Am Rand der 7. Dimension

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 712)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Am Rand der 7. Dimension
Untertitel: Sie sind die Wächter über das Nichts – sie brauchen ein Opfer
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 15. April 1975
Hauptpersonen: Tontro Jegontmarten, Eckrat Birtat, May Ennis, Peta Alahou, Allpatan Hirishnan
Handlungszeitraum: Juli 3578
Handlungsort: Balayndagar
Computer: Schwarze Löcher und ähnliche Dinge
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 82

Handlung

Die Korvette SZ-1-26 mit dem Eigennamen CINDERELLA befindet sich unter dem Kommando des Solaners Tontro Jegontmarten. Nach drei Tagen des Irrflugs kommen die 40 Männer und drei Frauen endlich zur Ruhe. Sie sind von der SOL geflüchtet, nachdem diese auf Last Stop festsitzt. Sie wollen einen Terranorm-Planeten suchen, um dort eine Kolonie zu gründen.

Am 15. Juli fliegt die CINDERELLA eine rote Sonne mit einem Planeten an. Während des Anflugs widerfährt Eckrat Birtat, dem 1. Offizier, und May Ennis, einer der drei Frauen, eine mysteriöse Begebenheit. Obwohl der Bordtransmitter außer Betrieb ist, materialisiert ein total verformtes Wesen an Bord. Es stirbt nach wenigen Minuten, versucht aber noch, Kontakt aufzunehmen und etwas mitzuteilen.

Jegontmarten lässt den Toten durch Dr. Peta Alahou untersuchen, der nicht nur Astronom, sondern auch Sanitäter ist. Alahou stellt fest, dass es sich bei dem Toten um einen Menschen handeln muss, doch seine Identität, falls er von der SOL stammen sollte, kann er nicht identifizieren.

Parallel dazu entdeckt Alahou in seiner Funktion als Astronom, dass die rote Sonne einen weiteren Begleiter besitzt, ein kleines Black Hole. Wenig später landet die Korvette auf dem Planeten. Zwar wird dort keine Zivilisation vorgefunden, aber die Solaner entdecken ein 300 mal 500 Meter messendes Gebilde, das sie aufgrund seiner Form »Diogenes' Fass« nennen. Peta Alahou wirft aus einem Impuls einen Stein in das Gebilde und löst kurzzeitig ein Funkengewitter aus.

Während die meisten Männer und Frauen den Planeten erkunden, erforscht der Physiker Dr. Allpatan Hirishnan das Fass, von dem er sehr fasziniert ist. Nach zwei Tagen sucht er Jegontmarten auf und postuliert, dass das Fass, in dem er schwarze, kristallin scheinende Energien und Strukturen hat wallen sehen, mehr ist, als nur Hypertechnik und Dakkartechnik. Im Inneren vom Diogenes Fass müssen Faktoren der siebten Dimension eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

Am 18. Juli landen 17 fremde Schiffe nahe der CINDERELLA bei dem Fass. Alle SOL-Geborenen befinden sich zu dem Zeitpunkt an Bord der Korvette und hoffen nun auf einen friedlichen Kontakt mit den Fremden. Deren Schiffe entsprechen äußerlich der Technik des Fasses. Aber es vergehen drei Tage, ohne dass etwas geschieht. Erst am 21. Juli melden sich die Fremden. Sie nennen sich Kelosker und bezichtigen die Menschen der Entweihung ihres Heiligtums hier auf Altrak. Damit ist natürlich das Fass gemeint, das die Kelosker Altrakulfth nennen. Damit haben sie das Black Hole, die Große Schwarze Null, gezähmt, die vor langer Zeit die Kleingalaxie fast vernichtet hätte. Durch den Steinwurf wurde es beschädigt.

Zur Strafe sollen die Terraner der Großen Schwarzen Null geopfert werden. Daran haben diese natürlich kein Interesse. Der größere Teil der Mannschaft verlässt heimlich die Korvette und es entbrennen Kämpfe. Dabei bleibt es nicht aus, dass das Altrakulfth weiter in Mitleidenschaft gezogen wird. Peta Alahou erkennt plötzlich die Zusammenhänge und weiß nun, wer der Fremde war, der durch den Transmitter auf die CINDERELLA kam. Die Kämpfe gehen weiter, bis das Altrakulfth endgültig zusammenbricht und das Schwarze Loch die Mannschaftsmitglieder aufsaugt. Die Kelosker können es danach kurzzeitig wieder stabilisieren, doch der Untergang Balayndagars ist besiegelt.

Die CINDERELLA versucht derweil zu entkommen, doch Jegontmarten muss ohnmächtig erkennen, dass die Fremden die volle Kontrolle über sie übernommen haben. Mit einem Traktorstrahl befördern sie die Korvette in den Orbit und schließlich in den Einflussbereich des Schwarzen Lochs. Verzweifelt versucht die Mannschaft mit Gleitern zu entfliehen, doch diese werden zerstört. Schließlich ist nur noch Jegontmarten übrig.

Jegontmarten irrt durch das Schiff und die Kräfte des Schwarzen Loches bewirken, dass er innerhalb von Sekunden altert. Er schleppt sich bis zum Transmitter in der Hoffnung, dadurch vielleicht entkommen zu können und tritt hindurch.

Als er rematerialisiert, hat Jegontmarten die Kausalität durchbrochen und befindet sich wieder auf der CINDERELLA, total verformt, gealtert und nicht wieder zu erkennen. Hier erfüllt sich sein Schicksal und er stirbt. Für einige Sekunden verlief die Zeit rückwärts: er trat aus dem Transmitter, der Transmitter schaltete sich an und wurde aktiviert.

Innenillustrationen