Die Höhlen der Ringwelt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 952)
PR0952.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Die Höhlen der Ringwelt
Untertitel: Die Vergangenheit wird lebendig – ein Orbiter berichtet
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Marcon Sarder, Frelton Arx, Samsho Kirdel, Canjot, Dexahn
Handlungszeitraum: Juli 3587
Handlungsort: Skuurdus-Buruhn
Report:

Ausgabe 51: Ein freundlicher Golem - Industrieroboter sollen den Menschen helfen

Lexikon: CEKO-338-Gunnipa / Goronkon, Alpar / Peyntepor / Vontrecal-Pyn
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 113

Handlung

Der 86-jährige terranische Amateurarchäologe Marcon Sarder fliegt im Juli 3587 mit seinem Raumschiff ARSOLIKA zum Planeten Skuurdus-Buruhn im System Skuur. Mit seiner Mission möchte er Hinweisen auf einen in der Vergangenheit operierenden Wächterorden für die Einhaltung von Recht und Ordnung nachgehen. Sarder hatte in der Jugend Kontakt mit dem arkonidischen Altertumsforscher Kihnmynden und von diesem die Faszination für uralte galaktische Zivilisationen übernommen. Von Kihnmynden hatten Ronald Tekener und Jennifer Thyron im Juni 3587 auf ihrer Suche nach Informationen zu den Horden von Garbesch den Hinweis erhalten, den Planeten mit der »gespaltenen Sonne« aufzusuchen. Nachdem Sarder durch Zufall von der anschließenden Suche von LFT und GAVÖK nach diesem Planeten erfahren hatte, erinnerte er sich daran, dass in alten Legenden Skuurdus-Buruhn als Planet mit der »gespaltenen Sonne« bezeichnet wurde.

Sarder ist das Gegenteil eines angesehenen Archäologen; seine Theorien werden ausgelacht, sein Forschungsschiff hat er durch einen Versicherungsschwindel erlangt und die Mitglieder seiner Mannschaft sind eher zwielichtige Gestalten, die die Nähe zu offiziellen Stellen meiden.

Während des Anflugs auf das Skuur-System betrachten die Mannschaftsmitglieder der ARSOLIKA, unter anderem Frelton Arx und Samsho Kirdel, die Aussichten auf einen spektakulären Fund noch mit großer Skepsis. Nachdem sich jedoch zeigt, dass Skuurdus-Buruhn einen mächtigen Trümmerring aufweist, der zusammen mit der starken Polachsenneigung des Planeten dazu führt, dass von dessen Oberfläche aus die Sonne gespalten erscheint, nehmen auch die Mannschaftsmitglieder Sarders Theorie erstmals ansatzweise ernst.

Nach ersten Untersuchungen des Planetens, bei denen dieser unbewohnt erscheint, stoßen Sarder und einige Besatzungsmitglieder am 10. Juli in ein ausgeprägtes Höhlensystem vor, in welchem sie nach einiger Zeit auf Wesen stoßen, die wie überdimensionale Schmetterlinge aussehen und fledermausartig von der Decke hängen. Zunächst bleibt unklar, ob es sich bei diesen Buruhnern um intelligente Wesen handelt, da sie weder tierisches Territorialverhalten zeigen noch Anstalten zur Kontaktaufnahme machen. Nachdem Sarder zunächst erfolglos versucht, mithilfe eines auf uralte Sprachen eingestellten Translators eine Verbindung zu den Buruhnern herzustellen, reagieren diese schließlich auf die Begriffe Ritter der Tiefe und Armadan von Harpoon.

Von den Buruhnern wird die Gruppe zu eine Höhle gebracht, die als Halle Canjots bezeichnet wird. Der Anführer der Buruhner, Dexahn, erklärt, dass es sich bei Canjot um einen Orbiter von Armadan von Harpoon handelte, der als bedeutendster Buruhner verehrt werde. In der Halle Canjots stehen die Säulen des Armadan von Harpoon. Bei diesen handelt es sich um Memory-Säulen, die sich bei Zusammenkunft der Buruhner aktiviert und den Anwesenden über eine Projektion Canjots Zugang zu dessen Erinnerungen ermöglicht. Auf Bitten von Sarder erfolgt eine Zusammenkunft der Buruhner, bei der Sarder die Geschichte von Canjot erfährt.

Canjot war zu einer Zeit Orbiter Armadans von Harpoon geworden, als dessen Sieg über die Horden von Garbesch noch nicht allzu lange zurücklag. Nachdem sich die Lage in der Milchstraße stabilisierte, besuchte Armadan ein letztes Mal Canjot, um ihm mitzuteilen, dass er, Armadan, in anderen Teilen des Universums gebraucht werde und daher nicht zurückkehren könne. Canjot, der über die Trennung von seinem Ritter verzweifelt war, erhielt von Armadan zum Abschied zwei Geschenke: die Memory-Säule, um im Volk der Buruhner die Erinnerungen an seinen größten Sohn zu bewahren, und das Skelett eines Garbeschianers, um die Völker der Milchstraße zu mahnen, für eine Rückkehr der Garbeschianer gerüstet zu sein.

Sarder und seine Gruppe werden von Dexahn zur Höhle mit dem Skelett des Garbeschianers gebracht, von dem eine Aura der Bösartigkeit und Aggressivität ausgeht. Als Dexahn verschwindet und die Höhle durch herabfallende Steine verschlossen wird, glauben sich Sarders Leute angegriffen und beschließen das Skelett mit zum Schiff zu nehmen. Als Sarder auf dem Rückweg einige Buruhner zur Herausgabe der Memory-Säule zwingen will, lassen diese die Säule zerfallen, um zu verhindern, dass das Geschenk des Ritters missbraucht wird. Sarders Gruppe gelingt schließlich die Flucht zu ihrem Schiff.

Später gelingt es Sarder zu Julian Tifflor vorzudringen und ihm – zusammen mit dem Bericht über Canjot – das Skelett des Garbeschianers zu übergeben.