Das rote Universum

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR75)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Das Rote Universum (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 75)
PR0075.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Das rote Universum
Untertitel: Die Geschwindigkeit ist ihre beste Waffe … Der Husarenritt des Spezialkreuzers CALIFORNIA ...
Das 5. Atlan-Abenteuer!
Autor: K. H. Scheer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1963
Hauptpersonen: Atlan, Perry Rhodan, Oberstleutnant Baldur Sikerman, Dr. Sköldson, Fellmer Lloyd
Handlungszeitraum: 2043
Handlungsort: Gray Beast, Hades
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 9,
enthalten in Leihbuch 29

Handlung

Atlan beobachtet in der Ausrüstungswerft XIV die Fertigstellung des neuen 1500 m-Superschlachtschiffes KUBLAI KHAN. Marcus Everson, der das Raumschiff übernehmen soll, berichtet von den vergangenen Ereignissen auf Eppan und dem Molekülverformer Mataal. Als die KUBLAI KHAN nach dem Einbau des Fiktivtransmitters die Werft verlässt, trifft eine Nachricht aus dem Myrtha-System ein: Der Fall POTOMAK ist eingetreten! Eine Überlappungsfront hat sich nahe Myrtha gebildet, sodass der Notstand für das gesamte Solare Imperium ausgerufen wird. Gleichzeitig erfolgt mit der Anweisung A-3 auch die Startorder für die Solare Flotte, die nach Myrtha VII verlegt wird. Mit gewissen Rachegelüsten über die vor 10.000 Jahren erfahrenen Verluste durch die Druuf, startet Atlan mit der KUBLAI KHAN in Richtung Myrtha.

Die Überlappungsfront ist aufgerissen und zeigt sich in einer Entladungszone, die deutlich mit den Strukturtastern angemessen werden konnte. Auch dem Robotregenten auf Arkon ist dieses Aufbrechen der Dimensionen nicht verborgen geblieben. Auf einen Schlag entsendet er eine Flotte von über 30.000 Schiffen. Etwa 20 Lichtjahre von Myrtha entfernt, beginnen sie, sich eine erbitterte Schlacht mit dem unbekannten Gegner zu liefern. Perry Rhodan nimmt mit dem Leichten Kreuzer CALIFORNIA erste Messungen des Schlachtfeldes auf.

Die neueste Errungenschaft terranischer Ingenieure ist der Nachbau des Materietransmitters von Ferrol. Auf einigen Großraumschiffen ermöglichen diese bereits den Transport von Gütern und Menschen. Solch einen Transmitter will Rhodan nun im Universum der Druuf stationieren, um von dort unbemerkt agieren zu können. Die CALIFORNIA startet mit einem Transmitter für eine Station in Richtung der Entladungszone. Mitten im Schlachtgetümmel kommt sie aus der Transition. Die Trichter der Entladungszone haben sich bereits zu einem Riss von etwa einem Lichtjahr Länge vereinigt, aus dem immer wieder die Schiffe der Druuf kommen. Die CALIFORNIA durchbricht die Schlachtfront und fliegt direkt in den Riss hinein. Sie wird von einer Flotte der Druuf erwartet, die sogleich das Feuer eröffnet. Mit einer Kurztransition entkommt die CALIFORNIA dem Getümmel und taucht zwei Lichtjahre weiter in einem Doppelsternsystem mit 62 Planeten auf.

Anmerkung: Zunächst entdecken die Massetaster nur 58 Welten, doch aus den weiteren Perry Rhodan-Heftromanen geht hervor, dass das System 62 Planeten hat.

Damit war das System Siamed entdeckt. Um den 16. Planeten (Druufon) herum befinden sich Unmengen von Druuf-Schiffen in Aktion. Dies führt zu dem Schluss, dass dort die Heimatwelt der Druuf sein muss. Der 13. Planet, marsähnlich und atmosphärenlos, wird von Perry Rhodan als Landeort bestimmt, Atlan benennt ihn als Hades. Kaum, dass die Folgen von Kampf und Transition abklingen, wird der Bau der Transmitterstation begonnen.

Rhodan, Atlan und Fellmer Lloyd sind in dem mit Strahlern ausgehobenen Stollen der fast fertigen Transmitterstation, als draußen beim Ausbau des Eingangs ein Missgeschick geschieht, so dass dieser nahezu verschüttet wird. Ein sofortiger Start wird angeordnet. Die Eingeschlossenen bleiben auf Hades zurück. Die Erschütterungen beim Einsturz des Höhleneingangs und beim Start der CALIFORNIA setzen den Zurückgebliebenen hart zu. Zudem leidet Lloyd unter einer Darmerkrankung – äußerst unerfreulich im geschlossenen Raumanzug. Sie müssen einfach abwarten, bis sich die CALIFORNIA wieder im Normalraum befindet und der Transmitter auf der DRUSUS ausgerichtet ist. Ein kurz darauf gelandetes Schiff der Druuf untersucht die Stelle, wo die Fremden niedergegangen waren. Ohne Ergebnis fliegen sie jedoch wieder ab.

Drei Tage später, Lloyds Dysenterie ist in einem besorgniserregenden Stadium, zeigt der Transmitter Kontakt an. Rhodan, Atlan und Lloyd gehen hindurch und kommen an einem fremden Ort heraus. Dort herrscht eine Gravitation von fast 2 g, dafür aber erweist sich die Luft als atembar. Eine Erleichterung für Lloyd! Sie sind auf Druufon materialisiert. Ein Druuf-Transmitter stand auf Empfang und das Signal muss die Station auf Hades umgeschaltet haben.

Einer der Druuf, 3 m groß und klobig, mit einem 50 cm großen Kopf und vier Augen, kommt den Gestrandeten entgegen. Sie paralysieren ihn. Danach gehen sie durch die Hallen dieser scheinbar unterirdischen Anlage und stoßen dabei auf ein Kraftwerk mit etlichen Atomreaktoren. Die Druuf senden ihre Robots aus, von denen einige im Blasterfeuer vergehen. Bald scheint auch der Rückweg zum Transmitter abgeschnitten, da empfangen sie telepathisch eine Nachricht: "Perry Rhodan, es tut mir leid euch eingefangen zu haben, ich werde euch zurückschalten." Während weiter Roboter auf sie zuhalten, erreichen sie die Transmitterstation der Druuf und werden wieder nach Hades transportiert. Die Anzeige der dortigen Station leuchtete nicht, sie morste: D R U S U S.

40 Stunden später ist die DRUSUS bereits wieder auf Gray Beast gelandet. Lloyd wird behandelt und die verspätete Transportverbindung wird erklärt: 50.000 Schiffe der Arkoniden und Springer bildeten eine undurchdringliche Front, durch die die DRUSUS nicht in den Riss kam. Doch das ist vorbei, derzeit finden an der Entladungsfront keine Kämpfe mehr statt. Aber eine Frage bleibt offen: Wer ist der rätselhafte Fremde, dem sie ihre Heimkehr verdanken?