Rückkehr der SOL

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 771)
PR0771.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Rückkehr der SOL
Untertitel: Sie landen auf dem Planeten der Frauen – mit einem Todesbringer an Bord
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Dienstag, 1. Juni 1976
Hauptpersonen: Mayk Terna, Kayla Hildenbrandt, Janak Raydoc, Reginald Bull, Roi Danton, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: April 3582
Handlungsort: Ovarons Planet
Risszeichnung: Schlachtkreuzer der Akonen von Bernhard Stoessel
(Abbildung)
Computer: Treibstoff für die SOL
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 90

Handlung

Wie immer ist Reginald Bull im Clinch mit der Regierung von Ovarons Planet, denn diese hat wegen des akuten Mangel an Männern ein reges Interesse an den Besatzungsmitgliedern von Bullys kleiner Flotte. Bully weigert sich standhaft, seine Männer in der Stadt Hildenbrandt wohnen zu lassen, da er befürchtet, die Flotte im Notfall nicht schnell genug starten lassen zu können. Besonders misstrauisch wird Bullys und Roi Dantons neuste Aktivität beobachtet. Sie bauen eine Produktionsanlage für NUGAS, denn sie gehen davon aus, dass Perry Rhodan mit der SOL auftaucht und dass diese Treibstoff benötigen wird.

Behindert wird das Pojekt durch Kayla Hildenbrandt. Diese hat in ihrer Eigenschaft als Polizistin Verris Kishtan hinrichten müssen, da Kishtan aus Sehnsucht nach einem Mann den Tod von Welker Kora verschuldet hat. Kayla Hildenbrandt machte sich daher zum Ziel, Bully zur Herausgabe seiner Männer zu zwingen, da sie dies unabdingbar für ein normales Miteinander von Frauen und Männern auf dem Planeten hält. Sie kauft mitten auf der Baustelle der Produktionsanlage ein Grundstück und baut darauf eine Vermittlungsstelle für heiratswillige Frauen. Da Bully vergessen hat, das Grundstück für die Produktionsanlage selbst zu kaufen, muss er sich notgedrungen mit Kayla Hildenbrandt auseinandersetzen.

Da er aber der Forderung Kaylas, die Männer in der Stadt wohnen zu lassen, nicht nachgibt, eskaliert die Situation. Die Moral der Besatzungen fängt an zu bröckeln. Besonders Leutnant Janak Raydoc sieht die Entwicklung mit Sorge, denn er weiß, dass Bully dem nicht tatenlos zusehen wird und warnt seine Freundin Kayla vor den Konsequenzen ihres Tuns.

Als die Situation für Bully unhaltbar wird, droht er der Administratorin Mayk Terna, die Flotte von Ovarons Planet abzuziehen. Die Administratorin und Kayla Hildenbrandt schenken ihm jedoch keinen Glauben. Daraufhin täuscht Bully eine Bedrohung aus dem Weltall vor und befiehlt den Alarmstart der Flotte.

Beim Anblick der startenden Raumschiffe lenkt Terna ein. Bully sichert sich auch die Unterstützung der Administratorin für den Bau der Produktionsanlage. Da er dafür einen Teil der Raumschiffe demontieren muss, erlaubt er der Administratorin im Gegenzug, die betroffenen Schiffe zu besichtigen, damit sie sich selbst ein Bild von der Einsatzfähigkeit der Schiffe machen kann.

Doch Hildenbrandt und Terna sind nicht bereit, sich vorführen zu lassen und beschließen, Bully und Danton zu entführen. Unterstützung erhalten sie von Janak Raydoc. Dieser empfiehlt ihnen die L-7 als geeignetes Schiff für eine Inspektion. Die L-7 ist so stark ausgeschlachtet, dass Bully arge Probleme bekommen wird, die Folgen der Demontage zu vertuschen, allerdings ist sie nicht so offensichtlich, dass Bully misstrauisch werden könnte.

Die zwei Frauen planen, Bully während der Inspektion mittels eines Transmitters zu entführen. Janak Raydoc bringt das Gerät an Bord und es gelingt den Frauen tatsächlich, Bully zu überwältigen und unbemerkt wegzubringen. Roi Danton wird durch das Verschwinden Bullys zwar misstrauisch, da er aber keine Spuren des Transmitters findet, kann er sich keinen Reim darauf machen.

Kurze Zeit später bittet Mayk Terna Roi Danton zu einer Unterredung in ihre Administration und entführt bei dieser Gelegenheit auch ihn. Die beiden Entführten finden sich in einem mit einem Schutzschirm abgesicherten Haus wieder. Eine Flucht ist unmöglich.

Mayk Terna versucht nun, das Kommando über Bullys Flotte zu übernehmen. Der Kommandant der PHARAO, Rik Radik, erkennt den Anspruch der Administratorin jedoch nicht an. Bevor Mayk Terna ihrem Zorn Luft machen kann, unterbricht Radik wegen einer Ortung die Verbindung und die PHARAO startet.

Sie kehrt überraschenderweise mit der SOL zurück, die auf Ovarons Planet landet. Rhodan übernimmt schnell die Kontrolle über die Baustelle und treibt die Arbeiten voran. Galto Quohlfahrt entdeckt einen Fragmentraumer der Posbis und untersucht diesen. Rhodan bittet Mayk Terna derweil um die Freilassung Bullys und Dantons. Die Administratorin ist jedoch nicht bereit, diese ziehen zu lassen und so werden sie schließlich durch die Mutanten befreit.

Schon kurz nach der Landung der SOL breitet plötzlich sich eine rätselhafte Krankheit aus, die der Mediziner Dr. Perm Merveur als Rasterstop-Flechte bezeichnet. Sie breitet sich rasend schnell aus und fordert schon bald erste Opfer. Nur unter Einbindung aller Kräfte gelingt es Dr. Merveur, einen Impfstoff innerhalb kürzester Zeit herzustellen. Insgesamt sind der Seuche 14 Menschen zum Opfer gefallen.

Galto Quohlfahrt macht unterdessen eine überraschende Entdeckung am Bord des Fragmentraumers. Er findet dort die Bauteile einer NUGAS-Produktionsanlage, die millimetergenau in die SOL passt.