Die Vulkan-Diebe

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 665)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Die Vulkan-Diebe
Untertitel: Das ISK im Einsatz – der CheF soll einen Berg versetzen
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Paylusche-Pamo, Frank Eigk, Frank Chmorl-Pamo, Cheborparczete Faynybret, Simo San, Poleicra
Handlungszeitraum: Mitte Juli 3459
Handlungsort: Planet Gopstol-Maru, System Tow-Tono, Milchstraße
Lexikon: Hactschyten / VASGA / PRYHNT / Duynt
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf dem Planeten Gopstol-Maru im System Tow-Tono wurde von der Besatzung des Explorers EX WETTERSTEIN im Jahre 3436 in einem Vulkantrichter ein seltsames Mineral entdeckt. Das so genannte Chmorl-Metall hat die Eigenschaft, den Intelligenz-Quotienten von Personen, die mit ihm in Berührung kommen, zu erhöhen. Im Jahre 3459 gibt es rund um den Vulkan eine Stadt, in der eine der wichtigsten Universitäten des Solaren Imperiums existiert. Hier wird die Ausbildung der Studenten mithilfe des Chmorl-Metalles gefördert.

Ein Experiment, gestartet im Jahre 3441, durch das ein künstlicher Mensch erzeugt wurde, der einmal ein Hypergenie werden soll, scheint endlich Erfolg zu haben. Frank Chmorl-Pamo wacht Anfang Juli 3459 nach achtzehnjährigem Tiefschlaf auf.

Zum selben Zeitpunkt trifft über Gopstol-Maru eine Flotte von 64 Tendern der DINOSAURIER-S-Klasse ein, die den Auftrag haben, den Vulkan mit dem Chmorl-Metall abzutransportieren und damit vor dem Zugriff durch die Laren zu schützen. Leiter dieser Aktion ist Cheborparczete Faynybret, genannt der CheF. Paylusche-Pamo, der Rektor der Universität, und seine Mitarbeiter wollen den Abtransport verhindern. Zum einen bangen sie um die Existenz ihrer Universität, zum anderen befürchten sie, dass Frank Chmorl-Pamo, der abhängig von der Ausstrahlung des Chmorl-Metalles ist, dabei zu Schaden kommen könnte. Es kommt zur Konfrontation zwischen dem CheF und Studenten der Universität, die von Faynybret und dem Siganesen Simo San, einem Mitglied des ISK, gewaltsam für sich entschieden wird. Bei einem weiteren bewaffneten Konflikt zwischen Raumsoldaten des Abholkommandos und Studenten gibt es auf Seiten der Soldaten viele Tote und Verwundete. Die Studenten werden letztendlich durch als Verstärkung herbeigerufene Space-Jets paralysiert.

Paylusche-Pamo, sein Mitarbeiter Frank Eigk und der erwachte Frank Chmorl-Pamo fliehen in die Ruinen einer unterirdischen Stadt, die von einen ausgestorbenen Volk in den Vulkan gebaut wurde. Dort aktiviert der Rektor Geräte dieses Volkes und setzt sie zur Abwehr der Soldaten ein. Die daraus entstehenden Kämpfe fordern viele weitere Opfer auf Seiten des Abholkommandos.

An Bord der Tender-Flotte wird eine Warnung der USO empfangen, nach der die Laren bereits Kenntnis von dem Bergungsversuch haben und man jederzeit mit einer Intervention rechnen muss. Eine weitere Nachricht vom 9. Juli 3459 trifft von einem USO-Stützpunkt auf Paricza im Punta-Pono-System ein und besagt, dass Leticron, der neue Erste Hetran der Milchstraße, bereits mehrere Erkundungsschiffe mit Ziel Gopstol-Maru in Marsch gesetzt hat. Zwei dieser Schiffe werden nach ihrer Ankunft im System Tow-Tono vernichtet, konnten aber vorher noch Funksignale absenden.

Dem Chef gelingt es mit einem Trick die von Paylusche-Pamo aktivierten Verteidigungssysteme auszuschalten. Einer seiner Wissenschaftler hat ermittelt, dass die von den Geräten des ausgestorbenen Volkes erzeugten Energiewesen empfindlich auf Chmorl-Metall reagieren. Nach einer Bestäubung mit pulverisiertem Chmorl-Metall lösen sie sich auf. Paylusche-Pamo wird vom CheF in den Ruinen gestellt und gibt auf, nachdem ihm Straffreiheit für seine Angriffe gegen das Abholkommando zugesichert wurde.

Anmerkung: Obwohl durch die Aktionen Paylusche-Pamos Dutzende von Menschen ums Leben gekommen sind, soll er nicht bestraft werden.

Die Bergungsaktion kann nun endlich beginnen. Der Vulkan wird mit Desintegratorfräsen zerteilt, die Bruchstücke mit Antigravprojektoren in eine  Wikipedia-logo.pngUmlaufbahn gehoben und dort von den wartenden Flottentendern aufgenommen.

Im Laufe der Kampfhandlungen hat sich Frank Chmorl-Pamo, den die Opfer immer mehr belasteten, von der Gruppe um Paylusche-Pamo abgesetzt. Während der Zerteilungsaktion bleibt Frank Eigk in dem Vulkanberg, um Chmorl-Pamo zu suchen.

Als weitere Raumschiffe der Pariczaner erscheinen, entschließt sich der CheF, das von dem Überschweren Poleicra kommandierte Führungsschiff auf Gopstol-Maru landen zu lassen, da Poleicra damit droht, eine Larenflotte zu Hilfe zu rufen.

Paylusche-Pamo kehrt in den Berg zurück, um die Überschweren mithilfe der Hinterlassenschaft des ausgestorbenen Volkes abzuwehren, was auch gelingt. Poleicras Schiff und die anderen Schiffe seiner kleinen Flotte werden nach kurzem Kampf zerstört. Es ist allerdings nicht sicher, ob die fremden Maschinen auch etwas gegen SVE-Raumer ausrichten können, deren Ankunft jederzeit erfolgen kann.

Die Bergungsaktion geht weiter. Bis zum 18. Juli sind über 50% des Vulkans abgetragen und auf die ersten 32 Tender verladen, die am 19. Juli das System verlassen. An diesem Tage erscheint eine Flotte SVE-Raumer der Laren, die das System abriegeln. Paylusche-Pamo setzt die Energiewesen frei, welche sich auf die SVE-Raumer stürzen und in ihrer Energiehülle explodieren. Dadurch werden die larischen Raumschiffe ihres Schutzes beraubt und können durch die konventionellen Waffensysteme der Terraner vernichtet werden.

Am 24. Juli ist der gesamte Vulkan geborgen und wird in die Provcon-Faust gebracht. Vor dem Einflug in die Provcon-Faust, der nur mithilfe der als Lotsen fungierenden Vincraner erfolgen kann, gibt es noch einen Zwischenfall. Die Lotsen reagieren empfindlich auf die Gehirnschwingungen Frank Chmorl-Pamos und drohen mit dem Ende der Zusammenarbeit, falls der künstliche Mensch weiterhin an Bord bleibt. Frank Chmorl-Pamo entschließt sich, zusammen mit Frank Eigk und dem versehentlich mitgenommenen Simo San, den Tender an Bord einer Space-Jet zu verlassen.

Am 25. Juli erreicht die Tender-Flotte den Planeten Gäa, auf dem die neue Chmorl-Universität gegründet werden soll.

Innenillustration