Der Helk des Quellmeisters

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 911)
PR0911.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Der Helk des Quellmeisters
Untertitel: Jagd auf Boyt Margor, den Mutanten von Gäa
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Boyt Margor, Julian Tifflor, Vavo Rassa, Rayn Verser, Nistor, Goro
Handlungszeitraum: Dezember 3586
Handlungsort: Mars, Terra, Jota-Tempesto sowie die Hyperraumnischen Boyt Margors
Risszeichnung: Tempelraumschiff der Chrumruch „Chchan Pchur“ von Michael Hirsch
(Abbildung)
Computer: Spielen auf Zeit
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 106

Handlung

Boyt Margors Versuch, den Konflikt zwischen den Terranern und den Loowern durch die Entführung Baya Gheröls zu schüren, ist zunächst gescheitert. Um sein Ziel doch noch zu erreichen, begibt er sich mithilfe des Auges erneut in die Neunturmanlage der Loower auf dem Mars, wo er Haman Gheröl, seinem willigen Paratender, einen nuklearen Sprengsatz in Pillenform verabreicht. Zur Bestürzung Boyt Margors hatten die Loower jedoch mit einer Kontaktaufnahme zu Bayas Vater gerechnet und ihm eine Falle gestellt. Bevor die gegen ihn eingesetzten Paralysestrahlen ihre volle Wirkung entfalten können, gelingt es Boyt Margor in letzter Sekunde, das Auge zur Flucht zu nutzen.

Der Planet, auf dem er durch den ungerichteten Einsatz des Auges landet, wird von Boyt Margor nach dem griechischen Buchstaben Jota genannt, da es sich um die neunte von ihm besuchte Welt handelt. Während er noch durch seine gelähmte linke Körperhälfte beeinträchtigt ist, wird Boyt Margor Zeuge einer skurrilen Szene. Eine hochschwangere menschliche Frau bringt ein Baby zur Welt, welches bereits wenige Minuten später auf eigenen Beinen läuft. Als Mutter und Kind Boyt Margor bemerken, gehen beide mit einer wilden Aggressivität auf ihn zu. Zwar gelingt es Boyt Margor, seine Psi-Kräfte gegen die Frau einzusetzen, jedoch wird er anschließend von einer plötzlich auftauchenden Meute ebenso aggressiver Personen überwältigt.

Als Boyt Margor aufwacht, stellt er überrascht fest, dass er von den Bewohnern der Welt verehrt wird. Ausgelöst wird die Verehrung durch sein Amulett, bei dem es sich um ein Psychod der Prä-Zwotter handelt. Der Glaube der Tempester, wie Boyt Margor die Bewohner aufgrund ihres Temperaments nennt, richtet sich auf eine »Tanzende Jungfrau«, als deren Totemträger Boyt Margor angesehen wird. Aufgrund dieser Verehrung, der Aggressivität der Tempester sowie ihrer PSI-Affinität, nimmt Boyt Margor einige der Wesen in seine Hyperraumnische mit, um sie später als Kämpfer einzusetzen.

Nachdem die Loower in der Neunturmanlage den Sprengsatz entschärft haben, beschließen sie, die verbliebenen Mitglieder der Familie Gheröl – neben Haman dessen Frau Aldina Feyrön und Bayas Schwester Kerinnja Gheröl – nicht weiter festzuhalten. Begleitet wird die terranische Familie von Goran-Vran, der als Unterhändler der Loower das Verhältnis zu den Terranern verbessern soll.

Zur gleichen Zeit – es ist der 6. Dezember 3586 – befindet sich Julian Tifflor auf einer geheimen Station, die in den Ringen des Saturn eingebettet ist. Diese Station mit der Bezeichnung ORG-Z 12 und dem Eigennamen DUCKO wurde ausgewählt, um das zwei Tage zuvor aufgebrachte loowerische Raumschiff GONDERVOLD zu stationieren. Julian Tifflor, dem inzwischen bekannt ist, dass die GONDERVOLD unter Burnetto-Kup nicht zu Hergo-Zovrans Flotte gehört, steht vor der schwierigen Entscheidung, ob er die Loower freigeben oder weiter internieren soll. Er entscheidet sich schließlich für den zweiten Weg, da er befürchtet, dass Burnetto-Kup Hergo-Zovran den Befehl überbringen soll, die Aktion im Solsystem rasch und gewaltsam abzuschließen. Die Terraner, die durch Saqueth-Kmh-Helk um die Bedeutung der Helks wissen, isolieren anschließend den Helk Nistor an Bord der GONDERVOLD und versuchen, Informationen über diesen besonderen Typ Roboter zu erlangen. Nistor versteht es jedoch, die Terraner hinzuhalten. Nachdem er sich auf Wunsch der Terraner in seine neun Segmente aufteilt, täuscht er vor, dass diese jeweils ein unkontrollierbares Eigenleben entwickelt hätten. Später gibt er vorübergehend gegenüber den Terranern an, ein gottgleiches Wesen zu sein, welchem die Terraner dienen dürften.

In Boyt Margors Hyperraumnische verursachen die Tempester inzwischen durch ihre schubweise auftretende Aggressivität Probleme. Als sich Baya Gheröl in einem der aggressionsfreien Zeiträume mit dem Tempester Goro unterhält, erfährt sie, dass dieser erst drei Jahre alt ist. Kurz darauf startet Boyt Margor eine Expedition nach Jota-Tempesto, wie er die Heimatwelt der Tempester nennt, um mehr über Herkunft der Tempester und ihre Beziehung zu den Psychoden zu erfahren. Mit dieser Aufgabe betraut er Guntram Peres, den er als seinen »Hohepriester« einsetzt.

Boyt Margor, der den Plan verfolgt, die führenden Persönlichkeiten der LFT in seine Hyperraumnische zu entführen, sucht anschließend einen seiner wenigen auf Terra verbliebenen Paratender auf. Van Renekkon, der als Terranischer Rat für Unterricht und Kunst Zugang zum engsten Führungskreis um Julian Tifflor hat, informiert Boyt Margor über die auf DUCKO internierten Loower und den als bedeutend eingeschätzten loowerischen Roboter. Boyt Margor stellt daraufhin seinen ursprünglichen Plan zurück und begibt sich mit einer Gruppe von Tempestern zur Station DUCKO, um den Helk zu entführen. Während dieser Aktion wird er jedoch von den Siganesen Rayn Verser und Vavo Rassa bemerkt. Diese setzen sich mit der Kommandantin der Station, Elena Ripard, in Verbindung. Anstatt durch eine vorsichtige Aktion die Gefangennahme Boyt Margors zu ermöglichen, löst Ripard jedoch sofort Alarm aus, so dass Boyt Margor per distanzlosen Schritt aus der Station fliehen kann.

Anmerkung