Im Zeit-Gefängnis

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 64)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Im Zeit-Gefängnis
Untertitel: Und tausend Jahre sind nur wie ein Tag! – Sechs Terraner in einer fremden Dimension …
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x)
Erstmals erschienen: 1962
Hauptpersonen: Marcel Rous, André Noir, Fritz Steiner, Iwan Ragow, Fred Harras, Josua
Handlungszeitraum: Januar 2041
Handlungsort: Tats-Tor, Druuf-Universum
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 8

Handlung

Marcel Rous und Fellmer Lloyd gelang es, den Linsenfeldgenerator (LFG) zu entwickeln, mit dem die Grenze zum Universum der Fremden durchdrungen werden kann. Es wird eine Gazelle mit dem Generator ausgerüstet, und Marcel Rous, André Noir, Fritz Steiner, Iwan Ragow, Fred Harras sowie der Afrikaner Josua begeben sich an Bord. Die Vorausberechnungen ergaben, dass die Überlappungsfront sich binnen einer Woche im Morag-System zeigen wird. Tats-Tor, der zweite Planet des Systems (erdähnlich, etwas über 1 g, Sauerstoffwelt), ist seit knapp 3000 Jahren ein Rohstoffumschlagplatz des Imperiums. Der Schwere Kreuzer TERRA bringt die Gazelle zum System Morag, schleust sie dort aus und verschwindet wieder.

Die Gazelle landet auf dem Raumhafen von Akonar, um sich in der Administration die nötigen Genehmigungen zu besorgen. Nach der Unterredung mit dem Administrator und einem kurzen Stadtbummel ereilt sie die Nachricht, dass 500 km von Akonar eine Kleinstadt entvölkert wurde. Versehentlich werden sie vom Administrator dafür haftbar gemacht und von der hiesigen Polizei gesucht. Als die Front Akonar erreicht und dort 10.000 Personen verschwinden lässt, fliehen viele Besucher mit ihren Schiffen. Die Polizei ist gerade dabei, die Terraner zu inspizieren, da nähert sich die Überlappungsfront der Gazelle und bringt die Polizisten in Panik. Marcel Rous setzt noch schnell einen Hyperfunkspruch nach Terra ab, bevor sie den LFG aktivieren können. In letzter Sekunde, denn Iwan Ragow bemerkt an sich erste Auflösungserscheinungen, gelangen sie durch das Linsenfeld in das andere Universum.

Wie auch auf Mirsal II bemerkt, läuft dort die Zeit 72.000 mal langsamer ab, alle Wesen sind wie versteinert, und selbst Regentropfen erscheinen wie schwebende Kristalle. Der etwa 2,5 km durchmessende sphärische Raum, in dem der LFG es ihnen ermöglichte, ihre Eigenzeit zu behalten, wurde durch eine dunkle Wand begrenzt, innerhalb derer alles wie erstarrt aussieht, selbst über einen Fluss konnten sie laufen, den heftigsten Sturm bemerkten sie nicht. Iwan Ragow stößt mit einem fliegenden Insekt zusammen, das scheinbar leblos vor ihm in der Luft schwebt. Auf dem Rückweg zum Linsenfeldgenerator stellen sie entsetzt fest, dass er mit einem Male verschwunden ist. Zugleich verschwand auch die dunkle Wand und der Himmel färbte sich merklich röter. Um ihre Bewegungsmöglichkeiten zu testen, lassen sie eine Münze einen Abhang hinunterfallen, die durch den hohen Luftwiderstand und ihre immense Geschwindigkeit verglüht: Sie können die Fluganzüge also nicht benutzen. Im Weitergehen bemerken sie auf den Gipfeln einer Hügelkette einen Temperaturanstieg, der von einem unendlich verlangsamten Vulkanausbruch kommt. Auf dem Rückweg ins Tal erschrecken sie vor einer Bewegung von raupenähnlichen Wesen. Wie sich herausstellt, ist es jedoch nicht die Bewegung, sondern ein Geräusch dieser Tiere: »...uuuf, ...uuuf«, das sie irritiert hat. (Diese Töne führen zum späteren Namen Druuf für die Wesen aus dieser Dimension.) Kurz darauf bemerken sie ein etwa zehn Meter langes torpedoahnliches Schiff, das sich langsam dem Boden an der Stelle nähert, wo sich das Linsenfeld des LFG befand.

