Im Land der Dreemer

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Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 674)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Im Land der Dreemer
Untertitel: Sie halten die Erde für tot – und denken nur an sich selbst
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Wadder Krermein, Peltszik Truminchco, Carmone Pentinura, Muszo Hetschic, Kaiser Karl, Kannit, Eslet Wolf
Handlungszeitraum: März 3460
Handlungsort: Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter, Clearwater
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Nach der missglückten Transmission des Erde-Mond-Systems aus dem Solsystem zum Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter, steht die Besatzung der Schaltstation PP-III unter Schock. Atlans Stellvertreter, Wadder Krermein, entschließt sich in dieser Situation zusammen mit Peltszik Truminchco und Carmone Pentinura zum Verrat. Sie hoffen im Gegenzug für Daten bezüglich der Positionen Archi-Tritrans', Quinto-Centers und der Provcon-Faust von den Vertretern des Konzils der Sieben in der Milchstraße die Herrschaft über einen Planeten zu erhalten.

Das Unternehmen läuft aber alles andere als geplant: Der Linearkonverter der Space-Jet, mit der sich die Wissenschaftler von PP-III abgesetzt haben, ist beinahe ausgebrannt. Wadder Krermein entdeckt einen Blinden Passagier an Bord, der in der Folge sein bestes gibt, um den Geheimnisverrat zu verhindern. Bei einem Streit tötet Krermein Pentinura. Beim Landeanflug auf Clearwater stürzt die Space-Jet ab, Truminchco wird dabei schwer verletzt und kurze Zeit später von einem Dreemerbär getötet.

Es gelingt Wadder Krermein trotz aller Widrigkeiten, einen SVE-Raumer der Laren herbeizurufen. Als es bereits scheint, als könne der Verräter triumphieren, gelingt es aber Admiral Muszo Hetschic die Forschungsstation, in der er sich verschanzt hat, zu zerstören. Wadder Krermein wird getötet, bevor er in der Lage ist, sein Wissen an die Laren weiter zu geben.

Handlung

Nach der missglückten Transmission des Erde-Mond-Systems aus dem Solsystem zum Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter, steht die Besatzung der Schaltstation PP-III unter Schock. Atlans Stellvertreter, Wadder Krermein, entschließt sich in dieser Situation zum Verrat, als eine von ihm aufgestellte Wahrscheinlichkeitsrechnung zu 92,789 Prozent auf eine Vernichtung Terras hinweist. Zusammen mit Peltszik Truminchco und Carmone Pentinura macht er sich an Bord der Space-Jet MP-SJ 349 auf dem Weg zu den Laren. Die drei wollen den Vertretern des Konzils der Sieben in der Milchstraße die Positionen Archi-Tritrans', Quinto-Centers und der Provcon-Faust verraten. Sie hoffen im Gegenzug von den Laren die Herrschaft über einen Planeten zu erhalten.

Julian Tifflor kommt mit den 9000 verbliebenen Raumschiffen seiner vor der Auseinandersetzung beim Solsystem 12.000 Einheiten umfassenden Flotte beim Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter an. Er ist erschüttert, als er von der missglückten Transmission erfährt. Atlan versucht, ihm neuen Mut zu geben. Der Arkonide sieht eine reale Chance dafür, dass das Erde-Mond-System nicht vernichtet, sondern lediglich an einen noch unbekannten Ort weiter abgestrahlt wurde. Auf einer Konferenz zum Thema kann das von Espha Ahashyl bestätigt werden: Seine Berechnungen ergeben eine Wahrscheinlichkeit von 86,08 Prozent für diese Möglichkeit.

Atlan wird auf die Abwesenheit seines Stellvertreters aufmerksam. Nachforschungen führen rasch zu der Erkenntnis, dass Krermein eigene, fehlerhafte Wahrscheinlichkeitsberechnungen ausgeführt hat und nun allem Anschein nach zusammen mit Truminchco und Pentinura plant, die Menschheit zu verraten. USO-Admiral Muszo Hetschic wird mit der Verfolgung der Abtrünnigen betraut.

An Bord der MP-SJ 349, die inzwischen 6,4 Lichtjahre zurückgelegt hat, zeichnen sich erste Spannungen zwischen den drei Verrätern ab. Wie sich erst während des Fluges herausgestellt hat, ist der Waringsche Ultrakomp-Linearkonverter der Space-Jet beinahe ausgebrannt. Das Schiff kann nur noch maximal 3000 Lichtjahre zurücklegen. Zu allem Überfluss entdeckt Krermein einen Blinden Passagier an Bord: Der Funkspezialist Kaiser Karl hatte während Wartungsarbeiten ein Nickerchen gehalten und befindet sich so nun ungewollt in Gesellschaft der Verräter.

Kaiser Karl gibt vor, mit den abtrünnigen Wissenschaftlern gemeinsame Sache machen zu wollen. In Wirklichkeit manipuliert er das Funkgerät der Jet so, dass es etwaigen von Archi-Tritrans kommenden Verfolgern möglich ist, die Position der Abtrünnigen zu ermitteln. Es gelingt ihm außerdem, unbemerkt alle Raumanzüge unbrauchbar zu machen. Nur einen legt er für sich selbst zur Seite.

Als die MP-SJ 349 das System EX-3499901-Fating-11 erreicht, eskaliert die Situation an Bord des Schiffes. Pentinura glaubt nicht mehr daran, dass sie den ursprünglichen Plan verwirklichen können. Er möchte sich daher von den anderen trennen. Es kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und Krermein, in deren Verlauf Krermein Pentinura tötet.

