Der Raytscha stirbt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 636)
PR0636.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Kosmische Schachspiel
Titel: Der Raytscha stirbt
Untertitel: Der Mato Pravt kämpft um sein Erbe – und ein Toter spricht zu den Sternen
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Offpanokat, Heltamosch, Perry Rhodan, Akolte-Tun, Maytschetan, Pyneykschol
Handlungszeitraum: November 3457
Handlungsort: Rayt
Lexikon: Palpyroner
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 72

Handlung

An Bord der PRYHNT empfängt Heltamosch die Nachricht vom Tod des Raytschas Offpanokat. Damit ist dem Mato Pravt ein wichtiger Unterstützer weggefallen, und die Frage der Nachfolge ist objektiv betrachtet keineswegs sicher. Entgegen Heltamoschs Erwartungen wird in der Nachricht nicht vom ihm als neuer Raytscha gesprochen. Obwohl Heltamosch der designierte Nachfolger ist, wird er um seinen Platz kämpfen müssen. Durch seine Bereitschaft, entgegen den alten Traditionen neuen Lebensraum in entfernten Galaxien außerhalb von Naupaum zu suchen, hat er sich unter den Extremisten viele Feinde gemacht. Aber er selbst ist sich dieser Gefahr nicht bewusst, nur Perry Rhodan hat die Gefahr erkannt. Nachdem die Mannschaft der PRYHNT vom Tod des Raytschas unterichtet wurde, brechen sie nach Rayt auf.

Rhodan spricht Heltamosch auf die Nachricht an und bittet um Informationen über die genauen Verfahren und Abläufe des Führungswechsels. Rhodan bietet dem zukünftigen Raytscha seine Hilfe an, was diesen verwundert, weil er die Notwendigleit dazu nicht sieht. Für Heltamosch ist die Erbfolge klar geregelt, trotzdem möchte Rhodan mehr darüber erfahren, wie der verstorbene Raytscha an die Macht kam. Auf dem Flug zum Regierungsplaneten Rayt erhält Heltamosch von einem in der planetaren Bodenabwehr von Rayt eingeschleusten VASGA-Agenten die Warnung, dass der Extremist Maytschetan ihm die Rolle als Raytscha streitig machen wird. Heltamosch hät die Warnung für eine Finte, und das sein Agent Akolte-Tun getäuscht wurde. Rhodan bittet Heltamosch, seine eigene Flotte in der Nähe von Yaanzar zu stationieren, worauf Heltamosch irritiert einwilligt. In einem Gespräch mit seinen Gefährten Zeno und Gayt-Coor lässt Rhodan durchblicken, dass er in den Regeln zur Bestimmung des Nachfolgers eine Schwachstelle erkannt hat. Demnach muss der alte Raytscha seinen Nachfolger »mündlich« bestimmen. Gayt-Coor entgegnet, dass dieser ja tot sei, worauf Rhodan die Frage stellt, ob das tatsächlich der Fall ist.

Akolte-Tun wird zu einem Treffen mit Maytschetan gerufen. Dieser eröffnet ihm, das der verstorbene Raytscha bestimmt habe, dass Heltamosch nicht der Mato Pravt sei. Maytschetan erwartet nun, das Heltamosch mit militärischer Gewalt seinen Anspruch geltend machen wird. Dann ordnet Maytschetan an, Heltamoschs Raumschiff abzuschießen, sollte er versuchen, auf Rayt zu landen. Der Befehl gilt bis zur Inthronisation des neuen Raytscha, und Maytschetan lässt keinen Zweifel daran, das er derjenige ist, der gekrönt wird.

