Im Interesse der Menschheit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 697)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Im Interesse der Menschheit
Untertitel: Er ist ein Greiko – er kann die Wahrheit nicht ertragen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Kroiterfahrn, Braunter »Goethe« Schulz, Hotrenor-Taak, Leticron, Atlan, Ronald Tekener, Tako Kakuta
Handlungszeitraum: 15. Juli bis zum Monatsende 3460
Handlungsort: Gäa, Provcon-Faust, Quinto-Center, Kelouq, Paricza, Karramisch, Milchstraße
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 80

Handlung

Der USO-Spezialist Braunter »Goethe« Schulz nimmt mit dem entführten Greiko Kroiterfahrn Kontakt zu einem Schiff der USO auf, das sie nach Quinto-Center bringt. Ronald Tekener und Schulz zeigen Kroiterfahrn die grausame Realität der Strafplaneten bei einem geheimen Flug mit der TILLHAVEN nach Kelouq. Die USO möchte, dass Kroiterfahrn seinen Artgenossen die Wahrheit berichtet, um einen Zerfall des Konzils zu bewirken, was zur Befreiung der Milchstraße führen müsste. Der Greiko lehnt diesen Plan ab, weil er sich zu krank dafür fühlt und davon ausgeht, dass nach den letzten Geschehnissen die Laren ihn nicht mehr in seine Galaxie zurückbringen werden.

Hotrenor-Taak fasst am 15. Juli 3460 den Entschluss, dass Kroiterfahrn sterben muss, damit der Zerfall des Konzils verhindert wird. Er beauftragt Leticron mit der Durchführung dieses Planes, damit gegenüber einer möglichen Untersuchungskommission mehr Möglichkeiten bestehen, sich herauszureden, als wenn ein Mitglied der Konzilsvölker diese Tat begehen würde. Die derzeitige Situation ist auch eine Belastungsprobe für die Zusammenarbeit von Laren und Hyptons.

Zwischenzeitlich wird Kroiterfarn nach Gäa in die Provcon-Faust verbracht. Dort verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Greikos immer mehr. Atlan versucht dem Greiko dadurch neuen Lebensmut zu geben, dass er versuchsweise das Bewusstsein des Altmutanten Tako Kakuta in ihn eindringen lässt. Entgegen Atlans Intention führt dies aber eher noch zu einer Verschlechterung seines Zustandes, da er in diesem terranischen Bewusstsein auch die aggressiven Anteile übergenau wahrnehmen kann. All dies geschieht gegen den Willen von Schulz, der sich dem Greiko sehr verbunden fühlt und ihn vor allem Schaden bewahren will.

Nach diesem Vorfall wird Kroiterfahrn in einer Klinik von Schulz isoliert, und Atlan und Tekener entscheiden, dass der Greiko als Waffe gegen das Konzil benutzt werden soll, indem Leticrons Jagd nach ihm erfolgreich verläuft. Schulz wirft den beiden USO-Chefs Mord vor, während diese mit den Interessen der Menschheit argumentieren: Das Leben des Greiko gegen das Leben und die Freiheit von Millionen Terranern. Atlan befiehlt, dass Schulz, der nun das Bewusstsein Tako Kakutas in sich trägt, Kroiterfahrn bei dieser Aktion begleitet. Schulz ist verzweifelt und absolut nicht mit dieser Vorgehensweise einverstanden, unterwirft sich aber den Kommandostrukturen der USO.

Während der Schwere Kreuzer KENSINGTON Gäa und die Provcon-Faust verlässt und in die Milchstraße fliegt, versucht Schulz immer wieder zu Kroiterfahrn, der in einem Lagerraum untergebracht ist, vorzudringen. Jandoll, der Kommandant des Schiffes, hat jedoch strikte Anweisungen, dies nicht zuzulassen, und Tako Kakuta weigert sich, seine Teleporterfähigkeiten dafür einzusetzen. Am Ende dieses Fluges landet die KENSINGTON auf dem Planeten Karramisch im Faltro-System.

