Das Loch im Universum

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 930)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Das Loch im Universum
Untertitel: Zwei Männer im Bannkreis zweier Universen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Dienstag, 19. Juni 1979
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Gucky, Der Strömer, Reginald Bull, Roi Danton, Augustus
Handlungszeitraum: Anfang März 3587
Handlungsort: Die kosmische Burg Partocs in Erranternohre
Computer: Das Loch im Universum
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 109
enthalten in Silberband 109,
enthalten in Perry Rhodan Japan 465

Handlung

Die Welt des Strömers besteht aus ihm selbst und dem Strom, dessen Teil er zugleich ist. Strom und Strömer sind keine Lebewesen im üblichen Sinne, sondern Erscheinungsformen der Energie, die jedoch ein Bewusstsein aufweisen und in der Lage sind, sich auszutauschen. Der Strömer ist neugierig, möchte mehr über seine Welt erfahren, doch die Antworten des Stroms auf entsprechende Fragen bleiben unbefriedigend. Der Strömer ahnt, dass der Strom mehr ist als ein vollkommener Kreislauf, dass er eingebettet ist in etwas, das sich seinem Verständnis entzieht. Neben der Frage nach der Quelle des Stroms ist der Strömer fasziniert von den Seitenarmen des Stroms, zu denen er sich bislang nie vorgewagt hat. Diese Welt des Strömers wird erschüttert, als er plötzlich einen nie dagewesenen Ruck verspürt, der den gesamten Kreislauf des Stroms erfasst. Der Strömer beschließt, der Ursache auf den Grund zu gehen und hierzu auch in die Seitenarme des Stroms vorzudringen.

Perry Rhodan und Atlan finden sich in einem energetischen Chaos wieder. Eben noch war es ihnen gelungen, Partocs Zusatzschlüssel zu bergen, als sie spürten, wie die kosmische Burg die Barriere zum Normalraum überquerte. Unmittelbar darauf war die Umgebung vor ihren Augen einer Wand aus weißem Feuer gewichen, die sich ihnen als Energiestrom darstellt. Entgegen ihren ersten Befürchtungen ist die von dem sie umgebenden Medium ausgehende Belastung ihrer Schutzschirme nicht sonderlich hoch, so dass sie notfalls etwa fünf Tage in dieser Umgebung aushalten könnten. Auffällig ist jedoch, dass offensichtlich bestimmte Teilchen des Energiestroms mit ihren Schutzschirmen reagieren, so dass sich um diese allmählich eine größer werdende Energieaura bildet. Nach einigen Stunden des Herumschwimmens erkennt Perry Rhodan, dass die Teilchen ähnliche Eigenschaften aufweisen wie Neutrinos, Elektronen und andere subatomare Teilchen. Um weitere Erkenntnisse zu erlangen, beschließen Perry Rhodan und Atlan, in die Seitenarme des Stroms einzudringen.

An Bord von Partocs Burg hat Roi Danton das Kommando übernommen. Obwohl alle Versuche, seinen Vater und Atlan zu finden, erfolglos bleiben, geht Roi Danton aufgrund des Verhaltens der von der Burg vertriebenen Unbekannten nicht davon aus, dass diese hinter deren Verschwinden stecken. Ganerc äußert als erster die Vermutung, dass Perry Rhodan und Atlan eventuell hinter der Barriere geblieben sein könnten. Nach und nach konzentrieren sich die Untersuchungen auf zwei Anlagen. Eine Anlage, die offensichtlich erst vor kurzem in einer Halle in der Nähe der Zentrale zusammengebaut worden ist, scheint als Steueranlage für das Überschreiten der Burg über die Barriere verantwortlich gewesen zu sein. Eine zweite Anlage – ein Schaltkasten im Labor – erregt die Aufmerksamkeit der Terraner, da zunächst Gucky und anschließend auch Fellmer Lloyd kurzzeitig mentale Impulse von Perry Rhodan und Atlan wahrnehmen, die scheinbar aus dieser Anlage zu kommen scheinen. Bei einer ersten Untersuchung wird am Schaltkasten ein kleiner Fleck bemerkt, der von innen heraus zunehmend Energie abgibt.

