Der Anti

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Der Anti (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 96)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Der Anti
Untertitel: Das Schicksal eines Sternenreiches – in den Händen eines Diebes!
Das 7. Atlan-Abenteuer!
Autor: K. H. Scheer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Juli 1963
Hauptpersonen: Atlan, John Marshall, Perry Rhodan, Segno Kaáta, Iwan Iwanowitsch Goratschin
Handlungszeitraum: 2044
Handlungsort: Arkon-System, Gela-System
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 12,
enthalten in Leihbuch 36

Handlung

Der Mutant John Marshall befindet sich nach den Ereignissen auf Barkon als terranischer Verbindungsoffizier auf Arkon I. Er hält sich meist in der Nähe Atlans auf. Während sie im Kristallpalast übernachten, wird über das Belüftungssystem durch Unbekannte ein Anschlag mit Betäubungsgas auf den Imperator verübt. Atlan erwacht und stellt bei Marshall eine nicht ganz harmlose Schulterverletzung durch Strahlwaffen fest. Die Verwundung hatte er sich beim Versuch, den Arkoniden zu verteidigen zugezogen. Die Wunde wird sofort versorgt. Der Mutant stellt nach dem Erwachen fest, dass Atlans Zellaktivator gestohlen wurde. Sechzig Stunden verbleiben nun zur Wiederbeschaffung, bevor eine explosive Zellalterung in Atlans Körper einsetzt. Man erwartet einen Erpressungsversuch, da die Tötung Atlans kaum das Ziel gewesen war; dies hätte man ja nach der Betäubung problemlos erreichen können.

Als Sofortmaßnahme leitet man die Verfolgung und Kontrolle aller Raumschiffstarts seit dem Diebstahl ein. Diese Aufgabe wird dem Robotregenten übertragen. Des Weiteren wird der gesamte Handelsverkehr eingestellt und alle Privatflüge untersagt. Über Hyperfunk wird Perry Rhodan kontaktiert, der innerhalb von zwei Stunden mit der DRUSUS und zwei Leichten Kreuzern der STAATEN-Klasse – der CALIFORNIA und der TOGO – nach Arkon aufbricht. Mit an Bord ist nahezu das gesamte Mutantenkorps. Nach vier Transitionen ist die Entfernung von 34.000 Lichtjahren überbrückt. Der problemlose Empfang der kleinen terranischen Flotte, ohne große Kontrollen und in Anwesenheit von Admiral Tara, ist von Atlan vorbereitet worden. Es verbleiben noch fast genau dreißig Stunden.

Während des Fluges hat man eine täuschend echte Kopie von Atlans Zellaktivator angefertigt. Auch für das typische Strahlungsmuster hat man gesorgt. Atlan trägt ihn demonstrativ über seiner Kleidung und bemerkt in der Öffentlichkeit nebenbei, dass ihm eines seiner lebenswichtigen Geräte gestohlen wurde. Damit begründet er auch die Einschränkungen der Raumfahrt.

Ein maskierter terranischer Roboter übernimmt Atlans Rolle auf Arkon I, während der Imperator mit den terranischen Kreuzern auf die Handelswelt Arkon II wechselt. Dort sind die wenigen Raumschiffe, die nach dem Diebstahl noch von Arkon I starteten, stationiert. Die Besatzungen und Passagiere werden von den Mutanten überprüft. Lediglich ein Kommandant eines Kleinraumers ist auffällig; er klagt über heftige Kopfschmerzen, die ihre Ursache nur in einem unfachmännisch angelegten mechanischen Hypnoblock haben kann. Die Mutanten beseitigen diese Blockierung und erfahren, dass der Kommandant davon überzeugt ist, dass er zwei arkonidische Offiziere nach Arkon II gebracht hat. Dort sind sie aber nie offiziell angekommen. Weitere Nachforschungen ergeben, dass die betreffenden Personen über dem Planeten abgesprungen sind.

Die einzige Person, die neben den wenigen terranischen Eingeweihten überhaupt von der Existenz des Zellaktivators wusste, ist Thomas Cardif. Er könnte hinter der Aktion stecken, falls er nicht bei den Ereignissen auf Archetz im selben Jahr umgekommen ist.

