Die falschen Itrinks

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 684)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Die falschen Itrinks
Untertitel: Landung auf dem Müllplaneten – Roi Danton und Mausbiber Gucky im Einsatz
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Dienstag, 1. Oktober 1974
Hauptpersonen: Roi Danton, Gucky, Irmina Kotschistowa, Horre l'Eger, Gisgo d'Everen, Mentro Kosum
Handlungszeitraum: April 3460
Handlungsort: Mahlstrom der Sterne, Terra, Zannack
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 77

Kurzzusammenfassung

Im Jahre 3460 landet ein Trupp mit Roi Danton, Gucky und Irmina Kotschistowa auf Zannack. Sie enttarnen hierbei ein Komplott von Ploohns, die sich als einflussreiche Itrinks ausgegeben hatten.

Handlung

Einige Tage nach der Rückkehr von Goshmos Castle warnt Zeus die Terraner auf telepathischem Weg vor einer Flotte seiner Feinde. Wenig später greifen 32 zylindrische Schiffe mit Kugelheck, die bis 1650 Meter lang sind, acht solare Wachkreuzer an und vernichten sie. Sogleich startet die MARCO POLO in Begleitung von 60 Superschlachtschiffen und 200 Schweren Kreuzern unter dem Befehl von Roi Danton. Bis auf eines werden die Kugelheckschiffe vernichtet, mit dem Perry Rhodans Sohn Kontakt aufnehmen will. Doch davor steht die Macht von Zeus, denn die Insektenkönigin erscheint in einer Energiesphäre und zerstört das letzte Schiff.

Einen Tag später bricht Danton mit der MARCO POLO und 1500 weiteren Schiffen zur Erkundung und Vermessung des Mahlstroms der Sterne auf. Er besitzt eine Länge von 156.000 Lichtjahre und an den beiden Enden steht je eine Galaxie, die der heimatlichen Milchstraße ähneln. Am dünnsten Punkt des Mahlstroms und in seiner ungefähren Mitte treten die größten energetischen Turbulenzen auf. Da jede der beiden Galaxien ein energetisches Gleichgewicht anstrebt, entstehen an der Schnittstelle dieser gegensätzlich wirkenden Zonen hyperenergetische Kräfte, die einem justierten Materietransmitter gleichen und daher Terra/Luna auffingen. Dieser Bereich wird von den Wissenschaftlern Schlund genannt. Er hat das Erde-Mond-System hinaus in den Mahlstrom gestoßen, zieht sie aber jetzt schon wieder unaufhaltsam an.

Der Schwere Kreuzer HARLOWER unter dem Kommandanten Corvo Papillo empfängt zehn Tage nach dem Start einen lichtschnellen Funkspruch, der vermutete 450 Jahre alt ist. Er führt die Terraner zur gelben Sonne Papillo, deren dritter und vierter Planet bewohnt sind und in deren Ortungsschutz 17 Kugelheckschiffe stehen. Diese sind 550 Meter lang.

Mit zwei Space-Jets nähert sich Danton in Begleitung von Gucky, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai, Irmina Kotschistowa, Mentro Kosum, Hon-Tuang, Ponell Eitringer, Irosch Schkuntzky und Mikel Onnang den Raumern, die laut den Telepathen verlassen sind. Per Teleportation geht es auf die Schiffe. Es deutet sich an, das die Besatzungen, es müssen Insektoide sein, die beiden bewohnten Planeten unterwandert haben. Danton lässt die bestehenden Transmitterverbindungen unterbrechen, womit die noch unbekannten Raumfahrer auf den Planeten festsitzen.

Während die MC-SP 35 zum vierten Planeten fliegt, steuert Danton mit Gucky, Eitringer, Onnang und Kotschistowa mit der MC-SP 34 den dritten Planeten an, der durch massive Umweltzerstörungen und gewaltige Müllberge auffällt. Die Bewohner, die vogelähnlichen Itrinks, nennen ihre Welt Zannack. Sie sind bis zu zweieinhalb Meter groß mit vierfingrigen Händen und einem breiten Schnabel. Federflaum ist nur noch sporadisch zu sehen. Die technische Entwicklung der Itrinks entspricht jener Terras zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nachdem die Vogelwesen ihre Heimat ökologisch fast vollständig ruiniert haben, werden Umweltverstöße nun vom so genannten »Naturschutzbund« unnachgiebig verfolgt und drakonisch bestraft. Einige Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens suchen immer wieder den Klub Natur in der Hauptstadt Cranschto auf, um sich im Drogenrausch der Illusion einer intakten Umwelt hinzugeben.

Weil sie mit ihrer Jet in einer Naturschutzzone gelandet sind, werden Danton, Gucky und Kotschistowa trotz ihrer Deflektorschirme entdeckt und gefangen genommen. So begegnen sie dem Umweltbeauftragten Horre l'Eger, der auch »der Giftgrüne« genannt wird und mit seiner Frau Layga in der Hauptstadt Cranschto lebt. Dessen Vorgesetzter, Gisgo d'Everen, dem die Galaktiker in der Hauptstadt begegnen, will sie vor ein Tribunal stellen. Doch der Ilt erkennt, das d'Everen einer der Fremden ist, die sich als Itrinks getarnt haben. Die beiden Mutanten entreißen ihm die Maske und zum Vorschein kommt ein Insektenwesen, das Zeus ähnelt, jedoch nur zwei Meter groß ist und dessen Körper nur eine Einschnürung aufweist. Horre l'Eger, der selbst schon ein Misstrauen gegen seinen Vorgesetzten hegte, fasst nun Vertrauen zu Danton und seine beiden Begleiter. Der Itrink erzählt, dass das Papillo-System vor rund 4000 Jahren durch eine Supernova an seinen jetzigen Standort geschleudert worden sei. Seit die Itrinks dies vor etwas über 400 Jahren erkannten, senden sie Notrufe ins All.

Die Itrinks beginnen mit der Jagd auf die Unterwanderer. Diese versuchen schließlich, über Transmitter zu ihren Schiffen zurückzukehren. Da das misslingt, gehen sie in den Freitod. Am 24. April verlässt Dantons Gruppe den Planeten Zannack wieder.

Innenillustration