Das Mädchen von Lemuria

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 683)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Das Mädchen von Lemuria
Untertitel: Sie lebt seit Jahrtausenden – und bewahrt ein uraltes Vermächtnis
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Dienstag, 24. September 1974
Hauptpersonen: Atlan, Ermigoa, Esto Conschex, Goarn Den Thelnbourg, Powlor Ortokur, Neryman Tulocky, Jerome Tecopah
Handlungszeitraum: Ende Mai 3460
Handlungsort: Gercksvira, Peschnath, Andromeda
Risszeichnung: Rettungsgleiter der Solaren Flotte von Rudolf Zengerle
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 78

Handlung

An Bord des USOFlaggschiffes IMPERATOR VII läuft die Auswertung des Einsatzes auf Tockton. Aus den Daten ging hervor, dass schon im lemurisch-halutischen Krieg eine Flotte von 22.000 Schiffen durch den GercksviraSonnentransmitter in ein Krisengebiet abgestrahlt werden sollte, dort aber niemals ankam und unauffindbar blieb. Man will versuchen, die Kontrolle über die Schaltanlagen des Sonnentransmitters auf Peschnath zu erlangen, um ein genügend großes der im Gercksvira–System treibenden Raumschiffwracks in das mutmaßliche Zielgebiet abzustrahlen, zwecks Ortung der Rematerialisierung mittels Strukturtaster.

Zwei Teams werden gebildet. Das erste Team unter Atlan, inklusive der immer noch betäubten zwei Maahk–Wissenschaftler, versucht, mit der Korvette KIZZOG auf Peschnath zu landen, wird aber von Geschützen unter der Kontrolle der Tefroderin Ermigoa schwer beschädigt und muss notlanden.

Ein zweites Team unter Captain Jerome Tecopah erhält zuvor in einer Einsatzbesprechung im Raum Delta-Grün-A-33 719 von Atlan persönlich seine Order. Das Team untersucht anschließend an Bord der Space-Jet ISIS die im Gercksvira–System treibenden Wracks auf der Suche nach einem Raumschiff in Superschlachtschiffgröße, das soweit repariert werden kann, dass es aus eigener Kraft in den Sonnentransmitter fliegt.

Team Eins an Bord der KIZZOG spricht nach der Notlandung auf Peschnath, bei der acht Mann ums Leben kommen, per Sichtfunk mit Ermigoa, die, wie man im Bild erkennen kann, einen Zellaktivator trägt. Daraufhin gibt sich Atlan ebenfalls als Aktivatorträger zu erkennen, und so gelingt es ihm, mit Ermigoa ins Gespräch zu kommen und sie zu überzeugen, sich mit ihm zu treffen.

Atlan wird von Ermigoa, der Herrscherin über die Gercksvira-Anlage, in einer prächtig ausgestatteten Halle empfangen und dort sogleich in einen Gladiatorenkampf mit zwei Duplos verwickelt. Danach zeigt sich Ermigoa selbst in einem Raum mit Geräten, die Atlan als Multiduplikatoren identifiziert. Sie gibt sich als die Tochter jenes Wissenschaftlers zu erkennen, der einst die Zellaktivatoren der Meister der Insel konstruiert hat. Sie erzählt Atlan von ihrem Plan, sich Hunderte von Duplos von ihm zu erstellen, da sie ihre bisherigen Gespielen satt hat. Im weiteren Gespräch bestätigt sich der Verdacht, dass Ermigoa durch die jahrtausendelange Einsamkeit seelisch instabil geworden ist. Ermigoa erinnert Atlan sehr an Mirona Thetin, und er möchte verhindern, dass seine Beziehung zu Ermigoa genauso gewaltsam endet. Deshalb lässt er sich entwaffnen und von ihr gefangen nehmen.

Atlan erzählt ihr von dem Plan ein präpariertes Raumschiffswrack an den gleichen Ort zu schicken, an dem vor Jahrzehntausenden die 22.000 Schiffe starke Flotte der Lemurer gestrandet war. Er bittet Ermigoa, hierfür die Steuerzentrale des Sonnentransmitters nutzen zu dürfen.

Ermigoa misstraut Atlan, gibt ihm aber 24 Stunden Zeit, seinen Plan zu realisieren. Da die Terraner Ermigoa genauso wenig trauen, beschließt man, die beiden Oxtorner Powlor Ortokur und Neryman Tulocky damit zu beauftragen, im Notfall die Robot-Verteidigungszentrale von Peschnath auszuschalten. Beide schließen sich dem Wissenschaftlerteam um Goarn Den Thelnbourg und Esto Conschex an, das den Sonnentransmitter in der Schaltzentrale kontrollieren soll, und machen sich kurz darauf im Schutz von Deflektoren auf, die Verteidigungszentrale von Peschnath zu finden.

Team Zwei unter Jerome Tecopah findet ein lemurisches Schlachtschiff der GOLKARTHE-Klasse und schickt vier Techniker an Bord, um das Wrack notdürftig wieder instand zu setzen, während Atlan inzwischen versucht, beruhigend und hinhaltend auf Ermigoa einzuwirken. Dies gelingt solange, bis Ermigoa auf die beiden oxtornischen Saboteure aufmerksam wird. Sie versucht, die Oxtorner gefangen zu nehmen, was scheitert, um daraufhin in einer Kurzschlussreaktion die notgelandete KIZZOG, inklusive der beiden Maahks, endgültig zu zerstören.

Das Wissenschaftler-Team in der Schaltzentrale bemerkt die Schwierigkeiten und schickt hastig, bevor es zu spät ist, das präparierte lemurische Wrack durch den Sonnentransmitter in den Mahlstrom der Sterne, in der Eile vergessend, dass sich noch die vier Techniker an Bord befinden. Es gelingt den Wissenschaftlern, mithilfe der lemurischen Ortungstechnik den Rematerialisierungspunkt des abgestrahlten Wracks »ungefähr genau« zu bestimmen.

Ermigoa entgleitet vollends Atlans Kontrolle. Sie versucht, Duplos von sich selbst zu schaffen, vermutlich als Testlauf für die Duplizierung Atlans, muss aber zu ihrem Entsetzen erkennen, dass die Multiduplikatoren nicht in der Lage sind, die Technik der Zellaktivatoren zu replizieren. Aus Verzweiflung hierüber begeht Ermigoa Selbstmord, indem sie ihren Zellaktivator zerstrahlt und, wie Mirona Thetin tausend Jahre zuvor, in Atlans Armen stirbt.

Anmerkung

  • Mirona Thetins Tod wurde in PR 299 geschildert.
  • Der Name von Ermigoas Vater wird im Heft nicht erwähnt. Aus anderen Quellen ist bekannt, dass es sich um Selaron Merota handelt.

Innenillustrationen