Kampf der Diplomaten

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 760)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Kampf der Diplomaten
Untertitel: Der Terraner und der Arkonide – zwei Freunde im Wettstreit um die Befreiung der Galaxis
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Dienstag, 16. März 1976
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Icho Tolot, Dadj Shagg, Galbraith Deighton, Geoffry Waringer, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai, Balton Wyt, Gucky
Handlungszeitraum: Januar 3582
Handlungsort: Milchstraße
Report:

Ausgabe 3: Möglichkeiten und Grenzen des Raumflugs

Computer: Die Gavök am Scheideweg
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 89

Handlung

Kurz vor dem ersten Jahrestag der Gründung der GAVÖK ist das Bündnis immer noch sehr brüchig. Die Völker sind mehr an ihrem eigenen Vorteil interessiert als an einem Kampf gegen die Laren. An Bord der SOL erkennt Perry Rhodan das Potenzial der Koalition, er muss aber auch erkennen, dass er der Koalition mehr bieten muss als Atlan. Er ist der Überzeugung, dass der Achtzig-Jahres-Plan das geeignete Angebot ist. Aus diesem Grund sendet er drei Delegationen zu Vertretern der wichtigsten Völker der GAVÖK.

Galbraith Deighton, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai haben als Ziel das Wakros-Ohk-System. Auf dem Planeten Surfon ist ein Stützpunkt der Arkoniden, Aras und der Springer.

Geoffry Abel Waringer, Balton Wyt und Takvorian fliegen in die Eastside zum Planeten Irrf im Soccthor-System. Dort existiert ein Stützpunkt der Blues.

Die letzte Delegation fliegt zum Stützpunkt der Akonen und Antis auf dem Planeten Thomas Olmenth der Sonne Whitemar. Perry Rhodan, Gucky und Merkosh bilden die dritte Delegation.

Dem Vorschlag, eine vierte Delegation zu den Halutern zu entsenden, wird keine Aussicht auf Erfolg unterstellt. Wenn die Haluter Kontakt gewünscht hätten, hätten sie sich schon gemeldet. Sie ihrem Versteck gegen ihren Willen zu finden, wäre unmöglich. Icho Tolot teilt diese Ansicht.

Nach dem Start des Leichten Kreuzers SZ-2-47, des Schiffes der Delegation Deightons, wird zur Überraschung aller das Auftauchen eines halutischen Schiffes gemeldet. An Bord sind Lraton Perlat und Greincen Tost. Die Begrüßung zwischen ihnen und Icho Tolot verläuft mehr als herzlich, aber selbst gegenüber Icho Tolot sind sie nicht bereit, die Koordinaten des Versteckes der Haluter zu verraten. Sie erklären sich aber bereit, das Angebot Rhodans den Halutern mitzuteilen. Während der Unterhaltung verhält sich Icho Tolot sehr merkwürdig. Auf Nachfrage Rhodans weicht er aus und erklärt, dass es etwas Persönliches sei und er damit niemanden belasten möchte.

Auf Surfon bekämpfen sich Agenten des NEIs und die Mitglieder des GAVÖK-Stützpunktes, so ist erst vor kurzem der Agent Ciro von den Aras verhört worden. Das Zistern-Ventil verhinderte, dass Ciro Geheimnisse preisgeben könnte, aber dies kostete ihn den Verstand. Ein Umstand, der seinen Freund Dadj Shagg zutiefst betroffen macht und Dadjs Skepsis gegenüber der GAVÖK nur noch verstärkt.

Als sich die SZ-2-47 Surfon nähert, kommt ein Lotse an Bord, der die SZ-2-47 zu einem Stützpunkt der Aras am Südpol bringen soll. Zwar ist die Delegation verwundert, doch damit sollen die Agenten des NEIs abgelenkt werden. Dadj Shagg und seine Agenten versuchen, in den Stützpunkt der Aras einzudringen, um die Delegation Rhodans auszuspionieren, sie erkennen aber, dass sie in die Irre geführt werden sollten und kehren zum GAVÖK-Stützpunkt zurück.

