Der letzte Waffengang

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 996)
PR0996.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Der letzte Waffengang
Untertitel: Eine sterbende Welt – als Ort der Entscheidung
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Jen Salik, Amtranik, Ronald Tekener, Jennifer Thyron, Marcel Pradel
Handlungszeitraum: Dezember 3587
Handlungsort: Imperium-Alpha, Bruder Amos
Report:

Ausgabe 62: Ist unser Weltbild falsch? - Über den tatsächlichen Weg der Erde durch das Universum

Lexikon: Tergos
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 118

Handlung

Der immer noch vom veränderten Margor-Schwall beeinträchtigte Jen Salik hält sich zwecks medizinischer Untersuchungen in Imperium-Alpha auf. Alle Bemühungen, ihm zu helfen, bleiben erfolglos, so dass Julian Tifflor sich von Salik überzeugen lässt, ihn in den Kampf gegen Amtranik ziehen zu lassen. Salik verlässt Terra an Bord der MESSIER zusammen mit Ronald Tekener und Jennifer Thyron in Richtung der Provcon-Faust. Die 1500 Meter große MESSIER ist als Entwicklungshilfeschiff zur Provcon-Faust vorgesehen. Durch das Entstehen des Margor-Schwalls ist es nunmehr jedem Raumschiff möglich, ohne die Hilfe der Vincraner den Staubmantel zu durchfliegen, was die wirtschaftlichen Strukturen der Region vollständig veränderte und daher Entwicklungshilfe notwendig macht.

An Bord der MESSIER gibt Salik zunächst ein anderes Ziel als die Provcon-Faust an. Nach Diskussionen mit der Entwicklungshelferin Gail Bedomo wird Pradels Stern angeflogen. Auf dem zweiten Planeten Bruder Amos lebte nach den Informationen Tekeners vor 130 Jahren ein Prospektor und Mystiker namens Marcel Pradel. Bei der offiziellen Entdeckung von Bruder Amos hielt sich Marcel Pradel schon über zehn Jahre auf dieser Welt auf und durchforschte die Überreste von Monumentalbauten der Zyklopenstädte, welche die Ureinwohner im Äquatorgebiet erbaut hatten. In der Einsamkeit hat sich Marcel Pradel in einen pseudoreligiösen Wahn verstiegen, wonach für Pradel die Zyklopenstädte den Mittelpunkt des Universums darstellten. Salik nimmt diese Informationen zur Kenntnis. Er ist sicher, dass sein Widersacher ihn auf Bruder Amos erwartet. Er setzt die Besatzung der MESSIER mit Schlafgas außer Gefecht und verlässt die MESSIER mithilfe einer Space-Jet in Richtung Bruder Amos. Er weiß zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ihm Tekener und Thyron als blinde Passagiere in der Space-Jet folgen.

Amtranik wird bewusst, dass er der letzte Garbeschianer ist, nachdem er seine letzten Getreuen auf Wurrleh verloren hat. Er fasst den Entschluss, da er den ersten Wall des Armadan von Harpoon, die Anlagewelten von Martappon, nicht überwinden konnte, sich dem zweiten Wall zuzuwenden: Der Provcon-Faust mit der paraplasmatischen Sphäre, die den so genannten Margor-Schwall aussendet. Die Provcon-Faust wird immer noch durch eine größere Zahl von Raumschiffen abgesichert, so dass Amtranik ein direkter Anflug nicht möglich ist. Bei einem Zwischenstopp der VAZIFAR im äußeren Bereich einer roten Sonne mit acht Planeten und einer Entfernung von 28 Lichtjahren westlich von der Provcon-Faust, blockiert der Computer der VAZIFAR.

Eine Automatik übernimmt die VAZIFAR aufgrund von Impulsschwankungen des zweiten Ritterwalls. Zunächst wendet sich die Automatik gegen Amtranik. Es scheint so, als ob der zweite Wall letztlich doch eine wirksame Waffe gegen den Hordenführer darstellt, da sich Amtranik gegen sein eigenes Schiff und dessen Roboter, vermeintlich gesteuert durch die Impulse seines Erzfeindes, zur Wehr setzen muss. Es stellt sich aber heraus, dass die Automatik letztlich einen Umwandlungsprozess des Amtranik in Trodar durchführt. Trodar ist in der Mystik der Garbeschianer mit einer Vielzahl von Bedeutungen belegt. Die Umwandlung des Amtranik durch Transplantationen bedeutet jedoch, dass er zum Anführer der Großen Horde verwandelt wird. Alle Eigenschaften des Amtranik werden auf insgesamt 121 Trodar-Träger verteilt, die in der Summe jedoch nicht mehr Amtranik ergeben. Diese 121 Träger des Systems sind in ihrer Gesamtheit nunmehr Trodar. Während des Umwandlungsprozesses landet die VAZIFAR auf dem zweiten Planeten Bruder Amos.

Auf Bruder Amos empfindet Salik, der sich immer mehr als Igsorian von Veylt fühlt, den Margor-Schwall als nicht mehr schmerzhaft. Ein Trodar-Träger maskiert sich als Marcel Pradel und täuscht Salik Freundschaft vor. Salik erkennt die Gefahr zunächst nicht. Trodar zögert, den entscheidenden Schlag gegen Salik zu führen, da er befürchtet, der Ritter der Tiefe könnte sich doch noch als überlegener Gegner herausstellen. Er lockt Salik zu einer Lebenszelle, die er in Nachahmung der Ureinwohner mithilfe einiger seiner Träger als eine Art Plasmawesen in einer der Zyklopenstädte gebildet hat. Nachdem Salik innerhalb der Lebenszelle unter Gedankenkontrolle durch das Plasmawesen gerät, erkennt Trodar-Pradel, dass Salik nicht über sein Ritterwissen verfügt. Trodar gibt sich daraufhin Salik zu erkennen, und auch das Plasmawesen entpuppt sich als verschiedene Trodar-Träger. Trodar, aufgrund der verschiedenen Kämpfe und Täuschungsmanöver nunmehr auf 82 Träger reduziert, dennoch noch so stark wie die ursprünglichen 121 Träger, beschließt, mit dem in seine Abhängigkeit geratenen Salik/Igsorian von Veylt in die Provcon-Faust zu fliegen, um dort durch Folter Saliks den gesamten Ritterorden der Lächerlichkeit Preis zu geben.

Anmerkungen

  • Im Gespräch mit Tifflor vergleicht sich Salik mit Charly. Tifflor sagt das nichts, woraufhin Salik ausführt, Charly sei eine Figur aus einem Science-Fiction-Roman. Der Roman handele von einem Idioten, der zu einem Genie wird und mit einer Testratte Algernon in einen Intelligenzwettstreit tritt. Während diese Romanfigur nach dem Tod der Ratte wieder in geistige Umnachtung verfällt und dabei glücklicher als im Zustand der Intelligenz sei, ginge es ihm (Salik) nicht so. Mit diesem Vergleich spielt Salik auf die Kurzgeschichte bzw. den Roman »Blumen für Algernon« von Daniel Keyes an.

Innenillustrationen