Die zweite Welle (PR 975)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Perry Rhodan-Heftroman Nr. 975 von Marianne Sydow. Für den Perry Rhodan-Heftroman Nr. 2360 von Uwe Anton, siehe: Die zweite Welle.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 975)
PR0975.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Die zweite Welle
Untertitel: Katastrophenalarm in der Galaxis – der Untergang kündigt sich an
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Jen Salik, Quiryleinen, Tao-Tan, Ottarsk, Pakaluk
Handlungszeitraum: Mitte September 3587
Handlungsort: Terra
Risszeichnung: Beiboot Typ SPACE-JET (Neukonstruktion) von Manuel de Naharro
(Abbildung)
Lexikon: Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter / PP-III / Twin-Sol
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 115

Handlung

Am Morgen des 11. September 3587 hat sich die Lage in der Milchstraße scheinbar entspannt. Das Ultimatum der Orbiter ist bis zum 20. Oktober verlängert worden. Auch wenn es unmöglich ist, bis zu diesem Termin die Milchstraße zu räumen, kann Julian Tifflor wenigstens auf ein Wunder hoffen. Da erhält er einen Anruf von Ronald Tekener: Die von Alurus, dem Diener der Kosmokraten, angekündigten Weltraumbeben haben erneut begonnen, diesmal zusammen mit einer unbekannten Strahlung. Das kann nur Ärger mit den Orbitern bringen, und Jen Salik, der die Verlängerung ihres Ultimatums erreicht hat, ist verschwunden.

Die Raumstation UNKAS wurde um das Jahr 2600 auf einem sechs Kilometer großen Asteroiden in der Nähe von M 13 erbaut. Ungefähr ein Jahr vor dem ersten Auftreten von Weltraumbeben nehmen ein paar Wissenschaftler die leerstehenden sechs Kuppeln der Station wieder in Betrieb. Am 11. September misst einer der Wissenschaftler, der 160-jährige Tao-Tan, in nur zwölf Lichtjahren Entfernung eine Erschütterung des Raum-Zeit-Gefüges an. Er hält im Gegensatz zu seinen Kollegen die Gefahr für sehr groß. Die Station kann keinen Notruf mehr absetzen. Mehrere Weltraumbeben finden immer näher an der Station statt. Alle Wissenschaftler legen ihre Raumanzüge an; dann wird die Station von einem schwachen Beben getroffen, kurz nachdem eine unbekannte Strahlung angemessen wurde. Einige der Kuppeln überstehen das Beben, doch man hat vergessen, die Schotte zwischen den Kuppeln zu schließen, daher ist alle Luft entwichen, und einer der Wissenschaftler ist ohne Raumhelm umgekommen. Der verletzte Tao-Tan wird in einer der Kuppeln mit einem Beruhigungsmittel zurückgelassen. Als er sich auf seiner Liege ausruht, bemerkt er einen Spalt in der Kuppelwand, der immer weiter wird. Der Stahl der Kuppelwand beginnt, sich in eine zähflüssige Masse zu verwandeln. Die anderen Wissenschaftler glauben sich in Sicherheit. Über Funk hört er, dass sie einen Funkspruch zu einer anderen Station abgesetzt haben und mit Rettung rechnen – dann hört er nichts mehr von ihnen. Auch Tao-Tan ist in höchster Gefahr, als seine Kuppel sich mehr und mehr auflöst. Doch endlich fallen die Schwerkraftgeneratoren der Station aus, und er kann sich in der Schwerelosigkeit aus der Kuppel entfernen. Sechs Stunden später wird er von einem Raumschiff der GAVÖK abgeholt. Auch auf diesem Schiff gibt es einige Gegenstände aus Arkon-Stahl, und die lösen sich alle auf.