Über eine Relaisstation auf dem Weg nach Rayt lässt Heltamosch seine Flotte alarmieren, damit die PRYHNT nicht durch den Funkspruch angepeilt werden kann. Zwei Stunden später erreicht Heltamoschs Schiff das Pastrayv-System. Eine Flotte von zweihundert Schlachtschiffen wird angemessen, was aber im System der Regierungswelt nichts außergewöhnliches darstellt. Dann erhält Heltamosch von Akolte-Tun die Warnung, dass die Anhänger der Extremisten unter den Schiffskommandanten ihn angreifen werden. Fünf Schlachtschiffe fliegen die PRYHNT an. Rhodan versucht, Heltamosch von einer bewaffneten Konfrontation abzubringen, weil es genau das ist, was Maytschetan erreichen will. Der Extremistenführer könnte dann Heltamosch öffentlich anklagen, mit Waffengewalt seine Ansprüche durchzusetzen. Heltamosch lässt sich nicht überzeugen und funkt die Kampfschiffe an. Er bekommt als Antwort, dass nicht er, sondern Pyneykschol der rechtmäßige Nachfolger von Offpanokat sei. Dann lässt der Mato Pravt auf die Schlachtschiffe feuern und kann auch einige vernichten, bevor sich die ganze Flotte gegen ihn stellt. Die PRYHNT muss fliehen, um der Vernichtung zu entgehen. Maytschetan nutzt kurz darauf die Medien, um Heltamosch negativ darzustellen. Ihm wird unterstellt, mit Waffengewalt unbequeme Flottenoffiziere ausgeschaltet zu haben. Dann stellt Maytschetan seinen Mato Pravt, Pyneykschol, der Öffentlichkeit vor. Der Extremistenführer behauptet, der Raytscha hätte kurz vor seinem Tod seine Meinung über Heltamosch geändert und einen neuen Nachfolger bestimmt. Als Beweis wird eine fragwürdige Videosequenz des Geschehens gezeigt. Dann werden Beweise für angebliche Verbrechen gezeigt, die Heltamosch begangen haben soll. Nun ist auch Heltamosch klar, dass sein Gegner nicht fair spielt und die Traditionen mit Füßen tritt.

Rhodan plant, sich mit Gayt-Coor und Zeno nach Rayt zu begeben. Heltamosch taucht am Beiboot auf und will unbedingt mit. Nur mit Mühe kann Rhodan den Mato Pravt davon überzeugen, dass er sofort erkannt werden würde und sein Einsatz unsinnig ist. Schließlich fliegt Rhodan mit seinen beiden Gefährten und zwei weiteren Offizieren der PRYHNT ab. Da der Planet durch die Raumflotte abgeriegelt ist, überlegt sich Gayt-Coor eine List, die er »Kuzsque« nennt. Er folgt einem Containerschiff, das von Eelema kommt und schleust das Beiboot mit einem Trick ein. Gayt-Coor kennt den Öffnungscode für das Containerschiff, und so ist die Besatzung machtlos gegen dieses Eindringen. Im Containerschiff stellen sie sich der Besatzung. Gayt-Coor erklärt, dass er das Containerschiff mit einem der Schlachtschiffe seines Volkes verwechselt hat (Hinweis: Selbst das größte Schlachtschiff ist wesentlich kleiner als das Containerschiff). Resignierend akzeptieren die Eelemaner die blinden Passagiere. Im Landeanflug auf Rayt verlässt das Beiboot der PRYHNT das Containerschiff. Während sie von den Sicherheitskräften auf Rayt verfolgt werden, lässt Gayt-Coor eine Nachricht senden. Danach steigen alle Insassen mithilfe ihrer Fluganzüge aus und lassen das Beiboot abstürzen. Alle werden von den Sicherheitskräften festgenommen. Der Pilot des Schwebers, in dem Rhodan, Zeno und Gayt-Coor sitzen, weist sich als Mitarbeiter von Akolte-Tun aus und bringt die drei Gefährten zu einem geheimen Treffpunkt. Sie wechseln das Transportmittel und benutzen einen Rohrbahnzug. Dann bemerkt der Verbindungsmann, dass sie verfolgt werden. Schließlich können die Verfolger abgeschüttelt werden und der Treffpunkt in den Tavar-Bergen wird erreicht. Dort treffen sie mit Akolte-Tun, dem Chef der VASGA auf Rayt, zusammen. Rhodan erläutert seinen Plan. Anlässlich der Bestattungsfeierlichkeiten will er das noch halblebendige Gehirn des verstorbene Raytschas entführen und auf dem Planeten Yaanzar in den Körper eines Bordins verpflanzen lassen. Dann besteht die Möglichkeit, dass sich der alte Raytscha noch einmal zu Wort meldet und Heltamosch als Nachfolger bestätigt.

