Terror der Ungeborenen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 682)
PR0682.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Terror der Ungeborenen
Untertitel: Kampf auf dem Planeten der Dämmerung – Terraner entdecken das „lebende Archiv“
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 17. September 1974
Hauptpersonen: Atlan, Grek-28, Grek-281, Powlor Ortokur, Neryman Tulocky, Esto Conschex, Goarn Den Thelnbourg, Brester Tenhaven
Handlungszeitraum: 10. - 21. Mai 3460
Handlungsort: Gercksvira, Tockton, Andromeda
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 78

Kurz­zusammen­fassung

Auf dem Planeten Tockton im Gercksvira-System gelingt es einem USO-Team unter Atlan am 20. April 3460, die kompletten Daten aller lemurischen Sonnentransmitter zu erbeuten.

Handlung

Atlan gelingt es, an Bord seines Flaggschiffes IMPERATOR VII die Wahnsinnsbarriere rund um das Gercksvira–System zu durchdringen.

In diesem System finden die Astronomen zwei Planeten, die um ihre jeweiligen Sonnen kreisen. Atlan entschließt sich, zuerst mit fünf Begleitern mit einer Space-Jet auf einer Sumpfwelt namens Tockton zu landen.

Mit an Bord sind die zwei oxtornischen Überlebensspezialisten Powlor Ortokur und Neryman Tulocky, die Sonnentransmitter–Spezialisten Esto Conschex und Goarn Den Thelnbourg, sowie der Pilot Brester Tenhaven.

Schnell erkennt die Besatzung, dass sie hier keine Transmitter-Schaltstation finden werden, da es sich, den überwucherten Ruinen nach zu urteilen, um einen reinen Wohnplaneten gehandelt hat. Also heißt das neue Ziel, sich nach Informationsquellen, wie zum Beispiel Archiven umzusehen. Powlor Ortokur, Neryman Tulocky und Brester Tenhaven gehen von Bord.

Auf ihrer Erkundungstour wird die Gruppe von der unnatürlich aggressiven Fauna mehrmals angegriffen, ohne dass ein Grund hierfür erkennbar oder ein natürliches Instinktverhalten der Tiere zu beobachten wäre. Im Laufe der Stunden entsteht der Eindruck, die Fauna des Planeten würde in irgendeiner Weise ferngesteuert.

Am Ende eines besonders schweren Kampfes mit zwei Seeschlangen werden sie auf ein leuchtendes Dreieck in einiger Entfernung aufmerksam, das sie anscheinend eine Zeitlang beobachtet hat. Diese Sonde versucht, durch Blinksignale zu kommunizieren und die Gruppe in eine bestimmte Richtung zu lotsen. Man beschließt nach kurzer Beratung, der Sonde zu ihrem Ziel zu folgen.

Man gelangt zu einer besser erhaltenen Ruine eines alten Kontrollturmes. Die Gruppe schweißt sich durch ein Schott in eine anscheinend noch erhaltene Anlage der alten Lemurer. Als erstes findet man in einem Kontrollraum zwölf mumifizierte Leichname, die bei der geringsten Berührung zerfallen. Einige Zeit später findet man eine aktive Kühlanlage, die sich als Kryostase–Kammer entpuppt, in der sich 19 lemurische Embryonen finden.

Die lebenden Embryonen können sich einzig mit Brester Tenhaven telepathisch verständigen. Es wird bei der Unterhaltung schnell ersichtlich, dass die lemurischen Embryonen aggressiv und wahnsinnig sind und deshalb nur selten klare Antworten geben. Auf die Frage nach Informationen zum Sonnentransmitter verweigern sie eine klare Antwort, allerdings taucht das Wort »Graunzer« in Zusammenhang mit einem lebenden Zentralarchiv in Tenhavens Geist auf. Es wird weiterhin klar, dass es die Embryonen wohl geschafft haben, die Fauna des Planeten unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Gruppe entschließt sich, die Kryostase-Kammer zu verlassen, um nach dem Zentralarchiv zu suchen.

Die Belagerung ihres jetzigen Standortes durch die von den Embryonen kontrollierte Fauna durchbricht man, indem man mit geschlossenen Raumanzügen einige hundert Meter lang unter den Tierwall im Sumpf hindurchtaucht.

Nach dreistündiger weiterer Suche trifft man auf eine Lichtung, die durch ein Energiegatter vom restlichen Dschungel abgegrenzt ist. Durch eine energetische Schleusenkonstruktion erhält nur eine Tierart zu der auf der Lichtung befindlichen Tränke Zugang, eben besagte Graunzer. Eine Untersuchung einer nahegelegen technischen Anlagen ergibt, dass dem Wasser eine unbekannte Substanz hinzugefügt wird, von der man eine Probe entnimmt. Des Weiteren fängt man einen Graunzer, indem man ihn mit einem Schocker betäubt. Alles zusammen wird dann zur wartenden Space-Jet verfrachtet.

Es stellt sich heraus, dass die dem Wasser beigefügte Substanz ein Psychopharmakum ist, dass die Lemurer den Tieren als Lernbeschleuniger zuführen. Als Atlan den Hangar mit dem gefangenen Graunzer betritt, zeigt sich, dass das Tier Atlans Extrasinn wahrnimmt und ihn als legitimen Lemurer akzeptiert. Das Tier ist zu einer einfachen lemurischen Sprache fähig, und es ergibt sich, dass in der Tat die Gesamtheit der Herde das lebende Zentralarchiv der Lemurer darstellt. Atlan ist also gezwungen, mit jedem Graunzer der Herde einzeln zu reden, um ihm seinen Bruchteil der Gesamtinformation zu entziehen.

Im Laufe der nächsten Stunden bemerken die wahnsinnigen lemurischen Embryonen durch die von ihnen kontrollierte Fauna den neuen Standort der Gruppe und starten einen Generalangriff, der von den beiden Transmitter-Spezialisten in der Space-Jet solange abgewehrt werden kann, bis es den beiden oxtornischen Überlebensspezialisten gelingt, die Kryostase- Kammer der 19 lemurischen Embryonen am 20. April 3460 zu sprengen.

Nach Auswertung aller von den Graunzern gesammelten Daten zeigt sich, dass das lebende Zentralarchiv sämtliche Daten aller lemurischen Sonnentransmitter umfasst. Ein weit besseres Ergebnis, als man erhoffen konnte!

Anmerkung

  • Dieser Roman beginnt am 10. und endet am 21. April 3460. Im April waren aber Atlan, Goarn Den Thelnbourgh und Esto Conschex noch in der Milchstraße (s. PR 680). Richtig wäre 10. - 21. Mai 3460.

Innenillustrationen