Inzwischen hat der Robotregent Überwachungsaufnahmen von den Raumhäfen auf Arkon I ausgewertet; es stellt sich heraus, dass er einen der gesuchten Männer identifizieren kann. Es handelt sich um Segno Kaáta, einen Anti und Hohepriester des Báalol-Kultes. In kurzer Zeit gelingt mithilfe des neuen Schiffstyps, der Space-Jet, auch die Anpeilung des originalen Zellaktivators. Er befindet sich im Tempel des Báalol-Kultes. Sofort beginnt man, heimlich den Tempel großräumig zu umstellen. Man stellt Geheimausgänge fest. Sie werden durch den Einsatz von Impulsgeschützen unbrauchbar gemacht. Atlan erleidet einen ersten Schwächeanfall, eine Parastimulinspritze lässt ihn sich jedoch wieder ausgeglichen und stark fühlen.

Der Einsatz des Mutantenkorps gerät zum Fiasko. Die Antis haben die Fähigkeit, parapsychische Fähigkeiten zu neutralisieren. Besonders der Einsatzversuch Guckys scheitert kläglich; er wird nach einem Teleportationsversuch äußerst schmerzhaft zurückgeworfen und fällt vorerst in Bewusstlosigkeit. Auf einige Gebäude des Tempelkomplexes, in denen sich der Zellaktivator definitiv nicht befindet, wird heftiges Feuer eröffnet, um Kaata zur Kontaktaufnahme zu zwingen. Dies gelingt auch, Kaata ist sich nicht ganz sicher, ob Atlan wirklich über kein Ersatzexemplar seines Zellaktivators verfügt. Dieser bietet ihm bei Übergabe des Zellaktivators eine gewisse Straffreiheit an. Der Hohepriester kündigt an, das Angebot erst dann anzunehmen, wenn Atlan fünfundsechzig Stunden nach der Entwendung noch imstande ist, Verhandlungen zu führen. Atlan kündigt darauf einen massiven Angriff in fünfzehn Minuten an.

Wenig überzeugt lässt man den Angriff dann tatsächlich beginnen. Nur das Hauptgebäude, in denen die Ortung den Zellaktivator anzeigt, wird noch ausgelassen. Gleichzeitig wird ein Sturmangriff von Robotern befohlen. Da löst sich überraschend aus der Spitze des Tempels ein Raumschiff und startet gen Himmel. Der Zellaktivator ist an Bord. Dem Robotregenten wird sofortiges Feuerverbot auferlegt. Die Space-Jet mit Atlan, Rhodan und Iwan Iwanowitsch Goratschin nimmt die Verfolgung auf. Die DRUSUS, die CALIFORNIA und die TOGO folgen nach. Das flüchtende Schiff wird rasch eingeholt, ein Angriff verbietet sich wegen der Gefährdung des Zellaktivators. Der Anti geht in die Transition, dank des in die Space-Jet bereits eingebauten Strukturtasters kann sofort eine Verfolgungstransition ausgeführt werden. Es handelt sich nur um eine Kurztransition, man findet sich im unbedeutenden Gela-System am Rande des Kugelsternhaufens M 13.

Atlan erleidet einen weiteren Schwächeanfall und erhält von Goratschin erneut eine Spritze. Danach ist Atlan in der Lage, das feindliche Raumschiff durch einen präzisen Schuss ins Heck zur Notlandung auf dem größten Mond des einzigen Planeten Gelal zu zwingen. Nach wenigen Umkreisungen mit der Space-Jet ist der Anti samt Zellaktivator geortet. Rhodan und Atlan legen Raumanzüge an und verlassen das Raumschiff, um den Anti zu überwältigen. Goratschin agiert mit dem Shift der Space-Jet zur Unterstützung. Die Verfolger haben aber vergessen, einen Hyperfunkspruch nach Arkon zu senden, um Verstärkung anzufordern. Als sie dies korrigieren wollen, werden sie durch den Anti unter Feuer genommen und so am Betreten ihres Raumers gehindert. Die Antis verfügen aus ungeklärten Gründen über die besten Individualschirme der Galaxis.

Goratschin vermutet richtig, dass sie ihre Schutzschirme durch Geisteskraft enorm verstärken können. So ist es kaum möglich, den Hohepriester schnell zu besiegen. Die eingeschlagene Zermürbungstaktik kann angesichts der knappen Zeit nicht schnell genug zum Erfolg führen. Wenigstens ist Rhodan, dem eine letzte Idee gekommen ist, der Rückweg in die Space-Jet möglich, während Goratschin und Atlan den Anti unter Feuer halten. Rhodan verlässt das Raumschiff wieder und umgeht den Anti. Mit Pfeil und Bogen, die zur Sportausrüstung des Raumers gehören, gelingt es ihm, Segno Kaata auszuschalten, da dessen Schutzschirm auf nichtmagnetische, mechanische Waffen nicht reagiert. In letzter Minute kann er Atlan seinen Zellaktivator auf die Brust pressen.