Derweil bei den Fremden: Ein über 1000 m großes Überwachungsschiff der Fremden, das den Verschmelzungsprozess der beiden Universen beobachtet, schwebt hoch über dem Planeten. Durch das Beharrungsvermögen der übertragenen Wesen glauben sie, ihre Eigenzeit an die des anderen Universums anzupassen. Auf Life-Zeitlupen-Bildschirmen wurde eine Gruppe von Eindringlingen aus dem anderen Universum mit 6.000facher Verlangsamung entdeckt. Die Eindringlinge wirken sich störend auf den Verschmelzungsprozess aus, und so beschließt man, sie zu töten.

Die Terraner identifizieren das kleine Torpedoschiff als Kameraschiff und gebrauchen nun doch ihre Fluganzüge, jedoch mit geringer Geschwindigkeit, um zu entkommen. Eine Stunde darauf trifft ein breiter Energiestrahl die Stelle, an der sie vorher noch standen. Die Druuf hatten sie entdeckt und wollten sie töten. Sie beschließen, das Kameraschiff abzuschießen. Fred Harras schwebt zum Kameraschiff und zerstört die Kameraobjektive. Kurz darauf explodiert das Schiff in Zeitlupe. Sie gelangen wieder zu den Raupenwesen und versuchen, eines von ihnen mit dem Antigrav des Fluganzuges zu bewegen.

Bei den Druuf: Die Eindringlinge sind dem Energiebeschuss entgangen, da sie sich zu den geflügelten Sklaven (die Raupen) bewegten. Sie müssen vernichtet werden, denn sie stören den Anpassungsprozess. Kurz darauf fällt das Kameraschiff aus. Die Druuf beschließen, die Eindringlinge vorerst in Ruhe zu lassen und sich um die eingefangenen Wesen aus dem anderen Universum zu kümmern, da ertönt der Alarm: Ein gewaltsamer Einbruch aus der anderen Zeitzone war erfolgt.

Iwan Ragow, der mit einer Raupe in die Atmosphäre aufsteigt, erreicht im Schutz seiner Energieglocke in höheren Schichten die hier übliche Lichtgeschwindigkeit von 4 km/s und bewirkt damit, dass die Dilatation seinen Zeitablauf an den der Raupe annähert. Die erstarrte Raupe beginnt zu leben. Nach dem Überschreiten der hiesigen Lichtgeschwindigkeit war die Zeitanpassung irreversibel, die Raupe blieb in Marcel Rous' Zeitgefüge. Das Überschreiten verschmolz beide Zeitebenen lokal, es ist also möglich, die durch die Überlappungsfront Verschlungenen zurückzuholen. Für die Raupe ist es allerdings ein Schock, seine versteinerten Artgenossen zu sehen. Mithilfe des Hypnos André Noir gelingt eine Verständigung mit der Raupe. Die Überführung von zwei weiteren Raupen bestätigt die Wiederholbarkeit der Prozedur. Bei weiteren Ausflügen entdeckt Steiner 100 km entfernt die Kaulquappe K-7 von Marcel Rous, die von Mirsal III vor vier Monaten verschwand. Bei der Untersuchung des zum Glück geöffneten Schiffes finden sie die Besatzung versteinert während einer Besprechung. Mit Kadett Becker wiederholen sie die an den Raupen getestete Zeitanpassung. Die Besatzung der K-7 war aus ihrer Sicht gerade mal zwei Minuten in diesem Universum. Nach und nach holen sie die übrige Besatzung sowie in Einzelteilen das Hyperfunkgerät der K-7 in ihre Zeit. Sie setzen einen Hilferuf an Perry Rhodan ab. Doch wie lange werden sie auf Antwort oder Hilfe warten müssen? Nach terranischer Zeit war gerade mal eine Sekunde verstrichen, seit sie durch das Linsenfeld herkamen.

Anmerkung

  • Kuriosität am Rande: In einem Geschäft findet Ragow unter vielen Artefakten einen "Halsabschneider vom Planeten Terra, Position unbekannt" – ein gewöhnliches, altmodisches Rasiermesser

Innenillustrationen