Himmel ohne Sterne

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 95)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Himmel ohne Sterne
Untertitel: Sie folgen dem Ruf des Geistwesens vom Planeten Wanderer – und durchstreifen das Nichts zwischen den Milchstraßen …
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 28. Juni 1963
Hauptpersonen: Perry Rhodan, „Er“ oder „Es“, Gucky, Reginald Bull, Oberst Baldur Sikerman, Wuriu Sengu, Nex, Regoon, Laar, Gorat
Handlungszeitraum: 2044
Handlungsort: Wanderer, Barkon
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 12

Kurzzusammenfassung

Nachdem die DRUSUS und fünf Transportschiffe die einhunderttausend Arkoniden nach Arkon III gebracht haben, ruft eine telepathische Botschaft von ES Perry Rhodan nach Wanderer. ES empfängt von Barkon keine Gedankenimpulse mehr, und Rhodan, Gucky und Wuriu Sengu sollen mit einem Raumschiff dorthin fliegen.

Sie finden Barkon, das erkaltet ist und seine Atmosphäre verloren hat. Sie finden keinen Anhaltspunkt von Leben, bis sie von unsichtbaren Gegnern angegriffen werden.

Die Barkoniden befinden sich unterirdisch in einem künstlichen Tiefschlaf. Zwei Barkoniden erwachen und berichten Rhodan, dass die Unsichtbaren die Energieanlagen des Planeten sabotieren. Aus Nahrungs- und Luftmangel haben sich die Bewohner Barkons in den Tiefschlaf begeben.

Es gelingt, die Unsichtbaren zu vertreiben, die Barkoniden heizen ihren Planeten wieder auf. Rhodan, Gucky und Sengu kehren nach Wanderer zurück.

Handlung

Nach der Rettung der Arkoniden aus ihrem Kolonieschiff freuen sich Perry Rhodan, Reginald Bull und viele Mitglieder des Mutantenkorps auf ein paar freie Tage. Während des Rückflugs mit der DRUSUS von Arkon vergnügen sie sich mit einer Partie Dreidimensionalem Schach. Kurz vor der Transition werden alle telepathisch veranlagten Individuen aus der Ruhe gerissen. Eine intensive Stimme ruft nach Rhodan. ES befiehlt ihm, nach Wanderer zu kommen.

Nahe dem Kunstplaneten tritt ES in Form von Gucky auf der Brücke auf. Er fordert Perry Rhodan, Gucky und Wuriu Sengu auf, nach der Landung das Schiff in einem Raumanzug zu verlassen und ihn in der Stadt zu treffen. Hier erläutert ES die Gründe seines Rufes. Seit einiger Zeit erhält er keinen Kontakt mehr zu den Barkoniden. Da das Geistwesen noch von seinem Aufenthalt im Roten Universum geschwächt ist, bittet es Rhodan, nach dem Rechten zu sehen. So starten die drei mit einem kleinen von ES gestelltem Schiff durch den intergalaktischen Leerraum nach Barkon.

Innerhalb von drei Stunden legt das Schiff die gewaltige Distanz zurück und landet auf dem einsamen Planeten. Schon auf den ersten Blick erkennt Perry, dass etwas nicht stimmt. Die Atomsonne, die Barkon auf dem Weg wärmen sollte, ist erloschen. Die Atmosphäre ist kondensiert und bedeckt als dicke Schneeschicht den Planeten. Auch Gucky ist beunruhigt. Wo er eigentlich viele Lebenszeichen in den unterirdischen Städten und Anlagen empfangen sollte, herrscht eine gähnende Leere. So machen sich die drei auf dem Weg. Auch in der verschneiten Hauptstadt lässt sich kein Lebenszeichen der Barkoniden ausmachen. Allerdings treffen sie auf unsichtbare Wesen unbekannter Herkunft, die sie mit Waffenfeuer begrüßen. Rhodan und die anderen ziehen sich in die unterirdischen Komplexe zurück.

Auch innerhalb der weiten Anlagen finden Rhodan, Gucky und Sengu kein Lebenszeichen der Barkoniden. Scheinbar sind sie spurlos verschwunden. Auch ihre technischen Anlagen zeigen keine Aktivität. Mehrere Kilometer tiefer finden sie die Antwort für den technischen Ausfall. Anscheinend ist der planetare Hauptreaktor abgeschaltet worden. Mittels eines einfachen Bedienungssystems lässt sich der Reaktor von der technischen Hauptschaltwarte aktivieren. In Nähe der Warte finden sie einen Bahnhof für Schienenfahrzeuge. Mit einem kleineren Modell gelangen die drei in einen versiegelten Überlebensbereich. Hierhin haben sich die Barkoniden zurückgezogen. Anscheinend befinden sie sich in einer Art Winterschlaf, mit extrem reduzierten Vital- und Gehirnfunktionen. In einem Nebenraum treffen sie auf vier langsam erwachende Personen. Es handelt sich um die führenden Wissenschaftler der Barkoniden: Nex, den Nexialisten, Regoon, von Beruf Physiker, sowie Laar und Gorat. Sie erzählen ihnen von den Ereignissen, die sie in den Tiefschlaf trieben.

Vor einigen Wochen ereigneten sich unerklärliche Ereignisse auf der Oberfläche. Überwachungssysteme fielen der Reihe nach aus und in einzelnen Sektoren kam es zur Sichtung vereinzelter Geisterscheinungen. Nach und nach versagten die Nahrungsversorgung, Lufterneuerung und schließlich der Hauptreaktor. Die Barkoniden gingen gemäß eines Notfallplans in einen Wärmeschlaf. Nur die vier Wissenschaftler nahmen gleichzeitig ein Gegenmittel, welches sie im Falle einer Reaktivierung des Reaktors erwecken würde. So wollten sie abwarten, bis die Fremden den Planeten wieder verlassen würden.

Da sich nun mit dem durch Rhodan ausgelösten Erwachen zeigt, dass die Passivität der Barkoniden nicht zum Erfolg führte, beschließen sie aktivere Maßnahmen zu ergreifen. Sie stellen den Fremden eine Falle. Ein Individuum wird von ihnen angeschossen und löst sich materiell auf. Innerhalb der nächsten Tage fliehen die Fremden von Barkon. Die Aufdeckung ihrer Existenz und der Tod ihres Rassenangehörigen war anscheinend zu viel für ihr Gemüt. Rhodan, Gucky und Sengu verzögern ihre Abreise noch um einige Tage um den Barkoniden bei der Planung effektiver Verteidigungsmaßnahmen zu helfen, für den Fall dass die Fremden zurückkehren sollten.

Mit ihrem kleinen Schiff gelangen sie innerhalb kürzester Zeit nach Wanderer. Hier wartet Reginald Bull mit der DRUSUS und einem Großteil des Mutantenkorps. Diese Chance nutzend, nehmen viele von ihnen vor der Abreise nach Terra eine Zelldusche.