Der Hyperraum bricht auf

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 670)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Der Hyperraum bricht auf
Untertitel: Mit der DINO-55 zwischen Zukunft und Ewigkeit – ein Unternehmen mit Mausbiber Gucky
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 25. Juni 1974
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gucky, Balton Wyt, Irmina Kotschistowa, Dalaimoc Rorvic, Nara Malinowa, Baryl-Torn, Weyh-Toak
Handlungszeitraum: November 3459
Handlungsort: Solsystem, Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Am 19. November 3459 können die Arbeiten an der Stabilisierung der Umlaufbahn Kobolds um Sol beendet werden. Ein Experiment soll zeigen, ob der so entstandene Sol-Transmitter tatsächlich wie berechnet funktioniert.

Als um 20:30 Uhr die DINO-55 EXP unter dem Kommando von Major Nara Malinowa den Abstrahlpunkt durchfliegt, treten aber unerwartete Effekte auf: Anstatt zum Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter abgestrahlt zu werden, beginnt der Flottentender, Energie aus dem Hyperraum abzuziehen und in Materie umzuwandeln. Der dadurch stetig wachsende Flottentender wird zu einer Gefahr für das Solsystem.

In einem Risikoeinsatz gelingt es Gucky, Balton Wyt, Irmina Kotschistowa und Dalaimoc Rorvic, mit einem gekaperten larischen SVE-Raumer an Bord der DINO-55 EXP zu gelangen. Mit Unterstützung gefangen genommener larischer Wissenschaftler kann die Ursache für den Fehlschlag des Experiments geklärt werden.

Schließlich gelingt es, durch Aktivierung des Kalups im Abstrahlfeld die Impulsmodulation dergestalt zu verändern, dass die Ausgleichsschaltung in Kraft tritt. Der Flottentender normalisiert sich dadurch wieder und wird schließlich doch noch zum Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter abgestrahlt.

Handlung

Am 19. November 3459 können die Arbeiten an der Stabilisierung der Umlaufbahn Kobolds um Sol beendet werden. Rein rechnerisch bilden die beiden Sterne nun einen Sonnentransmitter, dessen Abstrahlpunkt sich zusammen mit Kobold um die irdische Sonne bewegt.

Da die Berechnungen der Wissenschaftler des Solaren Imperiums auf lückenhaften Unterlagen fußen, können sie sich aber nicht sicher sein, ob der Sol-Transmitter tatsächlich wie erhofft funktioniert. Ein Experiment soll daher Gewissheit bringen: Die DINO-55 EXP unter dem Kommando von Major Nara Malinowa soll um 20:30 Uhr den Abstrahlpunkt bei für das Experiment kurzzeitig deaktiviertem ATG-Feld passieren. Laut den Berechnungen sollte der Flottentender dadurch zum Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter versetzt werden.

Doch als die DINO-55 EXP wie geplant den Abstrahlpunkt durchfliegt, tritt stattdessen ein unerwarteter Effekt auf: Der Flottentender wird lediglich transparent und jeder Funkkontakt zu seiner Besatzung bricht ab. Gucky, der das Geschehen mit einigen anderen von Bord der Observer I aus beobachtet, kann auch keine Gedankenimpulse mehr empfangen.

Perry Rhodan ordnet schließlich zum Schutz des Solsystems die Reaktivierung des ATG-Feldes an. Damit verschlimmert er aber ungewollt die Lage der DINO-55 EXP noch weiter: Der Flottentender beginnt, aus dem Hyperraum Energie aufzunehmen und sich aufzublähen. Dr. Ari Fiola stellt die Theorie auf, dass die aus dem Hyperraum kommende Energie in Materie umgewandelt wird. Er vermutet, dass so Sterne entstanden sein könnten und das sich die DINO-55 EXP mitten im Solsystem in eine Gigant-Sonne verwandelt. Dennoch scheint es möglich, dass sich die Effekte nur auf das Äußere des Flottentenders auswirken und die Besatzung im Inneren noch lebt.