In Gostabaar, der Hauptstadt des Planeten Durgen, ist Ottarsk drei Monate nach seiner Auseinandersetzung mit dem Stadtmaurer Gursc zu seinem Wohnhaus zurückgekehrt. Eines Abends findet er eine Bahn der kostbaren Wandverkleidung seines Hauses auf dem Boden, und der Beton dahinter sieht seltsam rau und schmutzig aus. Etwas stimmt nicht. Wenig später sieht er eine dunkle, schmutzige Mauer, die einfach nicht dorthin gehört. Dann sieht er überall Verfall, wohin er auch blickt: Pfeiler aus hässlichem Beton; ein teures Mosaik, das sich unter seinen Füßen auflöst. Vielleicht ist beim Bau seines Hauses vor 3000 Jahren gepfuscht worden, und er kann sich kein neues Haus leisten. Doch das ist nicht das Problem. Überall haben sich die weißen Trichterbauten in braunschwarzen Beton verwandelt. Dann beginnt ein geisterhaftes Summen. Ottarsk erkennt, dass die Sache gefährlich ist, und löst Vollalarm aus. Dann beginnt das Gebäude, in dem er sich befindet, sich aufzulösen. Ottarsk kann gerade noch entkommen, doch viele andere haben nicht so viel Glück. Er rekrutiert etliche Roboter, um Opfer zu finden und in einen Bunker zu schaffen. Dann beginnt der Arkonstahl in der Stadt, sich aufzulösen. Der Bunker wird für mehr als zwanzig Arkoniden zur Todesfalle. Am Ende bleiben von Gostabaar nur Trümmer.

Schon immer gab es in der Eastside der Milchstraße die Konkurrenz zwischen den Apasos und den Gatasern, wobei die Apasos meistens nur Zweiter waren. Doch jetzt ist es auf Apas gelungen, künstliches Molkex herzustellen! In aller Eile werden sämtliche Schiffe der Apasos mit einem Molkexpanzer versehen, und man sieht sich bereits als neuer Herr der Milchstraße – bis es in der Nähe des Pahl-Systems ein Weltraumbeben gibt. Sämtliche Städte auf Apas werden zerstört, nur die Molkexschiffe bleiben unversehrt. Einer Vision des Priesters Pakaluk folgend, entschließen sich die Überlebenden, die Orbiter aus der Milchstraße zu entfernen, und man will mit dem Planeten Tahun anfangen. Doch es kommt anders. Ein weiterer Nebeneffekt der Beben lässt die Molkexpanzer sich zu dichten Klumpen zusammenziehen, und alles im Inneren der Panzer wird zerstört. Nur zwei Drittel der Besatzungen können entkommen und werden von einem GAVÖK-Schiff eingesammelt.

Auch Anson Argyris, der in einem Bunker auf Durzuul festgehalten wird, stellt eine fremde Strahlung fest. Und einige Stunden später beginnt sich der Beton in dem Bunker aufzulösen. Für Anson Argyris wäre das eine Chance, sich zu befreien, doch das scheint ihm nicht sinnvoll. Der Zerfall der Orbiteranlagen in Durzuul schreitet fort. Als die Fesselfelder, die Anson Argyris festhalten, ihren Dienst einstellen, rettet er einem Orbiter das Leben. Doch der ist ihm kein bisschen dankbar. Die Orbiter halten die zweite Welle der Weltraumbeben für eine neue und fürchterliche Waffe der Garbeschianer. Von Naturkatastrophen wollen sie nichts hören.

Für Tifflor kommt eine Katastrophenmeldung nach der anderen. Fünfzig Planeten sind bereits befallen, darunter Plophos, Crests Planet, Trakarat, Kreit und Sphinx. Rudyn wird völlig zerstört. Quiryleinen verlangt von Tifflor eine Erklärung. Dessen Geschichte von Kosmokraten, Sporenschiffen, PAN-THAU-RA und dergleichen hält er nur für ein Märchen. Quiryleinen stellt ein Ultimatum: Innerhalb eines Tages soll die neue Waffe deaktiviert werden, was natürlich unmöglich ist.

Dann kehrt Jen Salik zurück. Für einige Zeit hat er sich in den Anden aufgehalten, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Jetzt kündigt er an, dass die Weltraumbeben eine viel größere Gefahr darstellen als die Orbiter. Und er weiß auch, welche Flotte zur Evakuierung der Milchstraße dienen kann: Die Keilraumschiffe der Orbiter. Julian Tifflor hat noch ein letztes Treffen mit Quiryleinen. Er befürchtet das Schlimmste, wenn Jen Salik sich mit seinen verrückten Ideen einmischt. Bei den Verhandlungen reden Quiryleinen und Tifflor aneinander vorbei. Quiryleinen ist völlig überzeugt, dass die Weltraumbeben eine neue Waffe sind. Dann trifft Jen Salik ein. Das Ergebnis ist verblüffend. Quiryleinen begrüßt Jen Salik mit den Worten: »Die Orbiter stehen zu Ihrer Verfügung, mein Ritter!«

Innenillustrationen