Wächter des Ewigen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 667)
PR0667.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Wächter des Ewigen
Untertitel: Einsatz bei Archi-Tritrans – der Mann mit der Maske greift ein
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Callibso, Skopein, Atlan, Mentro Kosum, Alaska Saedelaere, Leticron
Handlungszeitraum: ferne Vergangenheit, August 3459
Handlungsort: Thorg, Solsystem, Archi-Tritrans
Risszeichnung: Analysator-Posbi von Rudolf Zengerle
(Abbildung)
Lexikon: Gayt-Cor / Tarct-System
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 76

Kurz­zusammen­fassung

Die CAGLIOSTRO bricht am 1. August 3459 unter dem Kommando Atlans aus dem durch Laren und Überschwere belagerten Solsystem aus. Bei Archi-Tritrans soll die Möglichkeit untersucht werden, Kobold in das Solsystem zu transferieren und so einen Fluchttransmitter zu erzeugen.

Beim Sonnentransmitter kommt es zu Problemen. Teile der Schaltstation PP-III sind durch mutierte Cruum-Sporen verseucht, eine Nutzung der Station ist daher zunächst nicht möglich. Erst als Alaska Saedelaere sich im Anzug der Vernichtung dem Einfluss der Sporen stellt, sterben diese plötzlich stationsweit ab.

Handlung

In ferner Vergangenheit bringt Callibso Skopein zu der zu diesem Zeitpunkt bereits verlassenen Schaltstation des Sonnentransmitters Archi-Tritrans. Der Kamiche soll ihm als Wächter dienen und Rückmeldung geben, sollte er jemals auf den Anzug der Vernichtung stoßen. Hierzu manipuliert Callibso das Gehirn des Barbaren, so dass dieser den Anzug der Vernichtung erkennen und Rückmeldung geben kann. Danach lässt Callibso Skopein alleine auf der Station zurück.

Nach einiger Zeit überwindet Skopein seine Angst und beginnt, die Station näher zu untersuchen. Durch einen unglücklichen Zufall gerät er dabei in Kontakt mit zwei Cruum-Sporen. Diese biologische Waffe der Lemurer beginnt daraufhin, Körper und Geist des Kamichen zu verändern, bis dieser selbst zu eine Art riesiger Cruum-Spore wird, deren Ausläufer die Zentrale und Teile der Station bedecken.

Am 1. August 3459 startet die CAGLIOSTRO unter dem Kommando von Lordadmiral Atlan, um die Sonne Kobold im System des Archimedes-Sonnendreieck-Transmitters zu untersuchen. Geplant ist, Kobold in das Solsystem zu bringen und so im Zusammenspiel mit Sol einen Fluchttransmitter zu schaffen.

Der Ausbruch aus dem von Laren und Überschweren unter dem Kommando des neuen Ersten Hetran Leticron belagerten Solsystem gelingt mit knapper Not.

Bei Archi-Tritrans angekommen, wird zunächst der Teleporter Ras Tschubai in die PP-III genannte Schaltstation geschickt. Der Mutant stößt bald auf Spuren der Anwesenheit eines anderen Lebewesens: Zunächst ein altes als Kleidungsstück zurecht geschnittenes Tierfell, später ein verlassenes Lager.

Weder Ras Tschubai noch die an Bord der CAGLIOSTRO zurückgebliebenen können sich einen rechten Reim auf die Funde machen. Atlan will daher, dass Tschubai an Bord des Raumschiffes zurückkehrt. Der Teleporter hält dies allerdings für unnötig. Schließlich gibt Atlan nach, allerdings soll der Mutant auf Verstärkung warten. Tschubai stimmt zu, hält sich dann aber nicht an den Befehl und macht sich in Richtung Zentrale auf.

Das Ausschleusen des Beiboots mit der Verstärkung unter Leitung von Geoffry Abel Waringer wird zunächst durch einen plötzlich auftretenden Energiesturm zwischen den Ecksonnen des Transmitters vereitelt. Schließlich erscheint die EX-8977. Das Raumschiff reagiert allerdings auf keine der Versuche, Funkkontakt herzustellen und entmaterialisiert schließlich wieder. Im selben Augenblick erscheint die EX-1819.