Der Strömer trifft auf eine neue Welt. Entgegen seinem Glauben, der einzige Strömer zu sein, bewegen sich in den Seitenarmen des Stroms unzählige andere Strömer unterschiedlicher Form und Geschwindigkeit. Allerdings erkennt der Strömer bald, dass er zwei Unterschiede aufweist, die ihn zu etwas Besonderem unter den Strömern macht. Zum einen verändern andere Strömer bei einem Zusammenprall ihre Form und Größe, während er selbst stets seine Identität behält. Zum anderen scheint er das einzige Wesen mit einem Bewusstsein zu sein. Während der Strömer noch über seine Besonderheiten nachsinnt, spürt er plötzlich zu seiner Überraschung mentale Impulse und trifft kurz darauf auf zwei anachronistische Körper von unvorstellbarer Hässlichkeit.

Atlan akzeptiert allmählich die Tatsache, dass sie sich in einem Mikrouniversum befinden, zumal er spürt, dass in seinen verschütteten Erinnerungen Erlebnisse über ein Mikrouniversum enthalten sind. Während er und Perry Rhodan sich durch das fremdartige Medium schwimmend bewegen, treffen mehr und mehr Teilchen auf ihre Schutzschirme, die diese immer stärker glühen lassen. Plötzlich verspüren die beiden einen mentalen Impuls und treffen kurz darauf auf ein Teilchen von überirdischer Schönheit.

Auf der kosmischen Burg stellen Geoffry Abel Waringer und Payne Hamiller fest, dass die Steueranlage allmählich ihren Dienst einzustellen scheint. Da als Konsequenz hieraus nicht auszuschließen ist, dass die Burg wieder hinter die Barriere versetzt wird, diskutiert die Schiffsführung um Reginald Bull und Roi Danton mit den Wissenschaftlern über die Notwendigkeit einer Evakuierung. Noch bevor eine Entscheidung fällt, erhält Roi Danton beunruhigende Meldungen aus dem Labor: der inzwischen glühende Fleck vergrößert sich in exponentieller Weise.

Perry Rhodan ist von dem neuen Teilchen fasziniert. Während er Atlan noch erläutert, dass es sich um ein Psion, ein Bindeglied zwischen Geist und Materie, handeln könnte, stellen die beiden fest, dass sie sich auf das Teilchen zubewegen. Nachdem alle Versuche, von diesem wegzuschwimmen, erfolglos bleiben, fügen sich Perry Rhodan und Atlan ihrem Schicksal und lassen sich auf das Teilchen zutreiben.

Der Strömer ist über den bevorstehenden Zusammenprall mit den beiden Fremdkörpern verängstigt, da er ahnt, dass etwas Außergewöhnliches geschehen wird. Auf seine verzweifelten Rufe meldet sich der Strom und teilt ihm mit, dass er sich keine Sorgen machen brauche. Er komme seiner Aufgabe nach, die Fremdkörper aus ihrer Welt zu entfernen. Nun fügt sich auch der Strömer seinem Schicksal, und die Fremden stürzen seinem Zentrum entgegen und gehen schließlich durch ihn hindurch.

Im Labor erfolgt eine gewaltige Explosion und am Ort des Schaltkastens erscheinen Perry Rhodan und Atlan, die jedoch scheinbar von innen heraus glühen und eine für ihre Umgebung tödlichen Aura aufweisen. Da Perry Rhodan und Atlan scheinbar ziellos umherirren und durch die hohe Hitzeentwicklung der Auren auch Anlagen der Burg zerstört werden, beschließt die Schiffsführung schließlich die Evakuierung. Roi Danton, der zunächst auf der Burg verbleibt, wird fast durch die Nähe der Auren getötet, kann aber im letzten Augenblick von dem ebenfalls auf der Burg zurückgebliebenen Augustus gerettet werden.

Alaska Saedelaere erinnert an seinen Traum. Perry Rhodan und Atlan sind zurückgekehrt – aber nicht als Menschen.