Gucky kann mit einem gewagten Teleportersprung bestätigen, dass die Besatzung wohlauf ist. Allerdings kann auch er durch die den Tender umgebenden fünfdimensionalen Energien nicht in diesen vordringen.

Wie sich herausstellt, reicht der von dem Flottentender ausgehende schlauchartige Aufriss des Hyperraums aus dem ATG-Feld hinaus in die Normalzeit. Es steht zu befürchten, dass die Laren mit ihren SVE-Raumern durch den Energieschlauch in das Solsystem vordringen können. Gucky schlägt vor, dies auszunutzen. Er will einen SVE-Raumer der Laren kapern und damit durch den Schlauch in das Innere der DINO-55 EXP fliegen. Nach einigem Zögern gibt Perry Rhodan die Erlaubnis für diesen Einsatz.

Mit einem Beiboot der MEINENDORF nähert sich Gucky zusammen mit Balton Wyt, Irmina Kotschistowa und Dalaimoc Rorvic in der Normalzeit einem SVE-Schiff, dass sich gerade anschickt, in den hyperenergetischen Schlauch einzufliegen. Zusammen mit den drei anderen Mutanten teleportiert er an Bord und überwältigt die aus zwei larischen Wissenschaftlern, Baryl-Torn und Weyh-Toak, sowie 30 Überschweren bestehende Besatzung.

Mit dem larischen Raumschiff gelingt es tatsächlich, in einen Hangar der DINO-55 EXP zu gelangen. Dort löst sich das aus Energie bestehende Schiff allerdings komplett auf.

Gucky schafft es durch einen Trick, die Laren dazu zu bringen, ihm ihre Vermutung bezüglich des Hintergrundes des schief gegangenen Transmitterexperiments zu verraten. Die Laren vermuten, dass die Ausgleichsschaltung im Impulsmodulationsfeld übersehen wurde. Sie denken, dass das aber eigentlich kein Problem sein sollte, da die DINO-55 EXP über einen Überlicht-Antrieb verfügt.

Der Chefwissenschaftler der DINO-55 EXP, Dr. Kiran Bay, schließt daraus, das man den Kalup aktivieren und leerlaufen lassen müsse. So könne im Abstrahlfeld die Impulsmodulation angereichert und damit die Ausgleichsschaltung hervorgerufen werden.

Die Ausführung des Plans verzögert sich kurz, da es zu einem Zeit-Rückschlag kommt, im Rahmen dessen die Besatzungsmitglieder der DINO-55 EXP zu verschiedenen Zeiten vor und nach den aktuellen Ereignissen versetzt werden. Schließlich kann aber der Kalup aktiviert werden, und tatsächlich kommt es zu dem gewünschten Effekt: Zunächst wird der wieder normalisierte Flottentender durch den Energieschlauch in die Gegenwart versetzt und von dort zum Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter transmittiert.

Anmerkungen

  • Laut S. 29 verging nach der Zustimmung zu Guckys Plan eine Stunde, bis die Mutanten zur MEINENDORF gebracht wurden. Laut S. 60 vergingen weitere drei Stunden, ab dem Zeitpunkt an dem die Mutanten die MEINENDORF wieder verlassen hatten, bis sich die Lage normalisierte. Damit vergingen mehr als vier Stunden, bis die kritische Situation bereinigt werden konnte. Obwohl nicht genau gesagt werden kann, wie viel länger als vier Stunden die Krise andauerte, liegt es nahe zu vermuten, dass die Lösung des Problems am 20. November 3459 gefunden werden konnte.
  • Bei einer Begegnung mit Robotern im Flottentender gibt es einen Rechenfehler. Den Mutanten begegnen fünf Roboter. Einer wird durch Irmina abgeschossen, dann werden zwei weitere von Gucky auf einen dritten geworfen und so ausgeschaltet. "Die beiden restlichen Roboter wurden von Baiton Wyt und Dalaimoc Rorvic erledigt." Das sind dann aber sechs Roboter…

Innenillustration