Rhodan ist in Wirklichkeit noch am Leben.

Inzwischen sind die Terraner mit Thora und Gucky bei Lloyds Space-Jet eingetroffen. Damit gelingt die Flucht vom Planeten zur LOTUS und zurück nach Terra. Der Kommandeur der LOTUS, Jim Markus, muss jedoch melden, dass der Robotregent inzwischen unablässig eine galaxisweite Botschaft an Perry Rhodan ausstrahlt.

Innenillustrationen