Auge zum Hyperraum

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 890)
PR0890.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Auge zum Hyperraum
Untertitel: Die ultimate Waffe – in der Hand eines Mutanten
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Boyt Margor, Niki St. Pidgin, Arnd Telster, Goran-Vran, Hergo-Zovran
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: Alkyra II, Terra
Computer: Das Auge
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 103

Handlung

Goran-Vran ist ein junger Loower. Er wächst auf Alkyra II auf, und seine Entwicklung verläuft normal. Er lernt den Einfluss der Duade kennen und sich durch seine Fähigkeit entelechisch zu denken von diesem zu befreien. Er lernt die Bedeutung des Impulses kennen und erlebt dessen Ausbleiben über einen langen Zeitraum. Als der Impuls dann endlich mit ewiger Verspätung eintrifft, bricht sein Lehrer Jarkus-Telft mit dem Saqueth-Kmh-Helk auf, um das Objekt, von dem die Impulse ausgehen, zu bergen.

Nachdem Gleniß-Gem, der Türmer von Alkyra II, erfährt, dass das Unternehmen gescheitert ist, verfügt er die Mobilmachung der loowerischen Streitkräfte in der Milchstraße. Da ihm angelastet wird, auf den verspäteten Impuls falsch reagiert zu haben, wird Gleniß-Gem vom Kommandanten der Loower-Flotte Hergo-Zovran entmachtet.

Goran-Vran wird von Fanzan-Pran, einem der drei Unterführer Hergo-Zovrans, zu seinem Stellvertreter ernannt und erhält wichtige Informationen von ihm. Der Quellmeister Pankha-Skrin hat die gesuchte Materiequelle gefunden, die neun Ausgänge aufweist, wodurch sich auch der loowerische Kult um diese Zahl erklärt. Daher ist es wichtig, den Schlüssel zu den Materiequellen, der auch als Auge bezeichnet wird, schnellstmöglich von der Erde zu bergen und, wenn nötig, ihn den Terranern gewaltsam zu entwenden. Außerdem erfährt Goran-Vran, dass die Häuser seiner Siedlung in Wirklichkeit Raumschiffe sind, die gerade für den Sturm auf das Solsystem startklar gemacht werden.

*

Auf der Erde hat sich Boyt Margor unterdessen in ein geheimes Domizil in Australien zurückgezogen und versucht dort erneut den Behälter zu öffnen, den er aus der Cheopspyramide entwendet hat. Es gelingt ihm nicht, und so setzt er ein Team aus hochkarätigen Wissenschaftlern unter der Leitung Arnd Telsters darauf an, den Behälter zu öffnen. Auch die Wissenschaftler finden keinen Weg. Im Gegenteil, je länger sie mit dem Artefakt hantieren, desto stärker leiden sie unter geistiger Verwirrtheit und körperlicher Alterung. In dieser Situation kommt es Margor nicht ungelegen, dass der »Idiot« Niki Saint Pidgin ihn aufsucht, um ihn um eine Passage zu seinem Heimatplaneten zu bitten. Mit der Hilfe des paranormal Begabten gelingt es Margor, das Behältnis zu öffnen und das »Auge« daraus zu entnehmen. Das Auge besteht aus drei Teilen:

  1. dem vorderen Teil, einer funkelnden, glitzernden Halbrundung
  2. einem wie Diamant schimmernden, zwölfeckigen Mittelteil von 5 cm Länge und 7 cm Durchmesser
  3. einer metallischen, schwarzen, zwölfeckigen 9,6 cm langen Säule, am Ende trichterförmig erweitert

Als Margor wieder durch das Auge blickt, kann er in den Hyperraum blicken. Doch diesmal sieht er nicht nur unendliche Leere, sondern erkennt auch verschwommene Strukturen. Unter anderem ein kugelförmiges Objekt, bei dem das untere 1/13, die Polrundung also, zu fehlen scheint. Als Boyt Margor schläft, blickt Niki durch das Auge. Als er Boyt Margor von seinen Erlebnissen berichtet, wird dem Supermutanten klar, dass es mit dem »Auge« möglich ist, Welten in der Vergangenheit zu beobachten. Und damit sind die Möglichkeiten des Artefakts längst nicht erschlossen. Bei weiteren Versuchen findet Margor heraus, dass er mit dem Auge eine Hyperraumblase schaffen und sich in diese zurückziehen kann. Auch Gegenstände kann er dorthin mitnehmen. In Margor reift der Plan sich in der Hyperraumblase ein Waffenarsenal aufzubauen.

*

Auf Alkyra II treffen derweil Weltanschauungen aufeinander. Türmer Gleniß-Gem verteidigt seine abwartende Haltung, während die Raumfahrer um Hergo-Zovran ein schnelles Vorgehen befürworten. Der Streit eskaliert, als Gleniß-Gem die Nachricht, dass ein Terraner das Behältnis geöffnet hat, zurückhält. Und nicht nur mit dem alten Türmer hat Hergo-Zovran zu kämpfen. Auch die Duade, das Plasmawesen, dem sich die Loower zum Schein unterwarfen, macht Probleme. Mittlerweile hat sie erkannt, dass die Loower nicht vollkommen unter ihrer Kontrolle stehen und Geiseln genommen. Sie fordert den Gehorsam der Loower ein. Goran-Vran gelingt es, die Duade davon zu überzeugen, dass sie immer noch die Königin sei und bringt sie auf Geheiß Hergo-Zovrans an Bord der THAMID. Dort kann die Duade isoliert werden. Flottenführer Hergo-Zovran möchte die Duade als Option im Einsatz gegen die Terraner dabei haben.

Die letzten Teile des Saqueth-Kmh-Helk treffen auf Alkyra II ein. An Bord ist das Energiewesen Harno. Als es den Loowern zeigt, wie Boyt Margor sich des Auges bedient, gibt es für Hergo-Zovran kein Halten mehr. Er startet mit der gesamten Flotte, die mittlerweile aus circa 18.000 Schiffen besteht, Richtung Solsystem.

Anmerkung

  • Die weiteren Erlebnisse von Harno werden in PR 935 geschildert.