Ein Freund der Menschen

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 99)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Ein Freund der Menschen
Untertitel: Die Ausgestoßenen kommen – und der Einsame auf Ufgars Planet hat keine Zeit zum Sterben …
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 26. Juli 1963
Hauptpersonen: Crest, Golath, Liszog, Zerft, Perry Rhodan, Reginald Bull, genannt Bully, Leutnant Chad Tunscher, Leutnant Davis Bowler
Handlungszeitraum: Januar 2045
Handlungsort: Crests Planet
Zusätzliche Formate: E-Book, Perry Rhodan-Gold-Edition
enthalten in Silberband 12,
enthalten in Leihbuch 36

Kurzzusammenfassung

Der alte Arkonide Crest entschließt sich, auf einem einsamen Planeten ungestört sein Leben zu beschließen. Er wählt den zweiten Begleiter der Sonne Ufgar, den die Terraner ihm zur Ehre Crests Planet nennen. Kurz nach seiner Ankunft macht ein Raumschiff mit drei ausgestoßenen Unithern eine Notlandung auf Crests Planet.

Nach der Entdeckung von Crests Space-Jet sehen die drei Ausgestoßenen die Chance für eine Heldentat, die ihnen die Heimkehr nach Unith ermöglicht. Da sie die Space-Jet stehlen wollen, verhindert es Crest mit allen Kräften. Es gelingt ihm, zwei Unither zu töten. Als Crest die Space-Jet sichern will, wird er angeschossen. Es gelingt ihm noch, den letzten Unither zu töten und mit letzter Kraft einen Funkspruch nach Terra zu senden.

Perry Rhodan und Reginald Bull holen den Freund der Menschen – den toten Crest – nach Hause zur Erde.

Handlung

Der Arkonide Crest sieht seinem Lebensende entgegen. Seine verbleibenden Monate möchte er in Ruhe und allein verbringen. Daher hat er beschlossen, sich auf einem idyllischen, erdähnlichen Planeten einen Altersruhesitz zu errichten. Von seinem Freund Perry Rhodan wird er mit der SOLAR SYSTEM zu seiner neuen Wahlheimat im System Ufgar gebracht. Die Terraner sind nicht kleinlich. Sie errichten Crest in der Nähe eines Sees einen Bungalow mit einer Komplettausstattung an Haushaltsrobotern. Dazu existieren eine Anlegestelle mit Sportboot für Angelausflüge und für den Wunsch einer Rückkehr, eine Space-Jet. Zusammen mit der Jet kommen zwei Kampfroboter, welche, neben einem Schutzschirm, zur Sicherung des Raumfahrzeugs beitragen sollen.

Während die Terraner das System verlassen und sich Crest auf dem Planeten einrichtet, haben die drei Unither Golath, Liszog und Zerft größere Probleme. Sie sind Verbannte. Von ihrem Volk ausgestoßen, wurden sie für einen gescheiterten Raubzug dazu verurteilt, ihre Heimat mit einem schrottreifen Raumschiff zu verlassen. Während ihr Gefährt langsam auseinanderbricht, suchen sie nach einer bewohnbaren Welt für die Landung. Da registrieren sie in einem sehr nahen System eine Transition. Sie fliegen den angetasteten Punkt an. Aus dem Orbit peilen sie auf der Oberfläche eine stärkere Energiequelle. Golath beginnt die Notlandung, die aufgrund eines Triebwerksausfalls zu einer Bruchlandung ausartet. Das Schiff zieht nahe Crests Hütte eine Schneise der Verwüstung. Die drei Unither überleben den Absturz, aber ihr Schiff wird nie wieder aus eigener Kraft vom Boden kommen.

Crest beobachtet den Absturz vom See aus. Da er den Raumschiffstyp nicht zuordnen kann, bleibt er misstrauisch und nähert sich schleichend seinem Bungalow. Nicht ohne Grund, wie er feststellen muss. Die Unither waren in der Zwischenzeit fleißig. Sie haben die Jet und die zwei Wachroboter entdeckt und die beiden mittels schwerer Thermostrahler, die sie an Bord fanden, ausgeschaltet. Nun suchen sie bisher erfolglos einen Weg durch den Schirm. Crest kennt die Unither und weiß, dass sie aufgrund der Jahrhunderte anhaltenden Besetzung ihrer Heimat nicht sehr gut auf Arkoniden zu sprechen sind. So zieht er sich auf Anraten seines Extrasinns für eine Untersuchung des Wracks zurück.

Das zerstörte Schiff ist auf den ersten Blick nur ein Trümmerhaufen. Im Inneren der Quartiersektion stößt Crest auf kein Lebenszeichen. Beim Überklettern einer Liege wird er von dieser festgehalten. Ohne Möglichkeit, sich aus dieser misslichen Lage befreien zu können, muss er auf die Rückkehr der Unither warten. Diese sind verdutzt über den gefesselten Arkoniden und fassen einen Plan. Um an das Raumschiff zu kommen, sperren sie Crest unbewacht ein und erwarten ihn im Hinterhalt am Jet. Der Arkonide sieht ihren Plan voraus und richtet sich im nahen Wald ein Quartier für die Nacht ein. Während er relativ trocken durch die Nacht kommt, stehen die drei Schiffbrüchigen im Regen.

Mit dem nahenden Morgen ist auch die Geduld von Zerft erschöpft. Er macht aus Crest seinen persönlichen Sündenbock und sinnt auf Rache. Kopflos stolpert er los in den Wald. Hier trifft er nahe Crests Schlafstelle auf ein ihm unbekanntes Tier. Zu seinem Unglück reizt er das Tier. Der Säuresprüher macht seinem Namen alle Ehre. Crest erlöst den Rüsselträger mit einem Energiestrahl von seinen Qualen.

Der technisch versierte Liszog ersinnt einen Ausweichplan. Mit Bauteilen aus ihrem Wrack möchte er einen Feldgenerator bauen, um mit diesem eine Strukturlücke im Kraftfeld zu schaffen. Am Absturzort angekommen, trifft er auf Crest und beginnt ein Feuerduell mit ihm. Eine Horde angelockter Hornwühler nimmt den Unither aufs Korn und Crest die Arbeit ab.

Einsam hält Golath an der Jet Wache. Er ist so konzentriert auf den möglichen Anmarschweg, dass er nicht bemerkt, wie sich Crest mit seinem Boot vom See her nähert. Er wird zuerst überwältigt, kann sich aber mit einem Trick befreien. Crest trifft ihn tödlich, kann aber dem feindlichen Feuer nicht komplett ausweichen. Der Arkonide schleppt sich mit letzter Kraft zum Hyperkom und setzt einen Notruf nach Terra ab. In der Gewissheit, das Schiff gerettet und damit sein Versprechen erfüllt zu haben, stirbt Crest am 25. Januar 2045.