Sendboten des Alles-Rads

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 905)
PR0905.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Sendboten des Alles-Rads
Untertitel: Sie sind Todfeinde der Kryn – denn sie verkünden die Wahrheit
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Plondfair, Demeter, Courselar, Wimbey, Kaptetar, Venres
Handlungszeitraum: Ende 3586
Handlungsort: Torgnisch-System in Algstogermaht
Computer: Courselar und Wimbey – das Wyngerische Dilemma
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 106

Handlung

Die terranischen Raumschiffe SOL und BASIS sind immer noch von einer wyngerischen Flotte eingekesselt. Perry Rhodan und Plondfair fassen den Plan, sich mit einem kleinen Beiboot beim scheinbaren Versuch, die Umzingelung zu durchbrechen, gefangen nehmen zu lassen. Ziel ist, die Wynger über die Zusammenhänge auf der PAN-THAU-RA in Kenntnis zu setzen, wobei Perry Rhodan und Plondfair bewusst ist, dass sie behutsam vorgehen müssen, da der religiöse und kulturelle Unterbau der wyngerischen Gesellschaft betroffen ist.

Perry Rhodan und Plondfair lassen sich plangemäß gefangen nehmen. Bei ihrer ersten Unterredung mit Courselar, dem Kommandanten der 1-ÄTHOR-Flotte, teilen sie lediglich mit, dass sie wichtige Informationen haben, welche die Zukunft der Wynger entscheidend verändern werden. Um seine Glaubwürdigkeit zu untermauern, weist Plondfair auf seine Stellung als Berufener hin. Courselar steht den Aussagen von Plondfair skeptisch gegenüber, gibt aber dennoch den Befehl, dessen Identität aufzuklären.

Kurz darauf erhält Courselar Besuch von Wimbey, dem obersten Kryn der 1-ÄTHOR-Flotte. Obwohl Courselar die Glaubensbekenntnisse gegenüber dem Alles-Rad nicht anzweifelt, ist er dennoch ein aufgeschlossener Wynger, so dass ihn mit dem tiefreligiösen Wimbey eine gegenseitige Abneigung verbindet. Als Wimbey, der dem Kommandanten zwar formal unterstellt, ihm aufgrund seiner Stellung als Kryn aber faktisch ebenbürtig ist, sich nach den beiden Gefangenen erkundigt, ahnt Courselar, dass deren Bedeutung höher ist als zunächst eingeschätzt. Nachdem Courselar bestätigt wird, dass Plondfair ein Berufener ist, schildert Perry Rhodan in einem zweiten Gespräch mit Courselar einige Hintergründe, welche die Terraner nach Algstogermaht geführt haben. Als Perry Rhodan schließlich behauptet, dass sich in der Verbotenen Zone ein nicht sichtbares Raumschiff – die PAN-THAU-RA – befindet, auf dem das Alles-Rad die in der Vergangenheit unumschränkte Herrschaft verloren hat, ist Courselar überfordert und bricht das Gespräch ab.

Während Courselar noch vom Gespräch mit Perry Rhodan und Plondfair aufgewühlt ist, erscheint Wimbey und droht Courselar, ihn absetzen zu lassen, wenn er ihn nicht die Gefangenen verhören lasse. Da Courselar die Möglichkeit erkennt, dass Plondfair ein Bote des Alles-Rads ist, verweigert er das Verhör und schickt seinerseits Vertraute aus, um auf Starscho und den anderen Monden Välgerspäres Erkundungen einzuholen, um Behauptungen Plondfairs nachzuprüfen. In einem anschließenden Gespräch teilt ihm Perry Rhodan schließlich die vollständigen Zusammenhänge um die Sieben Mächtigen, Bardiocs Verrat und Laires Auge mit. Courselar muss erkennen, dass die wyngerische Gesellschaft seit Jahrhunderttausenden von einem Roboter gesteuert wurde.

Wenig später kommt Wimbey doch noch zu seinem Verhör. Da er den Auftrag hat, zu verhindern, dass Perry Rhodan und Plondfair wieder auf ein Schiff der Terraner verschwinden, ist er zunächst erleichtert, zu hören, dass Plondfair nach Starscho fliegen möchte. Gleichzeitig ist er jedoch darüber irritiert, dass Plondfair angeblich einen Auftrag vom Alles-Rad erhalten haben will. Einerseits ist Plondfair zwar der erste Berufene, der jemals wieder zurückgekehrt ist, andererseits war sein Auftreten vor der Berufung eher das eines Rebellen. Als Plondfair die Forderung Wimbeys, ihn über den Auftrag des Alles-Rads zu informieren, ablehnt, zieht Wimbey die Glaubwürdigkeit von Plondfair offen in Zweifel.

Die von Courselar ausgeschickten Vertrauten berichten diesem inzwischen von ihren Feststellungen. Der Waffentechniker Thelvenar berichtet, dass er in einem Tempel habe sehen können, dass die Kranken durch automatische Anlagen behandelt wurden. Der Strahlentechniker Telepair ergänzt, dass das Große Flehen offensichtlich nur einer Diagnose der Krankheiten diene, damit die Hilfesuchenden zum entsprechenden Tempel geschickt werden könnten. Nachdem auch der Strahlungstechniker Ruchgaden berichtet, dass er in Kabinenwänden von Tempeln Bestrahlungsgeräte bemerkt habe, teilt Courselar Plondfair und Perry Rhodan mit, dass seine letzten Zweifel beseitigt sind. Plondfair informiert ihn, dass er mit Demeter nach Starscho fliegen will, um einen allmählichen Wandel des wyngerischen Glaubens einzuleiten. Courselar stimmt dem zu und lässt Demeter an Bord der 1-ÄTHOR kommen.

Misstrauisch geworden, hat Wimbey das Gespräch zwischen Courselar, Perry Rhodan und Plondfair mithilfe geheimer Einrichtungen belauscht. Aufgrund seines tief verwurzelten Glaubens ist es ihm nicht möglich, die Informationen vernünftig zu würdigen. In Plondfair sieht er einen Ketzer im Dienste der Fremden; in Perry Rhodan einen Eroberer, der die Wynger von innen vernichten will. Wimbey nimmt mit Kaptetar und Venres, den zurzeit ranghöchsten Kryn im Torgnisch-System, Kontakt auf. Da diese Wimbey auffordern, für eine Verzögerung des Fluges von Plondfair und Demeter zu sorgen, versucht Wimbey, kurz nachdem Perry Rhodan die 1-ÄTHOR verlassen hat, eine Rebellion gegen Courselar, die jedoch misslingt. Plondfair und Demeter fliegen wie geplant in Richtung Starscho.

Als Courselar die Lauscheinrichtungen in Wimbeys Raum entdeckt, lässt er diesen verhaften. Kurz darauf erhält er jedoch von einem hochstehenden Kryn die Weisung, Wimbey nach Starscho fliegen zu lassen. Gleichzeitig wird ihm untersagt, mit Plondfair und Demeter Kontakt aufzunehmen. Courselar versucht dennoch, die beiden zu warnen, kann jedoch aufgrund eines von einem Helfer der Kryn aktivierten Störsenders nicht zu Plondfair und Demeter durchdringen.

Als Plondfair und Demeter nach einigen Verzögerungen auf Starscho landen, müssen sie feststellen, dass die Menge zuvor im Sinne der Kryn massiv beeinflusst worden ist. Es gelingt ihnen nicht, mit ihrer Botschaft angehört zu werden. Nachdem ihnen schließlich das Mikrofon ausgeschaltet wird, werden sie wegen Alles-Rad-Lästerung verhaftet.