Zu Ehren der Delegation wird ein Bankett abgehalten, bei dem Deighton das Angebot Rhodans vorträgt. Die Arkoniden, Aras und Springer zeigen sich interessiert, nur Dadj Shagg spricht sich dagegen aus und es kommt zu einer Auseinandersetzung, bei der die Agenten des NEIs von den Springern festgenommen werden.

Um das Vertrauen der NEI-Agenten zu gewinnen, befreien Ras Tschubai und Fellmer Lloyd diese und schieben ihnen gefälschte Unterlagen über das Schicksal Ciros zu. Nach diesen Unterlagen verlor Ciro infolge eines Selbstversuches mit dem Zistern-Ventil seinen Verstand. Diese Unterlagen sollen dazu dienen, dass Dadj Shagg seine Verbitterung gegenüber der GAVÖK nicht noch weiter steigert. Nach der Befreiung der Agenten kehrt die SZ-2-47 zur SOL zurück.

Die SZ-2-48 kommt in dem Moment im Soccthor-System an, als drei Walzenraumer der Überschweren beginnen, Landungstruppen auszuschleusen. Die Blues waren davon überzeugt, dass die Überschweren nach einer Routinekontrolle wieder abzogen und haben deshalb zu spät mit Abwehrmaßnahmen begonnen. Waringer befiehlt den Angriff auf die Walzenraumer. Es gelingt, zwei von ihnen zu zerstören. Den letzten Raumer lassen sie unbehelligt, da die Landetruppen ohne Rückzugsmöglichkeit vermutlich bis zum Tod kämpfen würden. Gemeinsam mit Takvorian und Balton Wyt gelingt es den Blues, die Überschweren zurückzuschlagen. Als sie versuchen, mit dem letzten Raumschiff zu flüchten, werden sie durch die SZ-2-48 daran gehindert.

Als die Blues erkennen, wer die Retter sind, geraten sie schier aus dem Häuschen. Besonders Waringer wird von ihnen begeistert empfangen, denn bei den Blues kennt jeder den Erfinder vieler technischer Errungenschaften.

Perry Rhodan unternimmt vor seinem eigentlichen Ziel noch einen Abstecher zum Planeten Samelaud, denn dort ist ein Stützpunkt der Umweltangepassten. Die SZ-2-49 wird trotz ihrer Funksprüche zwölf Stunden lang ignoriert, dann jedoch plötzlich von Dutzenden Raumschiffen der Siganesen umkreist und zur Kapitulation aufgefordert. Rhodan kapituliert und lässt die Siganesen an Bord des Leichten Kreuzers. Die Siganesen lassen sie schließlich landen und die Besatzung wird anschließend von Ertrusern inhaftiert.

Die Unterbringung der Gefangenen ist den Umständen eines Militärstützpunktes angemessen und sogar die Mutanten können sich frei bewegen.

Die Gründe der Gefangennahme erfährt Rhodan erst nach einiger Zeit, als ihm der Siganese David Distrer erklärt, dass Atlan Agenten zu den Stützpunkten der GAVÖK geschickt hat, um vor der Kontaktaufnahme Rhodans zu warnen. Die Umweltangepassten mussten erst die Abwesenheit der Agenten abwarten, um mit den Verhandlungen zu beginnen. Der Siganese, sowie der Ertruser Ethak Corbis und der Epsaler Spettock hören sich den Vorschlag Rhodans an und versprechen Rhodan ihre Unterstützung.

Atlan und Julian Tifflor erfahren in Sol-Town durch Dadj Shagg von dem Vorhaben Rhodans und beschließen, selbst nach Thomas Olmenth zu fliegen. Die beiden nehmen noch die Bewusstseine von Kitai Ishibashi und Tako Kakuta in sich auf und fliegen mit der XERXES zum Stützpunkt der Antis und Akonen. Atlan und Tifflor kommen dort vor Rhodan an, und Atlan warnt die Antis und Akonen vor Rhodan. Er behauptet sogar, der Stützpunkt der Blues sei nur durch Rhodans Verschulden entdeckt worden. Atlan verlangt, dass der Stützpunkt sofort evakuiert wird, da auch hier durch Perry Rhodan eine Entdeckung droht. Er bietet die XERXES und die neun Begleitschiffe als Evakuierungsflotte an. Der Akone Accarde und der Anti Monguen zeigen sich schockiert und stimmen der Evakuierung zu. Die beiden Altmutanten und Tifflor sind mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden, decken aber auch nicht die Wahrheit auf.