Leticron erkennt, dass seine Aufgabe, den Greiko in der Milchstraße zu finden, beinahe undurchführbar ist. Diese Möglichkeit besteht nur dann, wenn die Terraner den Greiko nicht an einem sicheren Ort verstecken, sondern für ihre Zwecke einsetzen würden. Die Überschweren durchkämmen schwerpunktmäßig die Sektoren der Milchstraße, in denen sie es für wahrscheinlich halten, dass die USO mit Kroiterfahrn zu operieren versucht und verhören unter Anwendung von Folter Offiziere der ehemaligen Solaren Flotte und enttarnte USO-Agenten. Da die Überschweren im Auftrag des Konzils auch die Flugbewegungen der Raumschiffe in vielen Sektoren der Milchstraße überwachen, fällt ihnen eine außerplanmäßige Flugbewegung im Faltro-System auf.

Leticron erkennt sofort die Möglichkeit, hier fündig zu werden. Da er ein Mutant mit handlungsahnerischen Fähigkeiten ist, würde er bereits aus fünf Lichtjahren Entfernung ein ihm bekanntes Bewusstsein entdecken. Er fliegt mit 36 seiner Einheiten, geführt von der BELLTRAG, zum Faltro-System, aber er kann keine Signale von Kroiterfahrn auffangen und befiehlt daher den Rückzug. Die Terraner auf Karramisch befürchten schon, dass Leticron nicht in die für ihn aufgestellte Falle gehen wird, da beobachtet man, dass die Flotte wieder stoppt. Leticron hat Bewusstseinssignale von Schulz aufgefangen, was für ihn gleichbedeutend mit dem Auffinden von Kroiterfahrn ist.

Jandoll weiht Schulz erst jetzt in einen weiteren Teil des Planes ein, nämlich dass im selben Raum, wo Kroiterfahrn sich aufhält, auch ein Transmitter installiert ist, der die Besatzung der KENSINGTON in ein wenige Lichtjahre entferntes weiteres Raumschiff der USO evakuieren wird. In Schulz keimt die Hoffnung auf, dass das auch eine Rettung für Kroiterfahrn sein könnte, dass also kein Mord geplant ist.

Leticron fliegt mit der BELLTRAG nach Karramisch, zögert aber eine Aktion noch heraus, weil ihn die widersprüchlichen Inhalte der Mentalimpulsen von Schulz irritieren. Er überlegt, ob es sich vielleicht um eine Falle handelt. Leticron ist aber so stark unter Erfolgsdruck, den Laren zu zeigen, dass er Kroiterfahrn ausschalten kann, dass er das terranische Schiff endlich über Funk anruft und die Auslieferung Kroiterfahrns verlangt. Gleichzeitig messen die Überschweren die Transmitterschocks an, mit denen die Besatzung der KENSINGTON flieht und befürchten, dass auch der Greiko so ihrem Zugriff entzogen werden kann. Sofort greifen sie daher das terranische Schiff mit Bomben und einem Einsatzkommando unter der persönlichen Führung von Leticron an.

Schulz und Kakuta sind als einzige Personen der Besatzung in der KENSINGTON zurückgeblieben und werden von Leticron in der Zentrale gestellt. Ein innerer Kampf zwischen den Bewusstseinen von Schulz und Kakuta verhindert, dass Schulz zum Schutz Kroiterfahrns versucht, Leticron zu töten. Stattdessen verrät er Leticron, wo sich der Greiko befindet. Leticron stürmt los und erkennt beim Betreten des Raumes, dass er in eine Falle der Terraner geraten ist. Sein Funkspruch an Hotrenor-Taak lautet, dass Kroiterfahrn tot sei. Allerdings hat nicht er ihn getötet, sondern Kroiterfahrn ist an seiner psychischen Krankheit gestorben, bevor die KENSINGTON auf ihre Mission gegangen ist. Leticron kann das natürlich seinen Leuten und den Laren keinesfalls mitteilen, um sein Gesicht nicht zu verlieren.

Kakuta teleportiert sich und Schulz in Sicherheit. Hotrenor-Taak ist mit dem angeblich perfekten Mord Leticrons an Kroiterfahrn zufrieden, wenngleich bedrückt, da er sich nur noch als Sklave einer schrecklichen Institution empfindet. Die Greikos erfahren auf ihrer Sterneninsel vom Tode ihres Kameraden und werden sehr nachdenklich.

Erst jetzt wird USO-Spezialist Braunter »Goethe« Schulz von Atlan darüber aufgeklärt, dass Leticron einen Toten gejagt hat und dass niemand von der USO einen Mord an dem Greiko geplant hatte.

Innenillustration