Ras Tschubai erreicht inzwischen die Zentrale der Schaltstation. Er findet sie überwuchert durch die Cruum-Sporen, die er für eine Art Pilz hält. Wie sich herausstellt, kann sich dieser Pilz bewegen, und obwohl Tschubai sich dem Zugriff der Spore durch einen Teleporter-Sprung entzieht, gelingt es einigen der Sporen, sich an seinem Anzug festzusetzen.

Mit dem Auftauchen der EX-1819 flaut der Energiesturm ab. Ras Tschubai kann so über Funk Meldung machen. Das Beiboot wird dennoch zur Station geschickt, allerdings soll die Besatzung zunächst PP-III nicht betreten. Atlan macht sich inzwischen an Bord eines zweiten Beibootes zusammen mit Fellmer Lloyd, Merkosh und Takvorian auf den Weg zur EX-1819, die auf Funkanrufe nicht reagiert.

Takvorian bleibt als Einsatzreserve an Bord des Beibootes zurück, während die drei anderen zur EX-1819 übersetzen. Hier stellen sie fest, dass die Besatzungsmitglieder anscheinend eine Art Symbiose mit fremden Lebewesen eingegangen sind und sich nun nicht mehr daran erinnern können, wer sie waren. Erst als Atlan und seine Begleiter in Notwehr einige der Symbionten paralysieren, kommt einer von ihnen kurzzeitig wieder zu sich. Antonius Brushker erwähnt Praehl, Gulver-Duo, Pool-Pana, Pacaty und dass sie alle Yjancs seien. Danach wird sein Geist wieder von seinem Symbionten übernommen, und er kann keine weitere Auskunft geben.

Als weitere Symbionten angreifen, sieht sich Atlan zum Rückzug gezwungen. Wieder an Bord des Beibootes will Atlan den Explorer mit den Narkosegeschützen der CAGLIOSTRO beschießen lassen, um ein ungehindertes Vordringen in das Schiff zu ermöglichen. Doch der Plan kommt zu spät, die EX-1819 nimmt Fahrt auf, gerät in den Gravitationsbereich von Gamma und verglüht in der Sonne.

Währenddessen hat Waringer das an PP-III angedockte Beiboot verlassen, um den Pilz besser untersuchen zu können. Doch seine Bemühungen, der Gefahr Herr zu werden, bleiben ohne Erfolg. Es wird lediglich immer deutlicher, wie gefährlich der Pilz ist. Selbst als der Pilz durch ein Öffnen der Schleusen dem Vakuum ausgesetzt wird, stirbt er nicht ab.

Die Situation scheint aussichtslos, bis Alaska Saedelaere einer Eingebung folgend den Anzug der Vernichtung anlegt und sich an Bord der PP-III begibt. In Gegenwart des Anzugs beginnt der Pilz zu verfallen. Waringer glaubt zwar an eine Spätfolge des Vakuums, die zufällig mit dem Eintreffen Saedelaeres übereinstimmt. Wirklich sicher, ob nicht doch der Anzug den Pilz getötet hat, ist sich aber niemand.

Callibso spürt währenddessen bei einer Reise durch einen Zeitbrunnen einen Impuls ähnlich dem Signal, das einer seiner Wächter aussenden würde, sollte er auf den Anzug der Vernichtung stoßen. Doch das Signal bleibt vage und wiederholt sich nicht, und so glaubt er an eine Täuschung.

Anmerkung

  • Die Schilderung im Roman legt nahe, dass Skopein nicht einfach in Cruum-Sporen verwandelt wurde (auch wenn das auf Seite 33 so geschrieben steht). Vielmehr entsteht der Eindruck, dass aus ihm wahrscheinlich eine Mutation der ursprünglichen Bio-Waffe entstand (siehe auch Seite 44 des Romans), möglicherweise ein Mischwesen aus Skopein und Cruum-Spore (siehe auch Anmerkung Mart Hung-Chuins auf Seite 54).

Innenillustration