Traum eines Cyborgs

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 761)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Traum eines Cyborgs
Untertitel: Es geschieht in den Sümpfen des Orkanplaneten - ein Kunstgeschöpf entwickelt das Menschseins-Symptom
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1976
Hauptpersonen: Atlan, Herthor Smolk, Zettlon Meisker, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: Dezember 3581, Januar 3582
Handlungsort: Upith, Fandmann-System, SOL
Computer: Upith … oder die Vielfalt des Lebens
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 89

Handlung

Atlan und Julian Tifflor überlegen, was sie gegen die diplomatischen Missionen Perry Rhodans unternehmen können. Rhodan versucht, in der GAVÖK Verbündete für seinen Kampf gegen das Konzil der Sieben zu finden. Die beiden kommen überein, dass sie die Multi-Cyborgs ebenfalls auf diplomatische Missionen schicken. Die Mucys sollen gezielt Stimmung gegen Rhodan machen. Wegen der großen Anzahl der Mucys hoffen sie immer einen Schritt vor Rhodan zu sein.

Auf dem Planeten Upith unternehmen die beiden Mucys Herthor Smolk und Zettlon Meisker eine Forschungsreise, um den Planeten zu erkunden. Es geht das Gerücht um, dass es intelligente Ureinwohner auf Upith geben soll. Auf Upith herrscht ein permanenter Sturm, der nur in der bevorstehenden Zeit der Windstille auf erträgliche Stärke abflaut. Die beiden müssen immer wieder Angriffe von der sehr wilden Fauna und Flora abwehren. Während die beiden mit ihren Feryppus über das Land fliegen, trifft Herthor Smolk der Blitz der Erkenntnis. Er fühlt sich von einem Moment zum anderen als Mensch. Smolk ist zu tiefst verunsichert und stöhnt auf. Als ihn sein Partner ihn auf seine Verfassung anspricht, weicht er ihm aus.

Am nächstem Tag finden die beiden einen Steinkreis, der eindeutig von Intelligenzen stammt. Zusätzlich stoßen sie auf steinzeitliche Speere, doch keine Spur von den Erbauern. Am Nachmittag finden sie einen merkwürdigen Kalkfelsen. Diesen darf es aus geologischer Sicht an dieser Stelle nicht geben. Eine genauere Untersuchung zeigt, das der Kalkfelsen aus tausenden Schichten von Eierschalen besteht und durch Eiweiß zusammen geklebt ist. In einer der oberen Schichten finden sie die Leiche eines Reptilienwesens mit vier Armen und vier Beinen. Auch bei der Leiche finden sie wieder steinzeitliche Werkzeuge und Kleidung aus Leder. Bei der Leiche handelt es sich um einen der bisher unbekannten Eingeborenen.

Während die beiden noch über ihren Fund spekulieren, erhalten sie einen Funkspruch, der sie zur Siedlung zurückruft. Sie sollen mit einigen anderen Mucys die Order Atlans umsetzen. Die beiden kündigen ihre Rückkehr in etwa fünf Tagen an.

Herthor Smolk ringt indessen mit sich selbst. Er ist sich unsicher, ob er sich seinem Weggefährten anvertrauen soll. Vielleicht hat dieser ähnliche Empfindungen. Smolk kann sich aber nicht zur Offenheit durchringen und verschweigt seine Empfindungen weiter.

Auf dem Rückweg kommen sie gut voran, denn die Stürme fangen an abzuflauen, da die Zeit der Windstille begonnen hat. An einem Sumpf werden sie von einem Beben überrascht. Das Beben hebt den Boden des Sumpfes an, so dass auf diesem fünf Meter lange Schoten sichtbar werden. Als eine der Schoten aufplatzt, steigen zwei Wesen aus der Schote, die das gleiche Aussehen haben wie die gefundene Leiche. Innerhalb kurzer Zeit sind tausende der Eingeborenen aus den Schoten geschlüpft. Da die Eingeborenen immer »tergo« rufen, beschließen Smolk und Meisker, die Eingeborenen Tergos zu nennen. Die beiden Mucys beobachten, wie das Leben der Tergos im Zeitraffer abläuft. Sie beobachten die Werbung der Tergos, die Paarung und die Eiablage sowie die Nahrungssuche. Smolk und Meisker erkennen, dass die Tergos ihren Lebenszyklus in der kurzen Zeit der Windstille durchführen und den Rest des Jahres in den Schoten verbringen.

Smolk ist von der Anpassungsfähigkeit und dem Überlebenswillen der Tergos beeindruckt und bezeichnet sie als seine Brüder. Sie sind denkende und fühlende Lebewesen mit einer Seele, genau wie er, Herthor Smolk.

Während einer Rast werden die beiden Mucys von den Tergos angegriffen und Meisker wird schwer verwundet. Smolk funkt die Siedlung Cy Alpha Upith um Hilfe an, dort werden die beiden bereits vermisst. Die Siedlung wird ebenfalls von den Tergos angegriffen, aber es wird ein Gleiter zur Rettung Meiskers losgeschickt.

Zurück in der Siedlung, verteidigt auch Smolk Cy Alpha Upith gegen die Tergos, denn die Siedlung ist sein Heim, das durch seine Brüder bedroht wird. Nach 17-stündiger Verteidigung der Siedlung geht Smolk gemeinsam mit weiteren sechzig Mucys an Bord eines Schweren Kreuzers. Der Kreuzer startet mit dem Flugziel Fandmann-System. An Bord des Kreuzers versucht Smolk, die anderen Mucys davon zu überzeugen, den Befehlen der Menschen nicht nachzukommen. Der Erfolg ist eher mäßig, aber er findet drei weitere Mucys, die so denken und fühlen wie er.

Im Fandmann-System trifft Smolk auf eine Delegation der SOL. Smolk nimmt Kontakt mit Ras Tschubai auf und bittet darum, mit Rhodan reden zu können. Tschubai erklärt sich bereit, Smolk mitzunehmen und verspricht ihm, dass Rhodan mit ihm reden wird.

Am 5. Januar erreicht Smolk die SOL und erklärt Rhodan seine Verwandlung vom Mucy zum Menschen. Er erhofft sich von ihm die Bestätigung, ein Mensch zu sein. Rhodan zögert, woran Smolk erkennt, dass er nicht gewillt ist, ihn als Mensch zu betrachten. Smolk ist darüber so enttäuscht, dass er sich – ohne dass einer der Anwesenden in der Zentrale der SZ-1 eingreifen kann – mit seiner Waffe erschießt.

Rhodan befürchtet, dass Herthor Smolk nur der Anfang einer tragischen Entwicklung ist.