Raumschiff in Fesseln

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 710)
PR0710.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Raumschiff in Fesseln
Untertitel: Eine Paradieswelt wird zur Falle für die SOL – ein tödlicher Effekt verhindert den Start
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 1. April 1975
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Joscan Hellmut, Kishin Mandruga, SENECA, ES, Cass, Janie
Handlungszeitraum: Juli 3578
Handlungsort: SOL, Last Stop
Computer: Das Generationen-Raumschiff
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 82

Handlung

Am 3. Juli 3578 bricht an Bord des Generationenraumschiffes SOL großer Jubel aus: Mit dem SPARTAC-Teleskop ist die heimatliche Milchstraße identifiziert worden. Die Schiffsführung um Perry Rhodan beschließt, einen letzten Zwischenstopp einzulegen, und die SOL wendet sich einem Kugelsternhaufen mit knapp 3500 Sonnen zu, der einer spiralförmigen Großgalaxie vom Format der Milchstraße vorgelagert ist. Dieser Sternhaufen scheint vor sehr langer Zeit der Schauplatz einer kosmischen Katastrophe gewesen zu sein.

Der letztlich ausgewählte Planet, der als zweite Welt eine gelbe Sonne umkreist, bekommt den Namen Last Stop.

Dort gehen die SOL-Zelle 1 und das walzenförmige Mittelteil, die eigentliche SOL mit der Bordinpotronik SENECA, nieder, während Senco Ahrat und Ras Tschubai mit der SZ-2 im Orbit bleiben.

Rhodan lässt die Mannschaft und hunderte von Robotern ausschwärmen, die Frischwasser, Fleisch, Gemüse und Obst sowie verschiedene Mineralien und Erze sammeln sollen. Dafür sind mehrere Tage eingeplant. Es bleibt alles ruhig, dafür meldet sich am 6. Juli erneut ES auf mentaler Basis. Er teilt seine Freude darüber mit, dass die SOL dabei sei, eines der Sieben Siegel zu brechen und wünscht der Mannschaft Glück und gutes Gelingen bei den folgenden schwierigen Herausforderungen.

Die Nachricht ruft Beunruhigung bei der Mannschaft hervor und auch Perry Rhodan will den Planeten nun so schnell wie möglich verlassen.

Drei Tage später ist die SOL voll beladen und startbereit, doch SENECA weigert sich, den Start durchzuführen, da irgendeine undefinierbare Gefahr mit an Bord gekommen sei. Darauf hin lässt Rhodan eine unbemannte Korvette starten, die in einer Höhe von 32 Kilometern explodiert. Die Gefahr ist somit konkret, das Phänomen wird von den Solanern SENECA-Donner genannt.

Erste Zeichen von Panik zeigen sich an Bord der beiden Schiffsmodule, vor allem bei den Solgeborenen, die Angst um ihr Schiff haben, das sie als ihre Heimat betrachten. Einige starten sogar in ihrer Verzweiflung mit der Korvette SZ-1-26 – und erreichen den Weltraum. Die Korvette verschwindet vorerst im Linearraum. Das Beiboot explodierte nicht, wie festgestellt wird, weil es nichts von Last Stop geladen hatte.

Die Führungsoffiziere kommen zusammen, diskutieren die Lage und kommen zu dem Schluss, die SZ-2 mit Ahrat und Tschubai in die Heimat vorausfliegen zu lassen. Rhodan selbst ist davon überzeugt, dass die Fesselung der Rest-SOL bald ein Ende haben wird.

Die beiden Solaner Janie und Cass Tomlyn sind in ihrer ersten Panik von Bord der SOL geflohen. Irgendwo auf Last Stop, eigentlich einer paradiesischen Welt ohne Gefahren, entdecken sie ein »Ding«. Das Artefakt scheint uralt zu sein und wirkt recht plump. Die beiden kehren nach einiger Zeit an Bord zurück und vertrauen ihre Entdeckung Joscan Hellmut an. Der Kybernetiker ist der Betreuer der beiden SENECA-Ableger Romeo und Julia, und viele SOL-Geborenen vertrauen ihm mehr als den Verantwortlichen um Rhodan.

Hellmut sucht, in Begleitung des Roboterpärchens, das Artefakt auf. Der Kybernetiker erkennt darin ein hochmodernes technisches Aggregat, jedoch mit sehr plumpen Bedienungselementen. Doch bevor er es näher untersuchen kann, eröffnen die beiden Roboter das Feuer und zerstören das Artefakt. Hellmut befragt daraufhin SENECA ob dieser Handlungsweise, denn die beiden Roboter stehen in ständiger direkter Verbindung mit der Inpotronik. Doch SENECA stellt das Geschehen mit dem lapidaren Satz: »Das wüsste ich aber« in Frage.

Es ist der 10. Juli und es tun sich einige Fragen auf. Wie hat SENECA die Gefahr für die SOL im Gegensatz zu den Wissenschaftlern erkennen können, die die Ladung bis ins kleinste Detail analysiert und für unbedenklich befunden haben? Liegt eine Manipulation vor?

Innenillustrationen