Die Flucht der Kelosker

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 755)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Die Flucht der Kelosker
Untertitel: Sie geraten ins Eislabyrinth und werden zur Beute – nur Gucky kann sie retten
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Dienstag, 10. Februar 1976
Hauptpersonen: Gucky, Ras Tschubai, Splink, Zartrek, Pragey, Hotrenor-Taak, Lemmo, Dalaimoc Rorvic, Tatcher a Hainu
Handlungszeitraum: November 3581
Handlungsort: Milchstraße
Risszeichnung: Spezialroboter Typ ROMEO und JULIA von Bernhard Stoessel
(Abbildung)
Computer: Niveaus der Erkenntnis
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 89

Handlung

Der Ontaker Lemmo stößt auf die Spuren der drei in die Wildnis geflohenen Kelosker und hält diese für die Spuren von Mabbahabas. Für Lemmo ist klar, dass sein Stamm ihn verstößt, wenn er ohne Beute und mit einer Beule, die ihm zuvor Tatcher a Hainu beigebracht hatte, nach Nantek-Trunt zurückkehrt. Bringt er aber drei fette Mabbahabas mit, wird er nicht nur von der Schmach rein gewaschen, sondern auch in die Häuptlingsfamilie aufgenommen, was bedeutet, dass er sich eine von dessen Frauen aussuchen darf. Lemmo folgt also der Spur und trifft auf die Kelosker.

Als Splink, Pragey und Zartrek ihn bemerken, fordert Lemmo sie auf, ihm nach zu folgen. Die Kelosker verstehen jedoch nicht, was er von ihnen will, worauf er ungeduldig seine Harpune gegen einen Kelosker schwenkt. Dieser entreißt ihm diese jedoch und versetzt Lemmo mit dem Harpunenschaft aus Versehen noch einen Schlag auf den Kopf. Mit einer Mischung aus Angst, Wut und Enttäuschung über das Verhalten der vermeintlichen Mabbahabas, lässt Lemmo die Kelosker stehen. Diese beschließen ihrerseits, wieder ins Höhlenlabyrinth des Riesengletschers zurückzukehren. Dort hoffen sie nicht entdeckt zu werden.

Lemmo entschließt sich aus Hunger, zu seinem Stamm zurückzukehren, obwohl die Gefahr besteht, dass er fortgejagt wird. Er will jedoch dem Schamanen des Stammes, Apasch-Faraday, erzählen, dass die Mabbahabas bereit seien, sich am nächsten Tag für ein »Fest der Großen Münder« zur Verfügung zu stellen. Apasch-Faraday entschließt sich, Lemmo zu glauben und am nächsten Tag bricht der Stamm auf, um das Opfer der Götter anzunehmen. Falls dies nicht gelingt oder er gelogen hat, wird man Lemmo anstelle der Mabbahabas essen.

A Hainu kann in der Zwischenzeit in der GHOST Kontakt mit Dalaimoc Rorvic aufnehmen, der nach wie vor als Halluzination im Bordcomputer gefangen ist und nur durch sein B'havacca Krah, welches sich noch in der SOL befindet, in seine Normalgestalt zurückverwandelt werden kann. Am Ende eines detaillierten Berichts über alle Ereignisse seit ihrer Ankunft erhält der Marsianer von Rorvic den Befehl, zu den Keloskern nach Murnte-Neek zurückzukehren, um diese vor weiteren Fehlern zu bewahren. Sie könnten zwar geniale Strategien wegen ihrer Fähigkeiten entwickeln, sie aber nicht selbst vollziehen, da bei ihnen alles ins Extrem ausarte.

Der Kelosker Tallmark ist tatsächlich verzweifelt, da Hotrenor-Taak alle Kelosker zu einer Konferenz in die große Kuppelhalle der Station geladen hat, jedoch nach wie vor drei Kelosker verschwunden sind und Tallmark nicht weiß, wie er dies erklären soll.

