Der letzte Magier

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 655)
PR0655.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Der letzte Magier
Untertitel: Lordadmiral Atlan wird zum Tode verurteilt – Perry Rhodan soll der Henker sein
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 12. März 1974
Hauptpersonen: Atlan, Perry Rhodan, Hotrenor-Taak, Kayndell, Alpar Goronkon, Evon Scruggs
Handlungszeitraum: Anfang 3459
Handlungsort: Solsystem
Risszeichnung: Raumschiff der Asporcos von Bernhard Stoessel
(Abbildung)
Lexikon: Stato II (II) / Altygris
Besonderes:

Bekanntgabe der 10 Gewinner von Perry Rhodan-Jahresabonnements auf der LKS. Gezogen wurden die Gewinner aus einigen tausend Zuschriften zum Thema »Perry Rhodan-Fernsehserie«

Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 74

Kurz­zusammen­fassung

Lordadmiral Atlan wird von den Laren im Wegasystem gefasst und auf der Erde vor Gericht gestellt.

Es kommt zu einem von den Laren diktierten Schauprozess, an dessen Ende das Todesurteil für den Arkoniden steht.

Perry Rhodan greift zu einem gewagten Plan: Er beauftragt den Magier Alpar Goronkon, mit nicht energetischen Tricks zunächst den Zellaktivator Atlans gegen eine Attrappe auszutauschen. Dann bittet er sich aus, die Art der Hinrichtung selbst bestimmen zu dürfen. Rhodan zerstört die Zellaktivator-Attrappe Atlans. Er erklärt den Laren und der Öffentlichkeit, dass der Arkonide durch den nun einsetzenden Explosiven Zellverfall sterben soll.

Kurz vor dem Tod Atlans sucht Rhodan Hotrenor-Taak auf und überzeugt den Laren, Atlan bereits vor dessen tatsächlichen Tod in einer Gruft beizusetzen. Die Öffentlichkeit soll das grausame Ende des Arkoniden nicht miterleben.

In der Gruft gelingt es, Atlan mithilfe von Spiegeltricks durch einen täuschend ähnlichen Androiden zu vertauschen. Atlan erhält seinen Zellaktivator gerade noch rechtzeitig zurück und erholt sich wieder vollständig.

Die Laren haben sich durch die Tricks täuschen lassen, und ihr Vertrauen in Rhodan ist gestärkt. Die Öffentlichkeit aber ist entsetzt. Rhodan wird von Teilen der Bevölkerung sowohl gehasst als auch gefürchtet.

Handlung

Die Führungsspitze des Solaren Imperiums trifft sich, um über das weitere Vorgehen bezüglich Atlan zu beraten. Die Laren erwarten nach der Aktion Götterdämmerung, dass gegen den Arkoniden vorgegangen wird. Die Stimmung ist gereizt. Perry Rhodans Bemühen, einer direkten Konfrontation mit den Laren aus dem Weg zu gehen, wird insbesondere von Julian Tifflor scharf angegriffen.

Rhodans Plan sieht vor, Atlan im Wegasystem zu stellen. Es soll zu einem echten Gefecht kommen, in dessen Verlauf, so alles gut geht, Atlan die Flucht mithilfe eines Beibootes gelingen soll. Der zu der Besprechung hinzugezogene Kosmopsychologe Kayndell zeigt sich skeptisch, ob damit die Laren wirklich getäuscht werden können. Er hält es für angebracht, Atlan tatsächlich gefangen zu nehmen und ihm den Prozess zu machen. Doch dieser Vorschlag wird strikt abgelehnt, da klar zu sein scheint, dass am Ende eines solchen von den Laren diktierten Schauprozesses nur der Tod des Arkoniden stehen kann.

Der Plan Rhodans wird beschlossen. Kurz vor seiner Realisierung erreicht aber ein Funkspruch die Erde: Die Laren haben Atlan auf einem der Planeten der Wega gefangen genommen und bringen ihn nun zur Erde.

Für die Solare Flotte wird Großalarm gegeben, wodurch unter anderem auf Titan die Vorstellungen des Magiers Alpar Goronkon für die dort stationierten Raumfahrer in Mitleidenschaft gezogen wird.

In Imperium-Alpha schlägt Reginald Bull vor, die Mutanten zur Befreiung Atlans in den Einsatz zu schicken. Doch Perry Rhodan lehnt strikt ab: Durch die technische Überlegenheit der Laren wäre so ein Einsatz von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

Rhodan sucht Hotrenor-Taak auf. Dieser führt ihn zu dem gefangenen Atlan. Der Arkonide beschimpft Rhodan dermaßen überzeugend, dass der Großadministrator unsicher wird: Denkt sein alter Freund möglicherweise wirklich, dass er mit den Laren gemeinsame Sache macht?

