Die Stunde des Symbionten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 572)
PR0572.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Altmutanten
Titel: Die Stunde des Symbionten
Untertitel: Sie werden manipuliert – nur ein Mann der TIMOR widersteht dem Ansturm der Parapsi-Gewalten
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x)
Erstmals erschienen: 1972
Hauptpersonen: Mentro Kosum, Perry Rhodan, Whisper, Elton Mavery, Morlch Vrakt
Handlungszeitraum: 3444
Handlungsort: Asporc, Portzschest
Lexikon: Moryr-Moryma, Hidden World II
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die auf Asporc gelandete TIMOR wird von den Asporcos mit Raketen angegriffen. Diese wären ohnehin keine Gefahr für das Raumschiff, aber die erste Angriffswelle verfehlt die TIMOR um mehr als 100 Kilometer. Als daraufhin lautes Gelächter im Kommandostand aufbrandet, ist Mentro Kosum entsetzt; er kann nicht verstehen, dass alle anderen die Situation nicht mit dem notwendigen Ernst sehen. Auch weitere Angriffe der Asporcos verfehlen das Schiff. Als Reaktion auf den Raketenbeschuss wird ein Angriff auf Raraimorc, eine der größten Städte auf Asporc, mittels einer kleinkalibrigen Bombe vorgeschlagen; ein anderer Vorschlag sieht den Einsatz von Nervengas vor, und auch ein schneller Überflug über die Stadt mit dem Schiff in geringer Höhe wird zur Diskussion gestellt. Alle diese Maßnahmen hätten die Stadt wohl größtenteils vernichtet. Und wieder ist Kosum entsetzt. Er spricht mit seinem Freund Ras Tschubai darüber, aber dieser sieht die Sache ohne den notwendigen Ernst.

Der Asporco Heydrac Koat wird auf Befehl Perry Rhodans freigelassen. Er will damit den guten Willen der Schiffsbesatzung demonstrieren; selbst einen Tag der offenen Tür soll es geben. Und wieder ist Kosum alarmiert; er beginnt darüber nachzudenken, ob entweder ausschließlich er selbst oder aber alle anderen an Bord ihre klare Urteilsfähigkeit verloren haben. Er glaubt, dass er im Recht ist, geht das Risiko ein und paralysiert die Besatzung des Kommandostands. Dann startet er mittels der SERT-Haube das Schiff und fliegt es knapp zwei Lichtjahre weit von Asporc weg.

Als einer der ersten erwacht Atlan und erkennt schnell die Sachlage. Sein Urteilsvermögen und das der später Erwachten sind völlig wiederhergestellt. Nur Perry Rhodan erwacht später als alle anderen und scheint zunächst nur schwer zu akzeptieren, dass Kosum straffrei bleiben soll. Dann wird darüber diskutiert, ob man die Sonne Bieytl mit dem Planeten Portzschest, einer Siedlungswelt der Asporcos, anfliegen soll. Rhodan ist dafür, findet aber wenig Befürworter. Dann übernimmt überraschend der Autopilot die Kontrolle über das Schiff und bringt es vier Lichtjahre näher an Portzschest heran. Kosum setzt den cleveren Positronik-Experten und Systemanalytiker Elton Mavery auf den Fall an, und dieser ermittelt, dass der Autopilot von einer Konsole im Chefsektor manipuliert worden ist. Perry Rhodan hält die Ermittlungen in dem Fall für Zeitverschwendung, untersagt sie aber nicht explizit. Daraufhin wird die Konsole im Kommandostand als die einzig berechtigte Konsole geschaltet, und Elton Mavery und Kosum übernehmen die erste Wache.

In derselben Nacht erscheint Rhodan an der Konsole, paralysiert die beiden Bewacher und führt erneut eine Manipulation durch, die die TIMOR auf einen Kollisionskurs mit Portzschest lenkt. Diesmal wird der Autopilot so manipuliert, dass ein einfaches Ausschalten wirkungslos ist. In letzter Sekunde erkennt Elton Mavery die genaue Art der Manipulation und kann, nachdem schon die Rettungskapseln ausgeschleust sind, den Autopiloten deaktivieren; Mentro Kosum kann daraufhin unter äußerstem Einsatz mittels der SERT-Haube den Aufprall des Schiffes auf den Planeten verhindern. Die Beiboote werden wieder eingeschleust, und anschließend wird die Abwesenheit von Perry Rhodan von Bord festgestellt. Die Vermutung Atlans, dass Rhodan für die vermeintlichen Fehlleistungen des Autopiloten verantwortlich sei, wird für ihn zur Gewissheit, als eine Person, unter Anwendung von Rauchbomben, um den Fluchtweg zu verschleiern, von Bord geht.

Rhodan handelt, wie mittlerweile allgemein vermutet wird, nicht aus eigenem Antrieb. Was jedoch zunächst keiner weiß: Whisper hat die Anwesenheit und Wirkung des Metalls, das alle Asporcos in ihren Spangen auf dem Kopf tragen und seine parapsychischen Wirkungen längst gespürt. Auf dem von Kolonisten von Asporc besiedelten Planeten Portzschest lebt jemand, der zwei Spangen trägt und Whisper als Symbiont attraktiver erscheint. Whisper zwingt Perry Rhodan daher, sich auf den Weg zum Herrn des Planeten, dem Morlch Vrakt, zu begeben. Dabei nimmt Whisper sowohl Verletzte wie auch Tote in Kauf. Mittlerweile wird Rhodan mit Shifts gesucht und seine Spur bis zum Morlch verfolgt. Dort erlebt Mentro Kosum die Vereinigung von Whisper, der sich von Perry Rhodan getrennt hat, mit dem Morlch, der daraufhin immense parapsychische Fähigkeiten erhält. Einzig Mentro Kosum kann diesen Fähigkeiten kurz widerstehen, aber es reicht, um den Blaster abzufeuern und den Morlch mitsamt Whisper zu vernichten.

Innenillustrationen