In der Kuppelhalle werden die Kelosker von den Hotrenor-Taak, Maylpancer und den Hyptons erwartet. Aufgrund der kurzen Verdummungsphase sind Hotrenor-Taak und Maylpancer verwundet und es fehlen zwei Berater Hotrenor-Taaks. Tallmark nutzt diese Lücke, um auf Hotrenor-Taaks Frage hin auch die Lücke in den Reihen der Kelosker zu erklären. Auf Fragen Hotrenor-Taaks und Maylpancers hin verneint Tallmark überdies, dass es sich bei der Verdummung um eine Waffeneinwirkung gehandelt habe und behauptet, die Kelosker seien an den seltsamen Ereignissen schuld. Da diese damals durch ein Schwarzes Loch in die Milchstraße gekommen seien, seien sie mit n-dimensionaler Energie aufgeladen worden. Das bewirke keine physischen Schäden, aber es könne nach sich ziehen, dass jemand infolge Ladungsübersättigung einen Dimensionseinbruch verursacht und aus dem normalen Kontinuum verschwinde. Als Begleiterscheinungen könnten Halluzinationen und zeitweilige geistige Verwirrung auftreten, allerdings nur in einem begrenzten Bereich um die unsichtbare Einbruchstelle herum. Hotrenor-Taak akzeptiert die Erklärung für die Verdummungsphase ebenso wie auch die Erklärung, dass drei Kelosker durch Dimensionseinbrüche verschwunden seien, die laut Tallmark bald wieder auf Rolfth auftauchen würden.

Zu Tallmarks Erleichterung geben die Hyptons überdies bekannt, nichts von der Verdummungsphase bemerkt zu haben, und dass sie nicht von der Verdummung betroffen waren.

Anschließend berichtet Hotrenor-Taak erstmals auch den Hyptons, dass er eine Expedition in seine Heimatgalaxie geschickt hatte, um die keloskischen Angaben zu bestätigen, was nun geschehen sei. Es kommt jedoch zum Streit (da die Hyptons nicht eingeweiht waren), bei dem die Hyptons die Erklärung der angeblichen Verwirrung der Laren und des Verschwindens der drei Kelosker anzweifeln und fordern, die Kelosker pausenlos zu überwachen, um die Rückkehr der Verschwundenen mit eigenen Augen zu sehen. Um den Zwist zwischen sich und den Hyptons zu beenden, nimmt Hotrenor-Taak diesen Vorschlag an.

Der Ontaker-Stamm Apasch-Faradays und Lemmos befindet sich unterdessen auf der Suche nach den Keloskern, was jedoch längere Zeit ohne Erfolg verläuft.

Mit einem Nachthemd Rorvics als Tarnung passend zur weißen Schneedecke, begibt sich a Hainu zur Tempelkuppel, wo er auf Hwltysch-Pan trifft. Vom Laktonen erfährt Tatcher von der neuesten Entwicklung im larischen Stützpunkt. Dann begeben sich beide durch die Paragabe Pans in die Zukunft, um ein Zeichen der geflohenen Kelosker zu finden. Trotz zweier Versuche misslingt dies und bei der zweiten Rückkehr in die Normalzeitebene muss sich Tatcher vor Laren verstecken, die den Tempel untersuchen.

Die Kelosker betreten unterdessen die Gletscherhöhlen, unwissend verfolgt durch den Ontaker-Stamm. Im Gletscher befindet sich auch eine kleine Siedlung des Stammes und ein Versteck der Hyptons, die sich der Überwachung der Laren entziehen wollen. Da die Hyptons sich vor den Laren verstecken, glauben die Ontaker, die Hyptons töten und essen zu können.