Zurück in Imperium-Alpha hat Rhodan eine Idee zur Rettung seines Freundes, die er zunächst nur mit Kayndell, Fellmer Lloyd und Alaska Saedelaere teilt: Er will die technologische Überlegenheit der Laren gegen sie verwenden. Er will versuchen, Atlan mithilfe von nicht energetischen Zaubertricks zu befreien, ein Vorgehen, an das die Laren nie denken würden.

Lloyd, Saedelaere und Kayndell nehmen Kontakt mit Alpar Goronkon auf und bringen ihn zu Perry Rhodan. Dieser schätzt den Magier nach einem ersten Gespräch zwar als nicht besonders mutig ein, denkt aber, dass der Mann seine Arbeit versteht. Er überredet Goronkon, an der Befreiung Atlans mitzuwirken. Kayndell wird abgestellt, um den Magier auf seinen Einsatz vorzubereiten. Verantwortlich für die Sicherheit Goronkons wird Julian Tifflor.

Rhodan sucht anschließend Professor Kamtschon auf. Er erteilt dem Wissenschaftler den Auftrag, die als Double für Atlan dienenden Androiden-Roboter zu verbessern. Es soll möglich werden, mit ihnen den bei Zellaktivatorträger nach der Wegnahme des Leben verlängernden Geräts einsetzenden Explosiven Zellverfall nachzuahmen.

Atlans Energiezelle wird im Gerichtssaal von Terrania-Hall aufgestellt. Der Arkonide beginnt zu zweifeln. Er hält es für möglich, dass Rhodan ihn zum Wohle der Menschheit opfern wird.

Rhodan startet schließlich den ersten Teil seines Plans. Er sucht in Begleitung Alpar Goronkons, den er als Leibwächter ausgibt, Atlan in seiner Zelle auf. Dabei gelingt es dem Magier, Atlans Zellaktivator unbemerkt von den Laren durch ein Duplikat zu ersetzen. Der überraschte Arkonide ist sich nicht sicher, was Rhodan mit dieser Aktion bezweckt. Ihm kommt der Gedanke, dass sein alter Freund lediglich den Zellaktivator in Sicherheit bringen will. Dennoch spielt Atlan in der Hoffnung auf eine Chance zur Flucht mit.

Während der Vorbereitungen der zweiten und entscheidenden Phase des Planes zur Befreiung Atlans, hält Alpar Goronkon den durch die Situation und nicht zuletzt auch durch Kayndell auf ihn ausgeübten psychischen Druck nicht mehr stand. Er bringt einen Desintegrator an sich und versucht, mit Kayndell als Geisel aus Imperium-Alpha zu fliehen. Zunächst gelingt es ihm, unbemerkt zu bleiben. Kurz vor dem Erreichen eines Transmitters wird der Fluchtversuch aber entdeckt und vereitelt.

Unterdessen wird der Prozess gegen Atlan mit einem Todesurteil beendet. Perry Rhodan bittet sich aus, die Todesart zu bestimmen. Vor den Augen der Laren und der durch TTV an der Gerichtsverhandlung teilnehmenden Öffentlichkeit zerstört er die Zellaktivator-Attrappe Atlans. Von Hotrenor-Taak zur Rede gestellt, erklärt Rhodan, dass Atlan ohne seinen Zellaktivator nur noch 62 Stunden zu leben hat. Die Öffentlichkeit soll sehen, wie er ohne das Gerät langsam zerfällt.

Von der gespielten Brutalität Rhodans überrumpelt stimmt Hotrenor-Taak zu. Die ebenfalls nichts von den wahren Plänen des Großadministrators ahnende Öffentlichkeit beginnt, Rhodan zu hassen und zu fürchten.

Etwa zur gleichen Zeit bereiten Alpar Goronkon, Kayndell, Julian Tifflor und Reginald Bull auf dem Raumfahrerfriedhof von Pamur alles für die letzte Phase des Befreiungsplans vor. Eine für Atlan vorgesehene Gruft wird mithilfe von Spiegeln präpariert. In dem Moment, in dem jemand in den Sarg gelegt wird, verändern einige Spiegel ihre Position, und Atlans Androiden-Double wird sichtbar.

Perry Rhodan gelingt es, Hotrenor-Taak davon zu überzeugen, dass es aus politischen Überlegungen ein Fehler wäre, Atlan tatsächlich vor den Augen der Öffentlichkeit zu Staub zerfallen zu lassen. Man einigt sich, den Arkoniden bereits kurz vor dem Eintreten des endgültigen Zellverfalls in seine Gruft zu bringen.

Es gelingt Rhodan, mithilfe Goronkons Atlan unbemerkt gegen sein Androiden-Double zu vertauschen. Gucky, Ras Tschubai und einige weitere Mitglieder des Mutantenkorps sorgen derweil für die Ablenkung der Laren. Gerade noch rechtzeitig kommt Atlan so wieder in den Besitz seines echten Zellaktivators, und das Gerät regeneriert ihn wieder vollständig.

Innenillustrationen