Mit der Hilfe von Akolte-Tun geht Perry Rhodan den Ablauf der Zeremonie durch, um die beste Gelegenheit zum Eingreifen zu finden. Nach Überprüfung aller Sicherheitsmaßnahmen, die von gestaffelten Schutzschirmen bis zu Kampfrobotern reichen, entschließen sich Rhodan und Akolte-Tun, den Träger des Gehirnbehälters auszutauschen. Rhodan plant, diese Position selbst einzunehmen. Später, bei einem Festessen, sind Akolte-Tun, Maytschetan, Pyneykschol und auch der Chirurg Oraschtan anwesend. Oraschtan ist derjenige, der die zeremonielle Trennung von Gehirn und Körper des verstorbenen Raytschas vornehmen soll. Es ist Akolte-Tuns Aufgabe, den Chirurgen Oraschtan mit einer Narkosekapsel zu versehen, die er mithilfe eines präparierten Chronometers in dessen Essen schießen will. Es gelingt ihm jedoch nicht, und so gerät der Plan in Gefahr. Durch Zufall erfährt er später von Pyneykschol, dass Oraschtan seinen Nachtisch mitgenommen hat. Doch es bleiben Zweifel, ob der Chirurg die präparierte Frucht wirklich gegessen hat.

Zurück im Versteck in den Tavar-Bergen berichtet Akolte-Tun Rhodan von der unklaren Situation. Rhodan selbst hat sich durch Hypnoschulung und Maskenbildner bereits in den Träger des Gehirnbehälters verwandelt. Sie beschließen, mit ihrem Plan fortzufahren. Der Überfall in den Priestergemächern auf Yschyn, den Träger, misslingt fast, doch Rhodan kann trotz eines paralysierten Beines die Rolle einnehmen. Woanders bereiten sich Gayt-Coor, Zeno und Akolte-Tun darauf vor, eine Mauer des Gebäudes zu durchbrechen, durch das später Rhodan mit dem Gehirnbehälter gehen muss. Durch den Einsatz eines modifizierten Endlos-Transmitters tragen sie das Mauerwerk ab, ohne die eingebetteten Energiebahnen der Alarmanlage auszulösen. Rhodan indessen gelingt es, einen Hilfspriester zu überwältigen, der ihn fast enttarnt hätte. Dann beginnt das Zeremoniell. Rhodan wird nach der Trennung von Gehirn und Körper des verstorbenen Raytschas der Gehirnbehälter übergeben, dann entdeckt er den Hilfspriester, den er zuvor betäubt hatte. Doch dieser verhält sich dem Anlass entsprechend, dafür erkennt Oraschtan den Verrat. Im letzten Moment gelingt es Akolte-Tun, Gayt-Coor und Zeno, Rhodan mit dem Gehirnbehälter aus dem Tumult zu befreien. Sie können sich mit einem Transmitter in Sicherheit bringen und nehmen den Hilfspriester als Zeuge des Geschehens mit.

An Bord der PRYHNT demaskiert sich Rhodan. Der Raub des Raytscha-Gehirns ist vollzogen. Dann nimmt die PRYHNT Kurs auf Yaanzar, wie auch ein Teil der Flotte des Raytschas unter dem Kommando von Maytschetan. Die Galaxie Naupaum gerät in Aufruhr, als die Ereignisse bekannt werden. Anhänger von Heltamosch und Maytschetan bezichtigen sich gegenseitig des Betruges. In einer Bildfunksendung erklären Heltamosch und Rhodan, was und warum es geschehen ist. Maytschetan befiehlt die Verfolgung und Vernichtung der PRYHNT. Bei Yaanzar erwartet das verfolgte Schiff der Schutz der Flotte von Heltamosch, die die Raytscha-Flotte von einem Angriff auf die PRYHNT abhalten kann. Das Schiff landet auf sicher. Auf dem Weg in eine Gehirnklinik kommt es noch zu mehreren Attentatsversuchen, die allesamt vereitelt werden können. Der Tschatro selbst unterstützt Heltamosch und Rhodan. Dann wird das Gehirn des alten Raytschas in den Körper eines Bordin übertragen. Als Offpanokat erwacht, wird die Szene überall in Naupaum gesehen. Der alte Raytscha entlarvt Maytschetan öffentlich als Verräter, bestätigt Heltamosch als rechtmäßigen Nachfolger und stirbt endgültig. Nachdem der Hilfspriester freigelassen wurde, verlassen Heltamosch, Rhodan und die anderen Yaanzar erneut mit der PRYHNT. Ihr Ziel ist Rayt.