Gerade haben die Hyptons von der vorherigen Besprechung aus Murnte-Neek erfahren, als sich ihnen die drei Kelosker nähern und ein Ortungsalarm ertönt. Die Hyptons beschließen rasch, die Kelosker zu töten, um das Geheimnis ihres Verstecks zu wahren. Als die Kelosker in der Vorhöhle vor dem Versteck auftauchen, eröffnen die Hyptons das Feuer. Jedoch werden die Kelosker durch Zufall rechtzeitig gewarnt und können sich aus der Schusslinie retten. Als die Hyptons die Verfolgung der Kelosker aufnehmen wollen, werfen sich ihnen plötzlich die Ontaker entgegen. Gangwände neben und hinter den Hyptons zerschmelzen und ein Wasserschwall spült die Hyptons in einen Seitenstollen.

Die Kelosker werden jedoch vom Wasser verschont, da die Ontaker große Eisblöcke herabstürzen lassen, die die Kelosker vom Wasser abschotten. Die Kelosker folgern aus den Ereignissen, dass die Eingeborenen es nur auf die Hyptons abgesehen haben und die Kelosker retten wollen.

A Hainu entgeht in der Zwischenzeit einer Entdeckung durch die Laren, als diese sich durch ein Spray, welches Halluzinationen hervorruft, versehentlich in Trance versetzen. Tatcher nimmt darauf einige Spraydosen mit, da er sich an eine bestimmte Richtung der Medizin erinnert, die Symptome mit Mitteln bekämpft, die beim Gesunden die gleichen Symptome hervorrufen. Er vermutet, dass er Rorvic mit den Spraydosen aus einer Halluzination wieder in einen Menschen zurückverwandeln kann. Pan bleibt in der Nähe der Kelosker zurück.

Lemmo berichtet Apasch-Faraday von den Geschehnissen im Eisversteck der Hyptons, von denen keiner überlebt habe. Kurz danach treffen die Ontaker auf die vermeintlichen Mabbahabas. Eine echte Kommunikation ist unmöglich, dennoch folgen die Kelosker den Ontakern, womit sie sich in deren Augen als Festopfer anbieten.

Gucky und Ras Tschubai werden von Mentro Kosum mit der Space-Jet WINNETOU auf Teleportationsweite an den Planeten Rolfth herangebracht. Ziel der beiden Teleporter ist es, die drei Kelosker aufzuspüren und unauffällig nach Murnte-Neek zurückzubringen sowie Kontakt mit a Hainu aufzunehmen und ihm das Bhavacca Kr'a Rorvics zu übergeben.

Nach der Wiederverstofflichung auf Rolfth versucht Gucky, die Gedankenimpulse Tatchers aufzufangen, was jedoch nicht gelingt, stattdessen empfängt Gucky eine Vielzahl wirrer Impulse, in deren Richtung die beiden Mutanten teleportieren. Nach ungefähr zehn Minuten und mehreren Teleportationen erreichen sie im Höhlenlabyrinth des Gletschers einen Eisstollen, dessen Wände teilweise zerschmolzen sind und erkennen die Spuren des Kampfes zwischen Ontakern und Hyptons. Danach begeben sich die Teleporter in Richtung der Ontaker.

A Hainu kehrt mit dem Halluzinationsspray zu Rorvic zurück und versucht nun, dem Tibeter seine Gestalt zurückgeben, ohne auf dessen Warnungen zu hören. Ergebnis des Experiments ist, dass das Halluzinogen zu einer Potenzierung der Halluzination führt und nun auch a Hainu eine Halluzination ist, was ihm auffällt, als er sein Spiegelbild nicht mehr sehen und nichts mehr bewegen kann. In Panik rennt der Marsianer aus der Space-Jet.

Die drei Kelosker werden von den Ontakern in deren Dorf gebracht und mit Jubel empfangen. Nach einem weiteren Missverständnis werden die Kelosker jedoch gefesselt, entkleidet und mit dicken Seilen und Stricken an drei großen Holzrädern festgebunden. Apasch-Faraday nähert sich nun den Gefesselten und beginnt, sie mit Kräutern und Salz zu würzen. Erst jetzt wird den Keloskern klar, dass die Eingeborenen sie essen wollen.