Als sich die Space-Jet zum Landeanflug auf Clearwater, dem zweiten Planeten des Systems, bereit macht, will Krermein ein weiteres Mal versuchen, Kontakt zu den Laren herzustellen. Kaiser Karl kann das Funkgerät sabotieren, so dass es aussieht, als hätte Krermein durch eine Fehlschaltung das Gerät überlastet. Truminchco bemerkt zwar, was Kaiser Karl gemacht hat, der willensschwache Mann kann sich aber nicht dazu durchringen, den Funkspezialisten zu verraten.

Da sich abzeichnet, dass der Antrieb der MP-SJ 349 jederzeit seine Funktion einstellen kann, befiehlt Krermein Kaiser Karl, die Raumanzüge zu holen. Der erkennt, dass damit seine Tarnung aufgeflogen ist: Die Verräter würden sofort bemerken, dass er die Anzüge unbrauchbar gemacht hat. Kaiser Karl verschanzt sich deshalb zunächst im Maschinenraum. Beim Einflug der Jet in die Atmosphäre des Planeten, gelingt es ihm schließlich, sich mit dem noch funktionsfähigen Raumanzug vom Schiff abzusetzen.

Krermein eröffnet von der Space-Jet aus das Feuer auf dem Mann im Fluganzug. Mit einem Beinahetreffer gelingt es ihm, Kaiser Karls Schutzanzug zu beschädigen. Danach macht er sich daran, in der Nähe einer terranischen Forschungsstation zu landen. Wie befürchtet, beginnt das Triebwerk zu versagen. Die Space-Jet nähert sich der Planetenoberfläche viel zu schnell und wird beim Aufprall schwer beschädigt. Peltszik Truminchco wird schwer verletzt und ist nicht transportfähig. Krermein macht sich deshalb alleine auf den Weg zur Forschungsstation.

Kaiser Karl gelingt es inzwischen, einigermaßen heil am Boden anzukommen. Allerdings sieht er sich dort gleich der nächsten Gefahr ausgesetzt: Ein Dreemerbär ist auf ihn aufmerksam geworden. Obwohl Kaiser Karl so schnell läuft, wie es ihm nur möglich ist, kommt ihm das Raubtier immer näher. Mit letzter Kraft flüchtet er sich in einen der Bauten der Dreemer und bricht dort vor Erschöpfung bewusstlos zusammen.

Als er wieder zu sich kommt, sieht er sich von Dreemern umgeben. Völlig erschöpft bringt er kein Lächeln zustande, wie sich herausstellt sein Glück: Die Dreemer erachten das Zeigen der Zähne als Beleidigung und werten Kaisers diesbezügliche Zurückhaltung als Höflichkeit. Als sich Kaiser Karl wieder einigermaßen erholt hat, zeigt ihm der Dreemer Kannit den Weg zur terranischen Forschungsstation.

Auf dem Weg zur Forschungsstation stößt Kaiser Karl auf das Wrack der Space-Jet. Truminchco wurde Opfer eines Dreemerbären, der nun auch Kaiser Karl angreift. Der Funkspezialist kann die Bestie zunächst mithilfe eines Schweißgeräts vertreiben. Als er sich später auf den Weg zur Forschungsstation machen will, ist er aber unvorsichtig und einem Dreemerbär gelingt es, ihn schwer am Bein zu verletzen. Der Terraner schleppt sich mit letzter Kraft zum Medoroboter des Schiffes. Dieser kann Kaisers Leben retten, muss dazu aber das verletzte Bein amputieren.

Wadder Krermein sieht sich in der Forschungsstation inzwischen einem anderen Problem gegenüber: Die Tür zur Hyperfunkstation ist verschlossen. Der Wissenschaftler täuscht daher vor, er habe eine Nachricht von einem seiner Freunde erhalten, die er angeblich nach dem Absturz der Jet für tot gehalten hatte. Die Besatzung der Forschungsstation macht sich daraufhin auf den Weg zum Absturzplatz der Space-Jet. In der Station zurück bleibt neben Wadder Krermein, der Unwohlsein vortäuscht, nur noch Haaryt Owl. Als die beiden alleine sind, kann Krermein die Semantikerin betäuben und Kontakt zu den Laren aufnehmen.

Als Eslet Wolf, Baxkott Mils, Tom Ykkur, Will Rexout, Sem Kaut und Alp Pons bei der Space-Jet ankommen, finden sie dort Kaiser Karl, der die Besatzung der Forschungsstation rasch über die wahren Hintergründe informiert. Da sich Wadder Krermein in der Forschungsstation verschanzt hat, bittet Kaiser Karl die Dreemer um Hilfe. Diese unterhöhlen die Station und können so bewirken, dass diese kippt und im Boden versinkt.

Als sich ein SVE-Raumer der Laren nähert, scheint aber dennoch alles verloren. Doch Muszo Hetschic ist ebenfalls bei Clearwater eingetroffen und schickt eine robotgesteuerte Moskito-Jet in den Einsatz, die die Forschungsstation vernichtet. Wadder Krermein wird getötet, bevor er in der Lage ist, sein Wissen an die Laren weiter zu geben. Neben dem Verräter finden auch Haaryt Owl und jene Dreemer, die den Terranern helfen wollten, den Tod. Die Laren geben sich damit zufrieden, die Moskito-Jet zu zerstören, und ziehen danach wieder ab.

Innenillustration