Als Perry Rhodan im Whitemar-System ankommt und über Funk um Landeerlaubnis bittet, wird er schroff abgewiesen. Der Grund wird schnell klar, als die Flotte Atlans im Orbit eines der Monde von Thomas Olmenth entdeckt wird. Rhodan fliegt weiter nach Thomas Olmenth und landet in der Nähe eines akonischen Stützpunktes. Gucky teleportiert mit Merkosh und Rhodan in den Stützpunkt und sie verlangen mit dem Kommandanten zu sprechen. Der anwesende Akone verweist Rhodan an einen anderen Stützpunkt und Gucky teleportiert die Gruppe sofort dort hin. Anstelle der Hauptzentrale des Stützpunktes finden sich die drei jedoch in einem Spiegelsaal wieder und Gucky kann keine Gedankenimpulse mehr empfangen. Nachdem es Merkosh mit seiner Bösen Stimme nicht gelingt, die Spiegel zu zerstören, erkennen sie, dass es sich um eine Para-Reflektion der Antis handelt und versuchen den Saal mit herkömmlichen Methoden zu verlassen. Sie laufen jedoch nur im Kreis und Gucky versucht erneut, seine Parafähigkeiten einzusetzen. Der Erfolg ist zwar erneut gleich Null, aber Gucky spürt, dass der Block der Antis etwas an Kraft verloren hat. Ohne abzuwarten setzt Merkosh erneut seine Stimme ein und diesmal zerbrechen die Spiegel. Gucky teleportiert mit seinen Begleitern erneut zur Hauptzentrale. Dort werden sie ignoriert, da alle mit der Evakuierung beschäftigt sind. Gucky entnimmt den Gedanken der Anwesenden, dass die Akonen Rhodan die Schuld für die Evakuierung geben. Gucky findet telepathisch ihren Kommandanten und teleportiert dorthin.

Atlan wurde über die Landung Perry Rhodans informiert und versucht verzweifelt, den Kontakt zwischen Rhodan und den Kommandanten des Stützpunktes zu verhindern. Er bietet der Führungsmannschaft an, sie an Bord der XERXES zu teleportieren. Als er Accarde und Monguen an Bord der XERXES bringen will, ist Monguen nicht da. Als Atlan erfährt, dass Monguen mit den anderen Antis einen Geistesblock gebildet hat, um Rhodan festzusetzen, ist er aufgebracht und reißt den Geistesblock aus seiner Trance. Er teleportiert mit Monguen zur XERXES und kehrt zum Stützpunkt zurück, um auch Tifflor und Accarde zu holen, als er auf Perry Rhodan trifft. Rhodan kann Atlan nur der Intrige bezichtigen, als Atlan mit Tifflor und Accarde teleportiert.

Die Altmutanten und Tifflor stellen Atlan zur Rede und machen dem Arkoniden klar, dass sie ein weiteres Vorgehen gegen Rhodan nicht mehr unterstützen werden.

Eine ähnliche Ansprache muss sich Perry Rhodan von Gucky und Merkosh anhören. Die beiden warnen Rhodan davor, das Spiel gegen Atlan auf die Spitze zu treiben. Rhodan zeigt sich uneinsichtig und verlangt, dass Gucky ihn zur XERXES teleportiert. Gucky weigert sich jedoch, die drei kehren zur SZ-2-49 zurück und fliegen zur SOL.

In Sol-Town halten Atlan und Tifflor einen Rückblick auf die Ereignisse und beschließen, weitere Aktionen in Richtung Rhodan und der GAVÖK einzustellen und sich auf Wichtigeres zu konzentrieren. Auch an Bord der SOL ist man mit dem Ausgang der Missionen zufrieden, auch wenn es nicht gelang, Kontakt zu den Akonen und Antis zu bekommen.

Icho Tolot bittet Rhodan um eine Space-Jet, ohne die Gründe zu erklären. Rhodan kommt der Bitte nach und der Haluter verlässt die SOL. Er will einen der vier noch nicht gefundenen Zellaktivatoren in der Milchstraße finden.