Gucky und Tschubai kommen gerade noch rechtzeitig, um sie zu retten und mit ihnen wegzuteleportieren. Die Ontaker fühlen sich darauf um das Götteropfer betrogen und glauben, ein breitschwänziger Teufel und ein schwarzhäutiger Dämon hätten die Mabbahabas geraubt.

Nach der Rettung der Kelosker macht sich Gucky auf den Weg, Tatcher zu finden, und lässt Ras mit den Keloskern zurück.

Der Marsianer beruhigt sich derweil ein wenig und beschließt, den Vorteil seiner Unsichtbarkeit zu nutzen und in die Station zu schleichen, um die Laren zu belauschen. In seinem nichtstofflichen Zustand gelingt es ihm, ins Hauptgebäude der Station zu gelangen. Kaum hat er jedoch die Sektion der Kelosker betreten, muss Tatcher feststellen, dass er wieder ein Spiegelbild hat, somit keine Halluzination mehr ist und von den Laren gesehen werden könnte. A Hainu bleibt nichts anderes übrig, als sich zu verstecken.

Gucky rematerialisiert nahe der GHOST. Dem Ilt scheint es, dass von der Space-Jet eine düstere Ausstrahlung ausgeht. Er zwingt sich jedoch bis in die Zentrale der Jet zu gehen und dort das Bhavacca Kr'a Rorvics in den Eingabeschlitz des Bordcomputers einzuführen. Sofort danach verschwindet die unheimliche Atmosphäre. Rorvic meldet sich, bleibt jedoch vorerst im Bordcomputer, um die GHOST unbemerkt wieder von Rolfth zurückbringen zu können. Zuvor jedoch muss Gucky Tatcher wieder zurückbringen. Der Ilt espert daraufhin den Marsianer und liest aus dessen Gedanken, dass in der Kelosker-Sektion überall larische Posten stehen. Mit dem Auftrag, die Kelosker unbemerkt hinein und a Hainu unbemerkt hinauszuschmuggeln, kehrt Gucky zu Ras und den Keloskern zurück, die gerade ein Wortgefecht miteinander führen. Die Kelosker wollen nicht glauben, dass Hotrenor-Taaks Expedition die Angaben ihrer Gruppe voll bestätigt hat. Gucky droht daraufhin zum Schein, die Kelosker zu den Eingeborenen zurückzubringen, was die Kelosker zu der Einsicht bringt, sich zurück in die Station der Laren bringen zu lassen.

Um das Problem der larischen Posten zu umgehen, teleportiert der Ilt mit den drei Keloskern in die Hygienesektion innerhalb der Kelosker-Sektion, damit die Wiederverstofflichung von niemand beobachtet werden kann, denn dorthin würde es kein Lare wagen, vorzudringen. Sie stellt ein disharmonisches Gewirr von flimmernden Linien, Gittern und allen möglichen geometrischen Figuren dar, durch die ein konvulsivisch wallender Strom von Tönen fließt. Splink bezeichnet dies als n-dimensionale Strukturverzerrungen, aus denen zu Fuß nur Kelosker verschwinden können, deshalb wagt sich auch niemals ein Lare herein. Jedoch Tatcher, der jetzt zu den Teleportern hinzustößt.

Die drei Kelosker stellen sich den Laren und werden von Hotrenor-Taak befragt, wo sie waren. Sie erzählen ihm wie bereits Tallmark, dass sie beim Durchgang durch das Schwarze Loch mit n-dimensionaler statischer Energie aufgeladen wurden und dadurch später einen Dimensionseinbruch verursachten und verschwanden. Als ihre Aufladung sich genügend abgeschwächt hatte, seien sie zurückgekehrt. Diese Erklärung glaubt Hotrenor-Taak und hebt die Bewachung der Kelosker-Sektion auf.

Gucky bringt Tatcher in die GHOST und alle kehren zur SOL zurück, wo sie Perry Rhodan über den Verlauf der Ereignisse berichten.